Ehemaliger Stromanbieter droht mit Sperre

Zum 08.10.2015 habe ich einen neuen Stromanbieter, da mir der alte 1. zu teuer wurde und 2. nur Mist baut.

Für Oktober 2015 wurde ein kompletter Abschlag berechnet, obwohl ich nur noch 7 Tage Strom im Oktober vom alten Anbieter bezogen habe. Wie die Herrschaften nun mal so sind, wurde mir die Sperrung des Stromanschlusses angedroht. Auf Widerspruch und auf Verlangen einer ordentlichen, korrigierten Rechnung wird nicht reagiert.

Meine Frage: Kann der alte Stromanbieter überhaupt etwas sperren, wenn ich schon seit fast nem Monat nicht mehr von denen beliefert werde? Die Frage hört sich dumm an - aber da mir ja so fleißig gedroht wird, finde ich sie doch berechtigt.

Ich habe meine Rechnungen immer pünktlich bezahlt und hatte eine Kündigungsbestätigung schon lange vor Mahnung etc.

Vielleicht kann mir ja jemand sagen, wie die Sache aussieht.

Vielen Dank vorab

Hallo!
Wenn man schon zu einem so seltsamen Termin ( 8. eines Monats ?) kündigt, sollte doch aber klar sein, der vereinbarte Oktoberabschlag ist ganz normal fällig. Sicherlich am Anfang des Monats.

Ob überzahlt wäre weiß man doch erst wenn die Schlussrechnung vorliegt. Dann gäbe es natürlich auch Geld zurück.

Man ist bis 8.10. Kunde und muss seinen Vertrag einhalten. Bestätigt ist OK, nur was ändert sich Deiner Meinung dadurch ?

Was hattest Du erwartet ? Das man für Oktober keine Vorauszahlung mehr verlangt bzw. selbst abbucht ? Sondern stattdessen gleich eine Schlussrechnung schickt mit Deinem selbst abgelesenem Zählerstand und daraus die Endabrechnung erstellt und dann „nur“ einen möglicherweise kleinen Betrag nachfordert ?
Ich glaube, das ist nirgends so wenn man mitten im Monat kündigt.

Immer pünklich gezahlt ? Mag sein, aber gerade im Schlussmonat ja nun offensichtlich nicht und deswegen gibt’s wohl auch die Probleme.

Sperren kann nur der örtliche Netzbetreiber/Grundversorger, es handelt sich ja um seinen Anschluss und seinen Zähler. Der Fremdanbieter zahlt Miete für das Nutzen und Einspeisen „seines“ Stromes.

Würde der Netzbetreiber den Anschluss auf Bitte des Stromanbieters sperren so nimmt er ja kein Geld mehr ein, weil ihm die Durchleitungsgebühren des neuen Anbieters entgehen. Der Netzbetreiber hat also kein Interesse an Stromsperren, wenn das gar nicht sein Stromkunde und seine Geldforderung ist.

MfG
duck313

Liebe Ente313, die Frage lautete nicht: Ist der Kündigungstermin ein komischer oder nicht.

Vielleicht lesen Sie die Frage einfach nochmal richtig? So unverständlich wurde sie ja nicht gestellt.

Hallo!

Ich habe das gelesen und verstanden.

Aber es geht doch um den Oktoberabschlag der eingezogen wurde, oder etwa nicht ? Dann sage was dazu.
Woher sollen sonst Schulden kommen, die zu einer Stromsperre veranlassen könnten ?

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