Eheschliessungseintrag von 1696 (Oktober)

Ich probiere nochmal eine Entzifferung.

„8. in facie Ecclesia copulati sunt honesty Juvenis Nicolaus honesti Christophori Schlereth p. m. et Ursula coniugum Filiy Legitimy, et honesta et pudica Virgo Maria Margaretha honesti et perornati D. Joannis Dotzel Quatnoviri et Dorothea p. m. coniugum filia Legitima: Testes M Joeis Willhelmus Kneitz Epiphippiarius et Joannes Petrus Kautz“

Fehleranfällig hier insbesondere: perornati, Quatnoviri, Epiphippiarius.

Vielen Danke für die Bemühnungen im voraus

Norbert

„8. in facie Ecclesia copulati sunt honesty Juvenis Nicolaus
honesti Christophori Schlereth p. m. et Ursula coniugum Filiy
Legitimy, et honesta et pudica Virgo Maria Margaretha honesti
et perornati D. Joannis Dotzel Quatnoviri et Dorothea p. m.
coniugum filia Legitima: Testes M Joeis Willhelmus Kneitz
Epiphippiarius et Joannes Petrus Kautz“

Hallo, Norbert,
Also ganz krieg ich es nicht zusammen, aber versuchen wir mal:
„Am 8. wurden im Angesicht der Kirche verheiratet der ehrbare Jüngling Nicolaus, des ehrbaren Christophorus Schlereth p.m. und seiner Ehefrau Usula legitimer Sohn mit der ehrbaren und keuschen Jungfer Maria Margaretha, des ehrbaren und (? pernotati - wohlbekannten?) D. (Doctor) Johannes Dotzel (eine Berufs-/Standesbezeichnung) und Dorothea p.m. seiner Ehefrau legitime Tochter. Des sind Zeugen M(agister) (Juris???) Willhelmus Kneiz (Berufs-/Standesbezeichnung) und Johannes Petrus Kautz.“

Vielleicht kommt mir ja bei den Berufsbezeichnungen noch jemand zu Hilfe. Was den um Himmels Willen ein Quatrovir für ein Mann sei (vir=mann) und ein Epihippos könte einer sein, der auf dem Pferd sitzt - aber ebensogut ein Reitknecht - bleibt mir vorerst dunkel.

Grüße
Eckard.

Hallo Eckard
Danke Dir für Deine Mühe! Habe aber noch ein paar Fragen.

  1. p. m.: ich dachte immer, das würde post mortem bedeuten (die person ist schon verstorben) und hat jemand gesagt, das würde für Mir wurde gesagt, das würde für manu propria = mit eigener Hand stehen (die person ist selbst bei der eheschliessung anwesend)

  2. perornati ist relativ gut zu lesen. ein zweites t wie bei pernotati kann ich im quelltext nicht erkennen.

  3. quatnoviri: am zeilenende steht Qua und dann zwei drei Buchstaben wie „tno“, „trio“, „tuo“ oder ähnlich, dann der trennungsstrich und auf der nächsten zeile der beginn mit viri.

  4. bei legitimus wurde auch schon ehelich vorgeschlagen.

besten dank im voraus

norbert

Hallo,
quattuorviratus - Amt der Viermänner
quattuor-viri - Viermännerausschuß
Schöne Grüße
Sabine