Meine Bekannte ist wegen einer Nichtigkeit aus der gemeinsamen Wohnung ihres Ehemannes Hals über Kopf rausgeschmissen worden. Sie wohnt z.Z. bei einer Freundin, weil sie nicht in ein Frauenhaus gehen will. Eine Scheidung ist noch nicht am Laufen. Ich habe ihr vorgeschlagen, sofort zu einem RA zu gehen und „Wohngeld“ und Unterhalt zu verlangen (das ist meiner Ansicht nach legitim). Das will sie aber nicht, weil sie glaubt, daß sie dann gleich in ihre Heimat (Thailand) abgeschoben wird. Das ist doch ein Schmarrn, oder ? Sie hat noch 2 Jahre eine Aufenthaltsgenehmigung. Sie hat ihren Reisepaß und die Wohnungsschlüssel mitgenommen. Was soll sie jetzt machen ?
Sie soll sich mit den dafür vorgesehenen sozialen Einrichtungen unterhalten. Ich denke hier an die Caritas oder Diakonie, die meist für solche Frauen spezialisierte Sozialarbeiter hat. Diese sind meist in Großstädten vorhanden. Die können ihr raten, was zu tun ist.
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