Ehemaliges Sudetenland zurückerhalten ?

Hallo,
angenommen es wurde Familie „XYZ“ 1945 aus dem ehemaligen Sudetendland (nehmen wir mal als Beispiel Marienbad)vertrieben und wohnt heute in Bayern.
Ist es in irgendeiner Form möglich wieder an seine damaligen Eigentümer (Gründe etc.) ran zu kommen?

Wie sieht es rechtlich aus mit der Tschechischen Republik?
Das Land „wurde ja damals wieder tschechisch“ sozusagen.

Kennt wer sich mit so etwas aus?

Mit freundlichen Grüßen

Kann man denn nicht …
… einfach mal akzeptieren, das WIR den 2. Weltkrieg VERLOREN haben?

Und den 1. auch.

Wer gewinnt, tötet die Männer und vergewaltigt die Frauen (sehr unschön).

Wer gewinnt hat recht (nicht angenehm, aber ist halt so)

Was spricht dagegen diese Geschicht endlich mal in den Mülleimer der Emotionen zu kippen? Mensch, wieviele Fehltritte mach ein Mensch denn in seinem Leben, die auch Auswirkungen auf Andere haben und geht da einfach drüber weg?

Ich schätze, dass ich alleine in den letzten 2 Jahren ca. 2000 Euronen versenkt habe wg. Fehlentscheidungen. Und. Ich lebe noch. Gelernt habe ich auch was daraus. Lehrgänge kosten auch Geld; richtig eckiges Geld.

Vielleicht sollte ich doch nach Ísland auswandern. Da gibt es keine Revanchisten.

Stefan

[OT] Was ist das für eine Antwort?

… einfach mal akzeptieren, das WIR den 2. Weltkrieg VERLOREN
haben?

Und den 1. auch.

Wer gewinnt, tötet die Männer und vergewaltigt die Frauen
(sehr unschön).

Wer gewinnt hat recht (nicht angenehm, aber ist halt so)

Was spricht dagegen diese Geschicht endlich mal in den
Mülleimer der Emotionen zu kippen? Mensch, wieviele Fehltritte
mach ein Mensch denn in seinem Leben, die auch Auswirkungen
auf Andere haben und geht da einfach drüber weg?

Ich schätze, dass ich alleine in den letzten 2 Jahren ca. 2000
Euronen versenkt habe wg. Fehlentscheidungen. Und. Ich lebe
noch. Gelernt habe ich auch was daraus. Lehrgänge kosten auch
Geld; richtig eckiges Geld.

Vielleicht sollte ich doch nach Ísland auswandern. Da gibt es
keine Revanchisten.

Also sei mir nicht bös’ aber deine Antwort ist ziemlich besch***en! Was interessiert den Fragenden denn die emotionale Problematik? Ist das hier das RECHTSbrett oder das Psychologiebrett? Oder deine Fehler… Die gehören dann wohl ins Plauderbrett.

Warum sollte es diese Möglichkeit nicht geben? Einfach nur theoretisch. Warum ist es sooooooooo albern zu FRAGEN, daß deine blöde Antwort gerechtfertigt wäre?

Wie heißt es so schön: Es gibt keine dummen Fragen. Nur dumme Antworten.

kopfschüttelnde Grüße
ausnahmefall

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Im Raum stehen lassen
owt

Stefan

Wie heißt es so schön: Es gibt keine dummen Fragen. Nur dumme
Antworten.

kopfschüttelnde Grüße
ausnahmefall

Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Ciao
Wolfgang

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Hallo!

Das ist nicht einfach zu beantworten, da einige Anspruchsteller wohl ihr Land zurückerhalten haben, andere nicht.

Generell würde ich mich mal mit einer der Vertriebenenorganisationen der Sudetendeutschen in Verbindung setzen. Die wissen bescheid.

Das Googeln nach en benes-Dekreten könnte ebenfalls weitere Aufklärung bringen.

Ich würde mir allerdings keine allzu großen Hoffnungen machen. Die Bundesregierung wird nicht an der Unterstützung solcher Ansprüche interessiert sein, genausowenig wie die Tschechische republik.

Gruß,
M.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

… einfach mal akzeptieren, das WIR den 2. Weltkrieg VERLOREN
haben?

Darum geht es nicht, das ist - tut mir leid - die Wiedergabe undemokratischer Propaganda.

Es ist richtig, dass aus heutiger Sicht die Verbrechen, die nach dem 2. Weltkrieg passiert sind, nicht rückgängig gemacht werden könnten oder sollten. Vor allem weil Unrecht neuerlich mit Unrecht vergolten werden müsste. Wir können die Zukunft nur auf Basis der Realität aufbauen und sie so gestalten, dass solche Dinge nicht wieder passieren. Es wäre falsch in der Vergangenheit zu leben. Das ist die eine Seite.

Dennoch muss man eines klar sagen - und das hat was mit fehlender (und im Kommunismus unterdrückter) Vergangenheitsbewältigung in den Oststaaten zu tun - die Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus dem Osten war rechtlich unzulässig. Der Kriegsgewinner hat nicht das Recht, kollektiv einen ganzen Bevölkerungsteil auf Grund ihrer ethnischen Zugehörigkeit zu enteignen und zu vertreiben. Das ist nichts anderes als eine ethnische Säuberung und zu einem Teil war es auch nichts anderes als ein Genozid. Solche Dinge sollte man beim Namen nennen - gerade wenn man unsere (deutsche und österreichische) Geschichte berücksichtigt.

Beides was ich gesagt habe, widerspricht sich im Übrigen nicht. Die Zukunft müssen wir gemeinsam gestalten - ebenso sollten wir ehrlich und gemeinsam die Verbrechen der Vergangenheit aufklären und daraus unsere Lehren ziehen. Wenn wir dazu finden, endlich diese dämlichen nationalistischen Reflexe abzulegen, dann ist das auch kein Problem und wir lernen alle davon.

Gruß
Tom

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… einfach mal akzeptieren, das WIR den 2. Weltkrieg VERLOREN
haben?

Klar. Und? Die Sudetendeutschen waren zum Großteil Spielball der Politik, wurden nach dem Münchener Abkommen Deutschland zugeschlagen und dafür nach dem Krieg von den Tschechen vertrieben. Sie haben also eigentlich immer verloren. Meine Großeltern sind Vertriebene und hatten dort auch Land, und ich bin im Ergebnis der gleichen Ansicht wie Du: man soll das ruhen lassen und nach vorne schauen. Aber nicht mit Deiner Begründung. Denn die ist historisch nicht haltbar.

hallo erstmal,

… einfach mal akzeptieren, das WIR den 2. Weltkrieg VERLOREN
haben?

Widerspruch. Ich weiß nicht wer DU bist, aber ich habe den Krieg nicht VERLOREN.

Und den 1. auch.

Und den auch nicht.

Wer gewinnt, tötet die Männer und vergewaltigt die Frauen
(sehr unschön).

Etwas wirrer kausaler Zusammenhang. Heißt das, wer verliert, tötet und vergewaltigt nicht?

Wer gewinnt hat recht (nicht angenehm, aber ist halt so)

Manchmal gewinnen sogar die, die Recht haben. :

Was spricht dagegen diese Geschicht endlich mal in den
Mülleimer der Emotionen zu kippen?

Sehr vieles. Vor allem, weil es nicht so viel mit Emotion zu tun.

Mensch, wieviele Fehltritte
mach ein Mensch denn in seinem Leben, die auch Auswirkungen
auf Andere haben und geht da einfach drüber weg?

Äh? Ja. Gute Frage.

Ich schätze, dass ich alleine in den letzten 2 Jahren ca. 2000
Euronen versenkt habe wg. Fehlentscheidungen. Und. Ich lebe
noch. Gelernt habe ich auch was daraus. Lehrgänge kosten auch
Geld; richtig eckiges Geld.

Sehr runde Beweisführung.

Vielleicht sollte ich doch nach Ísland auswandern.

Wäre ne Lösung. Würde ich befürworten.

Da gibt es keine Revanchisten.

Würde ich in Frage stellen.

Richard

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Mit Verlaub: Eine dämliche…
… und deswegen wird sie samt Antworten gelöscht werden, sobald ich Zeit dafür habe. Man wird ja wohl mal fragen dürfen, wie die Rechtslage ist.

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danke für die „paar“ sinnvollen antworten!
als ich grade das andere gelesen habe konnte ich es kaum glauben.
das ist ja total krass.