Ehemaligen Chef verpfeiffen ?

Hallo Community,

angenommen ihr hättet vor kurzem euern Job gekündigt und wisst, dass der Vorgesetzte (Geschäftsführer) eine Pfeiffe ist und illegale Praktiken (falsche Zolldeklaration) seiner Mitarbeiterin „befiehlt“ ? Würdet ihr das dann dem CEO (Vorstandvorsitzenden) erzählen ? Natürlich verstösst so ein Handeln auch gegen den Unternehmenskodex.

Ich meine, ich habe keine irgendwelche geartete Rachegelüste, es würde mich aber freuen, wenn er einen drauf bekommt.

Gruß
Aaliyah

Hallo,

schon einmal daran gedacht, daß ggf. auch Du selbst - als Mitwisserin oder sogar Mittäterin - dran wärst?

BTW: Such Dir bitte für Deine Rachefeldzüge irgendein Racheforum oder etwas in der Richtung, w-w-w ist nicht der richtige Spielplatz.

Gruß
Renee

Hallo,

ich hatte schon bemerkt, dass ich keinen Rachefeldzug plane. Wieso denn auch ? Habe hier, denke, ganz legitime Frage gestellt.

Natürlich kann ich auch mal Unsinn bauen, aber ich denke, soweit würde es dann nicht gehen, im großen Stil Betrug zu betreiben. Und außerdem wäre dies ja ein Freibrief für Managerfehlverhalten. Was noch hinzu kommt, der GF hält sich tatsächlich für einen ganz Tollen.

Wie denken die anderen darüber ?

Lieben Gruß
Aaliyah

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich würde wie folgt abwägen
Hi,
(…)

dass der Vorgesetzte (Geschäftsführer) eine Pfeiffe ist

ist er „nur“ unfähig, oder ist es schlimmer?

und illegale Praktiken (falsche Zolldeklaration) seiner
Mitarbeiterin „befiehlt“ ? Würdet ihr das dann dem CEO
(Vorstandvorsitzenden) erzählen ?

Sind diese Praktiken lediglich rechtswidrig, oder sind sie sogar moralisch verwerflich?
Zum Beispiel: Sind diese Praktiken ein „Standortvorteil“ gegenüber Konkurrenten, die aufgrund anderer Gesetzeslage besser dastehen?

Natürlich verstösst so ein
Handeln auch gegen den Unternehmenskodex.

Gibt es überhaupt sowas?

Ich meine, ich habe keine irgendwelche geartete Rachegelüste,
es würde mich aber freuen, wenn er einen drauf bekommt.

Was nun? Keine Gelüste, aber freuen würde es dich doch?

Gruss,

Hallo Community,

angenommen ihr hättet vor kurzem euern Job gekündigt und
wisst, dass der Vorgesetzte (Geschäftsführer) eine Pfeiffe ist
und illegale Praktiken (falsche Zolldeklaration) seiner
Mitarbeiterin „befiehlt“ ? Würdet ihr das dann dem CEO
(Vorstandvorsitzenden) erzählen ?

Dafür ist nicht der CEO sondern der Staatsanwalt zuständig.

Natürlich verstösst so ein
Handeln auch gegen den Unternehmenskodex.

So ein Handeln? Die Falschdeklaration mit Sicherheit, das Verpfeifen nicht, es sei denn es handelt sich bei dem Unternehmen um eine kriminelle Vereinigung.

Hallo,

und
wisst, dass der Vorgesetzte (Geschäftsführer) eine Pfeiffe ist

Und was ist eine „Pfeiffe“?

und illegale Praktiken (falsche Zolldeklaration) seiner
Mitarbeiterin „befiehlt“?

Wenn man selber mal diese Mitarbeiterin war, könnte man sich damit evtl. noch selbst in den Hintern schießen.

Würdet ihr das dann dem CEO
(Vorstandvorsitzenden) erzählen?

Wieso hat mans nicht vorher getan?

Ich meine, ich habe keine irgendwelche geartete Rachegelüste,
es würde mich aber freuen, wenn er einen drauf bekommt.

Was soll es denn dann sein, wenn nicht Rache?

MfG

lasses
Hi Aaliyah,

ich kann durchaus nachvollziehen, dass man in gewisser Weise nach dem Verlassen einer Firma gern ein klein wenig abrechnen möchte. Kenne ich das Gefühl…

Aber: Man wirft nicht mit Steinen auf das zurück liegende…

Es ist vorbei, du hast es hinter dir und musst damit nicht mehr umgehen können.

Lass es, genieß das Neue und denk nicht mehr an den alten Scheiß. Wenn es dir dabei um ehemalige KollegInnen geht, die von diesem Typen betroffen sind, dann wirke lieber auf diese ein, dass sie nicht mehr jeden Scheiß machen sollen…

Ich hab mir immer gedacht, wenn man was Image-schädigendes rauslässt, kommt es 1. irgendwie zurück, 2. kommt es auch immer raus, wer da was verlauten lassen hat. Im schlimmsten Fall glaubt der CEO dir eh nicht… eben weil es gegen den Codex verstößt… bin da selbst an viel harmloseren Kritiken gescheitert. Es bringt nix! Kann ja auch sein, dass der CEO dahinter steht (hinter diesem Vorgesetzten…) und eh alles weiß - wie stehst du dann da?

Bisher hab ich das immer vermieden. Ich hab noch nicht mal reagiert, wenn irgendwelche Nachfolgerinnen von mir tatsächlich meine Privatnummer herausgesucht haben und mich angerufen haben, um zu erfahren, warum ich irgendwo gegangen bin. Das sind immer subjektive Gründe. Und für einen anderen kann das total egal oder ok sein… jeder muss selbst herausfinden, ob es klappt oder nicht…

Grüße
Demenzia

Alles kommt irgendwann mal raus, meistens hauen sich die Leute irgendwann selbst in die Pfanne. Und was in den hoeheren Raengen so vor sich geht - da ist eine falsche Zolldeklaration ja noch milde!!! Nicht, dass ich das ganze runterspielen will. Ich wuerde nichts mitmachen, dass ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann…also wenn Deine Ex-Kollegen sich etwas „illegales befehlen lassen“ sind sie selbst schuld, aber manche machen eben alles mit des lieben Geldes wegen und so ist Korruption eben fast ueberall moeglich und auch an der Tagesordnung. Merkwuerdig, dass Du erst jetzt - da Du weg bist - an „verpfeifen“ denkst. Vielleicht hast ja auch Du finanzielle Sicherheit ueber Dein „Empfinden von Richtig und Falsch“ gestellt. Also - warum sich JETZT darueber beschweren wollen?

Hallo,

ich hatte schon bemerkt, dass ich keinen Rachefeldzug plane.
Wieso denn auch ? Habe hier, denke, ganz legitime Frage
gestellt.

Natürlich kann ich auch mal Unsinn bauen, aber ich denke,
soweit würde es dann nicht gehen, im großen Stil Betrug zu
betreiben. Und außerdem wäre dies ja ein Freibrief für
Managerfehlverhalten. Was noch hinzu kommt, der GF hält sich
tatsächlich für einen ganz Tollen.

Wie denken die anderen darüber ?

Managerfehlverhalten, Ehrenkodex, CEO …

der tolle elitäre Club mit den schönen weißen Westen und den noch viel tolleren & leereren Worthülsen, den frustrierten Gutmenschen, na wenn ich sowas les’ da haben sich bei mir vor Jahren noch die Zehennägel aufgerollt … habe dann aber selbst ordentlich Lehrgeld zahlen dürfen & dann im Gegenzug dafür Lebenserfahrung sammeln „dürfen“.

Lange Rede, kurzer Sinn :
Wenn’ste den Knilch in die Pfanne hauen willst - geh zu Finanzamt oder Zoll (mit entsprechenden Unterlagen), jedenfalls mach dir nich selbst die Finger schmutzig
oder
bastel dir 'ne Voodoopuppe und steck 'n paar Nadeln rein