Ehemann unternimmt alles gegen Scheidung

Vielen Dank für Deine Antwort, doch es ist alles viel, viel komplizierter. Trotzdem auch Dir alles Gute,
Anke

Hallo Ralle,

vielen Dank für Deine Antwort, aber es ist alles viel, viel komplizierter und ruhig zu bleiben, wäre ein Wunder angesichts dessen, dass er mit dem 7-jährigen Tochter immer nackt duscht, obwohl sie mir sagt, er zwingt sie dazu.

Trotzdem auch Dir alles Gute,
Anke

Hi Ally,

vielen Dank für Deine Antwort, aber es ist alles nicht so einfach, wie es sich anhört.

Trotzdem auch Dir alles Gute,
Anke

Hallo Karin,

vielen Dank für Ihre Antwort. Aber wenngleich ich mit der Anwältin keinesfalls einverstanden bin, kommt für einen Wechsel immer wieder etwas dazwischen: ein anderer Anwalt sagte mir, alles sei eingereicht und er verdiene nicht mehr genug an mir, meine eigene Anwältin bot sich an, die Zwangsvollstreckung (gegen neuerliche Kosten) anzustreben, wobei bei meinem Noch-Mann garantiert nichts zu holen sein wird, und sie rückt nicht einmal mit der Adresse seines Arbeitsgebers raus oder der Quelle, wo sie die Vollstreckung vorzunehmen plant.

Nun, ich muss irgendwie da durch. Trotzdem Ihnen alles Gute,
Anke

Hallo Petra,

vielen Dank für Deine Antwort. Schade, dass man sehr viel Zorn und Wut in meiner Anfrage erkennen kann. Mein Psychotherapeut sagte mit zwar auch, dass ich mich quasi zusammenreißen muss, aber auch, dass es haarsträubend ist, was ich in meiner Ehe durchmachen musste und mit der Trennung habe ich Pandora-Büchse aufgemacht. Nachdem mir eine Freundin, die meine Eltern letzte Woche sah, nun sagte, wie alt und mitgenommen diese mittlerweile aussehen, bin ich gespannt, was sie über mich demnächst sagen wird. Mein Psychotherapeut sagte auch, evtl. wäre ich bei einem Psychiater besser aufgehoben, dabei brauche ich doch einfach nur die Scheidung und meinen Mädchennamen. Sicher muss ich versuchen, mich zu beherrschen, aber abseits meines Kindes bin ich eben auch eine Frau, und diese schon so lange dauernde psychische Grausamkeit, lässt mich denken, dass mit der Volljährigkeit meiner Tochter in 11 Jahren, die Schleusen offen sind, denn ich werde diesen Mann bis zu meinem letzten Atemzug hassen und ich möchte meine Tochter später niemals lesbisch werden lassen, aber sie wird alles, absolut alles aus meiner Sichter erfahren können und sich hoffentlich niemals zu einer Sklavin machen lassen.

Nächste Woche wird die Verfahrensbevollmächtigte hoffentlich aufdecken, wer lügt, entweder unser Kind, weil er erklärte, sie bestünde regelrecht auf dem Nacktduschen, oder dieser Satan.

Vor meiner Tochter will ich das Thema nicht mehr ansprechen und den Kindesvater quasi totschweigen. Mehr kann ich nicht tun, aber sollte sie nicht gelogen haben, wechsele ich endgültig die Anwältin und überlege mir eine Unterlassungsklage. Und sollte ich bei dem Elterngespräch vor der Verfahrensbevollmächtigten am kommenden Montag nicht zu Wort kommen, stehe ich auf und werde ein neues Gutachten beantragen. Zwar wünsche ich das meiner Tochter nicht, auch nicht meinen Eltern und allen weiteren Beteiligten, doch ES KANN EINFACH SO NICHT WEITERGEHEN!

Meine Eltern, meine Freunde, ich, sicher auch das Kind, wir zerbrechen an einem einzigen Gutachten, das auch total veraltet ist und der Richter hat noch kein einziges Mal mit dem Kind gesprochen. Alles emotional gesagt ein Skandal und vielleicht gehe ich damit an die Zeitung oder das Fernsehen, wobei ich immer noch hoffe, es geht viel einfacher, wenn der Richter mich endlich scheidet, was doch mal möglich sein sollte, bevor einer daran zerbricht.

Entschuldigung, dass ich mal alles abgelassen habe.

Alles Gute,
Anke

Hallo AnkeAngela,
wenn ich lese, wie viel Du immer noch an Energie in diese „Vergangenheit“ investierst, trotz der von Dir angestellten Vermutung, das es Dich sogar schneller „altern“ läßt, Menschen in Deinem Umfeld schädigt - Menschen die Dir nahestehen, fällt mir dazu nur eine Frage ein: „Was würdest Du tun, wenn Du Dich jetzt nicht mit dem Thema beschäftigen würdest?“
Fast wirkt es als hättest Du nichts anderes zu tun, als Dich aufzuregen, zu kämpfen, weiter einen Preis zu zahlen den niemand fordert…ohne am Ende ein befriedigendes Ergebnis erzielen zu können…
Bist Du Dir so wenig wert, dass Du Dich nicht um Dich kümmern möchtest? Hast Du es verlernt? Seine Sicht auf Dich übernommen? Läßt Du Dich immer noch manipulieren, statt Dein Leben - unabhänig von seinem zu leben? Gibt es nicht noch Wünsche, Ziele unabhänig von dieser „Vergangenheit“ deren Umsetzung mehr bringen würden?
Du gibst ihm das Recht Dich und Deine Energie weiterhin zu binden - tja, Deine Entscheidung…

Aber, warum tust Du das, obwohl Du nur das eine Leben (zumindest aktuell) hast? Wirklich nichts Besseres zu tun? Oder noch so unfrei?
Gruß Petra

Der Scheidungsantrag ist gestellt. Der Versorgungsausgleich wird vom Gericht berechnet. Dieses findet Mittel und Wege, die Daten zu bekommen. Ist ein Partner gegen die Scheidung, kann der andere Partner erst mal nicht viel unternehmen. Er könnte seinen Anwalt mit weiteren Vorgehen beauftragen, die andere Seite so weit zu bringen, dass diese in die Scheidung einwilligt. Aber die Kosten, die dabei entstehen, sind erheblich. Und die muss man selber tragen.

Aus eigener Erfahrung: nach drei Jahren wird die andere Partei, die sich nicht scheiden lassen will, zur Anhörung vor Gericht geladen. Besteht eine Partei immer noch auf Scheidung, wird nach spätestens drei Jahren automatisch vom Gericht geschieden. Der Versorgungsausgleich wird sowieso nur durch das Gericht gemacht. Also, am besten Geduld haben, die Zeit absitzen und einfach die Zeit verstreichen lassen. Auch, wenn es sich erst schrecklich anhört. Es ist der kostengünstigste Weg. Und im nachhinein auch der einfachere als sich ständig über die Gegenseite zu ärgern. Auch die Gegenseite kann letztlich nichts an der Scheidung ändern.

Beim Sorgerechtsverfahren und Unterhaltsverfahren kann vom Anwalt bei Gericht beantragt werden, diese Verfahren aus dem Verbund herauszunehmen. Das heißt, diese Themen gesondert ohne das Scheidungsverfahren zu behandeln. Das ist möglich, wenn solche Probleme im Scheidungsverfahren vorliegen, dass dieses wohl noch Jahre dauern könnte.

So kann das Gericht über Unterhalt und Sorgerecht extra urteilen.

Beim Unterhalt kann auch das Jugendamt angesprochen werden. Dieses arbeitet mit Anwälten zusammen, die sich für die Kinder zwecks Unterhaltsklagen einsetzen.
So lange gibt es wenigstens Unterhaltsvorschuss für das Kind. Das Jugendamt setzt sich dann mit dem Vater in Verbindung, um das Geld zurückzufordern.

Viel Glück!

Hallo Anke
Auch wen die Situation noch so verbissen ist,sollte man nicht den Kopf Hengen lassen,manchmal geschehen doch noch wunder,vor allem wen man nicht mehr damit rechnet.
Denn wenn man 1 Jahr von Tisch und Bett getrennt lebt vollzieht man keine Ehe mehr,das ist eigentlich die Voraussetzung zur Scheidung. Ein guter Jurist wird das auch bestätigen.
Trotzdem alles gute für Montag.
Gruß Seppel42

Hallo Petra,

zuerst einmal Entschuldigung, dass ich erst jetzt schreibe, aber ich war bislang dazu emotional nicht in der Lage, wenngleich ich Dir herzlich danke für Deine ausführliche Antwort und auch Deine Zeit.

Nun, zuerst habe ich gedacht: wow, sie (sprich Du) hat absolut Recht, aber ich kann es nicht ändern.

Ich ging zwar zu einer anderen Anwältin und habe es noch einmal versucht, aber die rief sogar direkt meine bisherige Anwältin an. Peinlich. Natürlich übernimmt sie das Mandat nicht, erklärte mir aber vieles, was ich längst hätte erfahren müssen, von meiner eigenen Anwältin, z.B. Versorgungsausgleich erst abtrennbar von Scheidungsbegehren nach 2 Jahren seit Antrag auf Scheidung. Das ist es, was mich ärgert, immer weiter an meine schlechte Anwältin gebunden zu sein. Aber nun denn.

Mir ging es bis gestern schlechter, wirklich schlechter denn je und ich dachte: einfach nur abhauen und nieder wiederkehren, ich habe nur geheult und geheult.

Dennoch, ich bin Widder und ich will, dass meine Tochter lernt, man kann immer wieder hinfallen und das man auch leider sehr oft im Leben, aber nur eins zählt: wieder aufstehen, kämpfen, sich nicht unterkriegen lassen.

Ich habe mir gedacht: was will ich? Klar: die Scheidung, um wieder ein Leben zu haben. Was will ich nicht: meinen angeheirateten Nachnamen auf meinem Grabstein, dass er auch noch Witwerrente kriegt!

Sicher, meine Tochter braucht mich auch. Ich weiß auch ihn, aber wie der Psychotherapeut sagte, ihn an der Tür treffen, ihn mit dem Vornamen ansprechen, fragen: alles klar, mich für seine Bundeswehr interessieren. Oh nein, das kann ich noch nicht. Aber wir haben am Montag Termine bei der Verfahrensbevollmächtigten, erst die Kleine, dann wir Eltern.

Ich werde mit aller Intelligenz, über die ich verfüge sprechen, nicht fragen: will er dem Kind die Mutter rauben, mich aus dem Leben unserer Tochter drängen. Alles Blödsinn.

Es geht dabei NUR um das Kind und wenn der Vater nie mit ihr übt (z.B. Lesen, Schreiben), tja, dann nur ich, aber dann kommen eben auch die Noten zustande, die das Kind und ich fabrizieren. Ach, es ist ja nur ein Beispiel. Es gibt ja noch viele weitere, nur: ich werde sachlich bleiben.

Ich werde mir Zeit für mich nehmen (und wenn es Kino, Bücher, Fernsehen, Musik) ist, ohne gleich unter Leute zu gehen, auch gut. Hauptsache, ich entspanne.

Eigentlich vielleicht irgendwo auch das, was Du mir sagen wolltest, aber wer weiß, vielleicht musste ich es selbst formulieren.

Alles Gute und Dir vielen Dank, und schreib mir bitte, ob Du lieber erfahren möchtest, wie es weitergeht oder bloss nicht, denn ich will Dich auch nicht belästigen.

Eine gute Woche
Anke

Hallo Seppel 42,

ich danke Dir fürs Daumendrücken und ich weiß gar nicht, woher ich die Kraft nehme, denn der Blödmann hat doch tatsächlich kurzfristig heute den Termin platzen lassen, aber ich bin relaxter denn je.

Falls Du dennoch neugierig bist, wie dieser mehr als „Rosenkrieg“ weitergeht, lass es mich wissen. Ansonsten einfach alles, alles Gute und danke bis hierhin,

Anke

AnkeAngela,
du musst Dich nicht entschuldigen… wie schon angedeutet beginnt für Dich und Deine Tochter ein neuer Lebensabschnitt - dafür benötigt man Kraft, Ausdauer, Toleranz, Zeit und Mut!
Alles außer Eurem Leben sollte zurückstehen!

„Nun, zuerst habe ich gedacht: wow, sie (sprich Du) hat absolut Recht, aber ich kann es nicht ändern.“

Wenn nicht Du, wer dann? Jeder Tag ist ein Tag der Entscheidung, der neuen Chancen, der erste vom Rest Deines Lebens eben :smile:

Der Ansatz die Anwältin zu wechseln bringt nichts, sie ist ein Dienstleister - Du alleine bestimmst die Richtung! Sie folgt dem was Du willst… Also schaffe eine Ebene, auf der Du weißt was Du willst!

Statt Dich wie bisher - relativ uneffektiv, wie es scheint - zu „streiten“ tue genau das, was Du beim Anwaltswechselversuch erlebt hast…
INFORMIERE DICH!
Je mehr Du weißt, desto sicherer fühlst Du Dich…

Versuche es als ein Projekt zu sehen: Die Scheidung mit Kind - so wie früher Referate schreiben, Vorträge halten, werde Fachfrau - das gibt Sicherheit und Entscheidungsfähigkeit.

Deine Anwältin hat alles das im Kopf - sicher! sonst wäre sie ihren Job schon lange los, aber manchmal weiß man (als Fachfrau) nicht, was wichtig ist für den „Kunden/ Mandanten“ und sagt dann etwas, was dieser im Nebensatz erst gar nicht hört, oder man vergißt gar die Info zu geben, weil sie selbstverständlich scheint…

Also nicht „schlechte Anwältin“ sondern die falschen Fragen?

„geheult und geheult“
4 Trennungsphasen beim Ende einer Beziehung…

  1. Verleugnen (Winterzeit)
  2. Gefühle - Wut - Trauer - Resognation (Übergangszeiten)
  3. Neuorientierung (vorsichtiger Frühling bis sanfter Sommer)
  4. Neues Gleichgewicht (gereifter Herbst mit vielen Früchten :wink:
    Das kennst Du in Deinem Leben - immer wieder neu anfangen in unterschiedlichen Bereichen - dafür hast Du - solltest Du Strategien haben - hast Du?
    Wo sind die? Lese ich nicht…schade hätte gerne Deine erlernt - schreibst Du sie mir mal?

„Ich habe mir gedacht: was will ich?
Klar die Scheidung, um wieder ein Leben zu haben.“

Hat er das aus Versehen mitgenommen? Hast Du es verschenkt, verloren? Und wo und was bist Du dann gerade?
Pass auf was Du sagst - es beeinflusst Deine Gedanken, Gefühle, dein Kind…
Er hat Dir nichts weggenommen - außer vielleicht materielle Güter und - die waren nie wirklich wichtig…

Überlage Dir mal 10 Dinge - Ereignisse - die Du ohne ihn nicht gehabt hättest - es war KEINE ! verschenkte Zeit - sondern ein Teil Deines Lebens, wie jeder andere auch - negativ und positiv!
Also öffne Deine Augen und schau Beides an!
Jetzt, hier und sofort!
Und vergiß das was Du siehst nicht wieder, die guten Erinnerungen sind es wert mit Deinem Kind besprochen zu werden - ohne ABER…die schlechten dienen Deiner Entwicklung und lehren Dich etwas für die Zukunft - wenn Du sie läßt…

„Was will ich nicht meinen angeheirateten Nachnamen auf meinem Grabstein, dass er auch noch Witwerrente kriegt!“
Kannst Du es Deiner Tochter antun - anders - als Du zu heißen? Oder muss sie auch ihren Namen wechseln?
Papa abstreifen, abgeben, ihn abwerten?
Flucht - die billigste Variante…

Oh schade - wieviele Gedanken… wieviel Energie, Zeit, Emotion die Du ihm „freiwillig“ opferst - bleib bei dem Schema und er hat weiterhin Macht über Dich, ein Zeitdieb den Du zuläßt, sogar noch einlädst…
Du entscheidest…
Ziele die unabhänig von ihm sind würden Dich hier weiterbringen…

„Sicher, meine Tochter braucht mich auch.“

Das in einem Nebensatz zu lesen stimmt mich traurig!
Armes verlassenes Kind!
Deine Tochter braucht Dich! Mehr als Du Dir gerade vorstellen kannst! Dauernd, als Vorbild, als Modell, als Hilfe für den Start in ihr Leben - und was tust Du?
Sie geht ihren Weg weiter und Du bleibst am Ehemann hängen, auf dem Weg zurück, hechelst dann ihrer Entwicklung hinterher, kommst atemlos an und hast viel verpasst, vor falscher Konzentration auf den Erwachsenen der schon längst sein eigenes Tempo, seinen eigenen Weg geht…

Dein Job gerade ist:
Trenne strikt - der Gegner ist der (Ehe-)Mann,
der Vater ist ein Freund in Bezug auf das gemeinsame Kind…

Mach Dir hierzu eine Arbeitsplatzbeschreibung und überleg Dir, ob Du für den anstehenden Job geeignet bist - eine wichtige Entscheidung!

Daher rät Dein Therapeut zu - höflichem, wertschätzenden Verhalten - jeder mißlungene Kontakt mit ihm vor dem Kind ist eine Wunde, ein Schaden an der Tochter… Reiß Dich zusammen - kämpfe anders!

„Oh nein, das kann ich noch nicht.“
Gibts nicht!
Du kannst - Du willst - Du musst - und Du wirst!
Keine großen Gespräche… nichts von Dir - nichts von ihm - die Leben getrennt halten, Thema alleine aber durchgehend und wichtiger als alles andere - die gemeinsame Tochter!

Erinnerst Du Dich an die Geburt?
An den Moment, als Deine Tochter - das perfekte Wesen - bei Dir in Deinen Armen lag?
Dein Werk!
Dein Körper hat sie geboren, geschaffen, wie auch immer… sein Anteil war gering… von Beginn an und so ist es oft, meist… Du formst, er steht dabei, tut ein bisschen was und streicht den Gewinn mit ein - so ist es O.K., auch wenn es schwer fällt.
Es ist die Papa-Rolle…
Lass es zu und forme Euer Leben - sei aktiv - gestalte und lass ihn seinen Teil machen, auch diesen benötigt Dein Kind - um sich abzugrenzen, Anteile anzunehmen, das zu lernen, was er gut kann.

„Ich werde mir Zeit für mich nehmen (und wenn es Kino, Bücher, Fernsehen, Musik) ist, ohne gleich unter Leute zu gehen, auch gut. Hauptsache, ich entspanne.“
Hört sich gut an - klappts? Versuchst Du es wirklich?

Hoffe Du warst im heutigen Gespräch erfolgreich, sprich
gelassen,
tolerant,
distanziert von dem (Ehe-)Mann,
denn Du hast ja heute nur den Vater getroffen…
:wink:
Gruß und starke Nerven, viel Wissen und Durchhaltevermögen, Toleranz und Genuss der Zeit die Dir gehört,
wünscht Petra

Hallo Petra,

herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Tja, viel vorüber ich nachdenken sollte, aber zuerst zum Termin mit dem Kindesvater: Der fand nämlich nicht statt, weil dieser kurzfristig absagte. Zumindest hat die Verfahrensbevollmächtigte mit dem Kind selbst gesprochen.

Im Grunde bin ich nach meinem tiefen Fall am Samstag weiterhin relativ gut drauf. Die Einschränkung bezieht sich aber doch darauf, dass ich wieder gepetzt habe. Und zwar bei der Verfahrensbevollmächtigten, denn er kämpft darum, die Kleine an einem meiner Wochenende für die Kommunion ihrer Kusine zu haben, doch ich sage: wir andereen 3 fahren dann eben leider ohne das Kind 3 Tage nach Hamburg und bei allem Respekt für die Kommunion, entgegne ich, er oder seine Familie muss dafür sorgen, dass die Kleine an diesem Freitag um 14 Uhr abgeholt und am Sonntag um 20:30 Uhr zurückgebracht wird. Das muss einfach drin sein. Er hingegen scheint das Kind nur am Sonntag zu wollen, lud es am vergangegenen Freitag bei seiner Schwester ab, war selbst erkältet und seit heute hat die Kleine Schüttelfrost, wird aber sicher bis Freitag wieder fit sein. Nur: kann es in so einer Situation nicht mal verzichten? Weil Isabel mal im Juli Sonntags etwas Fieber hatte, forderte er eine kinderärztliche Reisefähigkeitsbescheinigung bis zu einer bestimmten Uhrzeit, da wir zwei Tage später eine Woche nach Italien reisten, nachdem wir natürlich beim Kinderarzt gewesen waren. Ich habe der Verfahrensbevollmächtigten nur gesagt, er soll generell mal die Kirche im Dorf lassen und sich mehr dem Kindeswohl entsprechend verhalten, denn die Kleine hat sich wirklich bei ihm angesteckt.

Nun ja, alles nicht weiter schlimm. Aber was ich tue, derzeit mache ich mein Versprechen wahr, da die Kleine gute Noten schrieb, darf sie diese Woche ausnahmsweise jede Woche eine Freundin oder einen Freund treffen. Gestern kamen zwei, heute eine, wonach aber die glasigen Augen etc. auftraten. Sollte es ihr besser gehen, kann morgen wieder ihre beste Freundin (die von heute) kommen, am Donnerstag eine Freundin, die sie schon lange nicht mehr getroffen hat. Das hat mir bisher auch gut getan, auch diese Woche verkürzt zu arbeiten (eigentlich weil meine Eltern eine Woche nach Zypern reisen sollten, was aber nicht klappte, weil der Veranstalter plötzlich forderte, nicht Düsseldorf, sondern Köln/Bonn Abflug um 5 Uhr morgens. Jedenfalls ist es schön, das Kind einfach nur Kind sein lassen zu können, im vergangenen Jahr hatte sie 4 Stunden Nachhilfe pro Woche, 2 x Ergotherapie, 4 Stunden Erzíehungsbeistand, alles ganz großer Quatsch. Nun lerne ich mit ihr, 1 x Ergotherapie außer ihrem Turnkurs und endlich hat sie(nach den Hausaufgaben)auch die Zeit für ihre Freunde und das tut so gut!

Außerdem kam just heute ein gerichtliches Schreiben, welches den Kindesvater auffordert, er solle binnen 3 Wochen Auskunft zu den fehlenden Zeiten geben. Hört sich auch gut an, auch wenn ich so schnell nicht mit einem Termin rechne.

Aber ja, ich nehme danach meinen Mädchennamen wieder an (meine Tochter möchte das auch, darf es aber nicht und dann heisst sie halt weiter wie bisher, egal) und auch wenn er irgendwann mein Exmann wird, verdränge ich das. Er wird immer der Kindesvater bleiben, und mit etwas Ruhe werde ich ihn als solchen respektieren, aber als Mann war/ist und bleibt er für mich absolut inakzeptabel. Meiner besten Freundin (im Ausland wohnend) schrieb ich, dass der Drückeberger nicht zum Termin kam, und sie meinte, vielleicht schauffelt er sich sein eigenes Grab. Spontane Reaktion meinerseits: hoffentlich, aber nun ja. Ich möchte einfach nur respektvollem Abstand zu ihm.

Der Verfahrensbevollmächtigen sagte ich gestern, ich werde ihm meine richtige Telefonnummer geben, nicht nur die des Prepaidhandys, allerdings erst nach dem gemeinsamen Termin bei ihr, wenn er in einen gegenseitigen Waffenstillstand einwilligt.

Er rief vorhin an. Du wirst vielleicht sagen, ich hätte dran gehen sollen, aber wäre es wichtig, hätte er eine Nachricht schicken können und für einen „Plausch“ warte ich den auf einer gerichtlichen Auflage beruhenden Antrag auf Erziehungshilfe ab.

Ich werde über meinen Schatten springen und ihm entgegen kommen, aber nicht bei Null anfangen. Waffenstillstand ja, Frieden und absolutes Vergessen nein. Als Kindesvater werde ich ihn akzeptieren, als Mann bzw. Exmann will ich nicht kennen und ehrlich gesagt auch keinen anderen, denn diese Art von Vertrauen ist total ausgelöscht und auch wenn ich schon einige andere Mütter gesprochen habe, passe ich, aber ist ja auch egal.

Tja, Dir jedenfalls eine gute Woche und falls Du mal nach Krefeld kämst, könnte man ja mal einen Kaffee trinken, aber sicher wohnst Du super weit entfernt.

Nun denn, mach’s gut und zumindest vom eigentlichen Termin schreibe ich Dir, wenn er denn mal statt findet.
Anke

Hallo Anke
Ich hab schon Interesse wie es bei Dir aus geht.
Das der Blödmann wie Du sagst den Termin platzen lassen hat Kann Dir nur zugute komm,daran siehst Du das er was zu verheimlichen hat.
Ich hoffe Du hast Dir nach einen anderen Anwalt umgesehen,oder hast Du Dir mit deinem geeinigt das es jetzt vorwehrst gehen muss.
Wenn,dann spreche Ihn mal auf das neue Scheidungsgesetz
oder Scheidungs Regelung vom 01.09.2009 an.
Da sind neu Regelung zum Ehegattenunterhalt.

Bis dann
Gruß Seppel42

Hallo AnkeAngela,
schön das Du schon ruhiger wirkst - hoffentlich hält das mal eine Weile - leben ist wichtig…
Krefeld ist wirklich weit - ich fahre jetzt heim und trinke im Geiste eine mit Dir…
Petra

Uff,

heftiger Kommunikationsstil. Aber es hat einen Grund warum es zur Scheidung kommt.

Es sollte auch eine Scheidung möglich sein vorbehaltlich der endgültigen Klärung des Versorgungsausgleichs. Hier hilft eine Frage bei Gericht. Möglicherweise hilft auch eine Gütertrennung damit das Geld für den Versorgungsausgleich nicht davon
läuft.
Die Anwälte schätze ich ebenfalls so ein, dass es ihnen weniger um die Interessen des Klienten geht (die können nicht genug klagen!!!).
Sorgerecht ist üblicherweise gemeinsam ( auch wenn der Partner ein „Unmensch“ wurde er ist dieser/e der/die beste Vater/Mutter des Kindes.
Warum muss die Scheidung so schnell durchgezogen werden? Sofern der „Ex“ das mitkriegt, versucht er das natürlich als Druck Mittel um noch mehr herauszuholen.

Ich hatte auch lange gezerrt, bis ich einen Preisvorschlag machen ließ den ich dann angenommen habe (dann lässt sich nicht mehr viel nach verhandeln)
Aber das kostet Geld bringt aber Ruhe und Lebensqualität

Ich genieße das heute, einen Porsche kann man auch zu Schrott fahren und kostet auch so viel.

Gruß
EJM

Hallo …

Beleidigungen haben in diesem Forum nichts zu suchen, wenn sachliche Fragengestellt werden, gibt es auch sachliche Antworten …

Gruß

Batman217

Hallo Batman 217,

mag sein, dass die Bezeichnung nicht 100%ig adäquat war, aber jemand, der wahrlich nie Kindesunterhalt bezahlt, das fast 8jährige Kind zum gemeinsamen Nacktduschen zwingt, die Mutter immer wieder in Gerichtsprozesse zerrt, die er selbst mit Prozesskostenhilfe finanziert, sie aber voll zahlen muss und nun längst wieder arbeitslos ist, mich selbst bereits öffentlich und nachweislich falsch diffamiert, ich darüber hinaus mittlerweile meine eigenen Eltern in der Altersarmut unterstützen suche und und und…

Im Kern habe ich garantiert nicht Unrecht, auch wenn ich diesen arbeitsrenitenten Menschen dann eben nie wieder öffentlich so bezeichnen darf.

MfG