Ehefrau arbeitslos, Ehemann Privat versichert!

Ich habe mal eine Frage. Ich war in den letzten Jahren Hausfrau bzw. hatte einen 400,.- Euro-Job. Kurz vor Weihnachten habe ich aber eine Arbeit mit Steuerkarte gefunden, leider wurde mein Arbeitsverhältnis zum April beendet, da keine Aufträge mehr vorlagen. Nun bin ich wieder arbeitslos, jedoch kann ich mich nicht beim Arbeitsamt melden, da ich nicht lange genug vorher auf Steuerkarte gearbeitet habe. Ich war in den letzten 4 Monaten bei einer gesetzlichen Krankenkasse, die mich nun freiwillig versichern wollen. Mein Mann und der jüngste Sohn sind Privat versichert. Mich in die Private mit reinzunehmen hatten wir letztes Jahr schon gemacht, war aber auch überhaupt nicht günstiger als frei bei der gesetzlichen versichert zu sein. Gibt es günstigere Alternativen? Eine Arbeit mit 48 Jahren halbe Tage im Büro zu finden das geht nicht so schnell, war gerade froh, dass ich eine Stelle gefunden hatte. Wer weiß einen Rat?

Ich habe mal eine Frage. Ich war in den letzten Jahren
Hausfrau bzw. hatte einen 400,.- Euro-Job.
Ich war in den letzten 4 Monaten bei einer gesetzlichen
Krankenkasse, die mich nun freiwillig versichern wollen.

Hallo Himbeere,
wenn ich das richtig lese, warst du in den letzten 12 Monaten NICHT durchgehend in der GKV, richtig?
Wie lange warst du in den fünf Jahren davor privat bzw. gesetzlich?

So richtig ist mir noch nicht klar, ob Du Anspruch auf freiwillige Versicherung in der GKV hast.

Frank Wilke

Hallo Frank,
da zuletzt GKV-versichert, ab April auch GKV; und m.E. Pflichtig !
Gesundheitsreform sei Dank !?
Gruß

Hallo Frank,
da zuletzt GKV-versichert, ab April auch GKV; und m.E.
Pflichtig !
Gesundheitsreform sei Dank !?
Gruß

Tja, das ist die große Frage aller Fragen!
Ist sie der GKV zuzuordnen, weil sie mal kurz in der GKV war? Oder vielleicht doch der PKV, weil sie ja vorher in der PKV war und nach alter Regelung (gibt es hier überhaupt eine neue?) vielleicht gar keinen Anspruch auf freiwillige Versicherung hat. Vielleicht ist sie ja auch pflichtig in der PKV?

Boah, ich hab drei Tage Seminar hinter mir, das ist nur noch Brei in der Birne. Sorry, wenn das jetzt wirres Zeug war!!

Frank Wilke

Hallo die Herren,

lieben Dank für Ihre Antworten bzw. Überlegungen.
Also, ich habe immer - auch in den Erziehungenzeiten - mitgearbeitet und war durchweg bei der DAK versichert. Da ich aber in den letzten 12 Monaten nicht durchweg mit Steuerkarte arbeiten konnte, da ich 400,- Euro Jobs bekam und nun bei dem letzten Arbeitgeber nur 4 Monate mit Steuerkarte gearbeitet habe, bekomme ich nichts vom Arbeitsamt, da die Zeit zu kurz war. Sonst wäre das kein Problem und ich wäre erstmal über das Arbeitsamt bei der DAK weiterversichert. Das ist nun nicht der Fall und mir ist inzwischen auch klar, dass es da wohl keinen anderen Weg gibt, als mich bei der DAK wieder pflicht zu versichern. Bei meinem Mann war ich nur ca. 3 Monate in der privaten Versicherung (Hausfrauenmodell) versichert und das war genauso teuer wie bei der DAK. Mein Mann bekommt zu seiner PKV einen Anteil von der Firma dazu, aber das hatte mit meiner Vericherung dann nichts zu tun. Das betrifft nur ihn und unseren Sohn. Tja, da mein Mann nicht so wenig verdient, ist dann auch der Betrag bei der DAK so hoch. Da bleibt mir wohl auch nix anderes übrig. Lieber würde ich jedoch wieder mit Steuerkarte im Büro arbeiten, aber das war schon seit Jahren sehr schwierig, wenn man erstmal die 45 überschritten hat und wegen dem Jüngsten nicht Vollzeit arbeiten kann. Vielen Dank für Ihre Bemühungen und liebe Grüße an Beide Herren!

Hallo die Herren,

lieben Dank für Ihre Antworten bzw. Überlegungen.
Also, ich habe immer - auch in den Erziehungenzeiten -
mitgearbeitet und war durchweg bei der DAK versichert.

Das ist schon mal gut.

[…]
Sonst wäre das kein Problem und ich wäre erstmal über das
Arbeitsamt bei der DAK weiterversichert. Das ist nun nicht der
Fall und mir ist inzwischen auch klar, dass es da wohl keinen
anderen Weg gibt, als mich bei der DAK wieder pflicht zu
versichern.

Nur nebenbei: Entweder bist Du pflichtversichert, oder Du versicherst Dich freiwillig. Du selbst kannst Dich nicht pflichtversichern!

Bei meinem Mann war ich nur ca. 3 Monate in der
privaten Versicherung (Hausfrauenmodell) versichert

Es gibt kein Hausfrauenmodell in der PKV. Jede PErson hat einen eigenen vollwertigen Tarif, ob Hausfrau, Rentner oder Handwerker.

und das war genauso teuer wie bei der DAK.
Mein Mann bekommt zu seiner
PKV einen Anteil von der Firma dazu, aber das hatte mit meiner
Vericherung dann nichts zu tun.
Das betrifft nur ihn und unseren Sohn.

Wenn der Tarife deines Mannes zusammen mit Deinem Sohn günstiger ist als knapp 500€ ohne Pflege, so bekäme er auch für DEINEN Tarif einen Zuschuss vom Arbeitgeber.

Tja, da mein Mann nicht so wenig verdient, ist
dann auch der Betrag bei der DAK so hoch.

Wie hoch denn? Es gibt zwei Arten von Beitragsrechnung.
Bei Kassengruppe 1 zahlst Du auf die Hälfte des Einkommens deines Mannes, maximal den Höchstbeitrag der Krankenkasse. --> Das kann bei hohem EInkommen des PArtners sehr teuer werden.
Bei Kassengruppe 2 wird das Einkommen Deines Mannes genommen, maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Dieser Wert wird halbiert und ist die Grundlage für die Beitagsberechnung. Obergrenze ist hier denn der HALBE Höchstbeitrasg der Krankenkasse. Bie sehr hohem Einkommen des Partners zahlt man hier gerade mal die Hälfte.
Wie hoch wäre es denn bei der DAK?
Vielleicht wählen Sie eine andere Kasse?
Entsprechen der Vorversicherungszeiten in der GKV haben Sie zumindest ein Anrecht auf freiwillige Versicherung in der GKV.

auch nix anderes übrig. Lieber würde ich jedoch wieder mit
Steuerkarte im Büro arbeiten, aber das war schon seit Jahren
sehr schwierig, wenn man erstmal die 45 überschritten hat und
wegen dem Jüngsten nicht Vollzeit arbeiten kann. Vielen Dank
für Ihre Bemühungen und liebe Grüße an Beide Herren!

Frank Wilke