Ehrenamtliche Tätigkeit und/oder Existenzgründung?

Hallo!

Ich zermartere mir seit einiger Zeit den Kopf bezüglich einer eventuellen Existenzgründung.

Seit einigen Monaten bin ich arbeitslos gemeldet.
Davor war ich 9 Jahre als Bürokauffrau tätig.

Bisher hatte ich 2 Beratungsgespräche bei der Arbeitsagentur und tendiere hier zwischen geschockt und verblüfft.

Was dort unter dem Wort BERATUNG verstanden wird ist mir unverständlich.
Von Beratung über Motivation bis hin zur Hilfestellung ist dort weit und breit nichts zu spüren.
Da ist es kein Wunder, dass wir derart viele Arbeitslose in Deutschland haben, wenn schon die Arbeitsberater mit derart schlechtem Beispiel vorangehen…

Nun überlege ich hin- und her, wie ich aus der Arbeitslosigkeit herauskommen kann.

Zunächst hatte ich überlegt, mich erst einmal ehrenamtlich zu engagieren, um wenigstens ein bisschen Beschäftigung zu erfahren.
Hier würde ich gern Menschen helfen, denen es nicht möglich ist, ihre Post, den dazugehörigen Schriftverkehr und eventuelle wichtige Telefonate zu erledigen.
Oftmals sind solche Menschen überfordert, wenn sie Mahnungen etc. bekommen, dann nicht reagieren, weil sie nicht wissen wie und der Problemberg wird immer größer.

Hier könnte ich mein Wissen als Bürokauffrau einbringen.

Auf der anderen Seite muss ich auch von etwas leben.
Gibt es vielleicht ein Möglichkeit, solch eine ehrenamtliche Tätigkeit und eine eventuelle Existenzgründung zu verbinden?
Zum Beispiel die Gründung eines Vereins oder aber einer Initiative?

Hier geht es mir nicht darum, reich zu werden, sondern ich möchte lediglich meinen Lebensunterhalt bestreiten können und zudem sozial tätig sein.

Weiß jemand, wo ich mich diesbezüglich erkundigen kann?

Für Rat wäre ich Euch wirklich sehr dankbar!

Viele Grüße
Mila

Hallo Mila ,

Hier würde ich gern Menschen helfen, denen es nicht möglich
ist, ihre Post, den dazugehörigen Schriftverkehr und
eventuelle wichtige Telefonate zu erledigen.
Oftmals sind solche Menschen überfordert, wenn sie Mahnungen
etc. bekommen, dann nicht reagieren, weil sie nicht wissen wie
und der Problemberg wird immer größer.

Hier könnte ich mein Wissen als Bürokauffrau einbringen.

das was du vor hast, jemanden zu helfen, gegen Mahnungen bzw Mahnbescheide vorzugehen ist Rechtsberatung und somit nur Juristen und Steuerberatern (und einige sehr wenig Ausnahmen) gesetzlich vorbehalten.

Mein Tipp wäre: melde dich doch mal bei der Schuldenberatung bei euch und biete deine ehrenamltiche Hilfe an.

Grüße
miamei

Hallo miamei!

Danke sehr für Deine Antwort!

Ja, Du hast vollkommen recht.
Eine Rechtsberatung darf ich nicht durchführen.

Meine Vorstellung geht auch nicht soweit hinaus.
Ich bin ein Mensch, der aufgrund seiner Berufserfahrung, aber auch weil ich mich in der Gesellschaft gut wehren kann, sofort alle bürokratischen Dinge erledigt.

Viele Menschen können aber weder einen PC bedienen, noch sind sie in der Lage ein Schreiben zu verfassen.
So sehe ich das auch, wenn bei manchen Menschen die Schuldenfalle immer größer wird, weil sie entweder gar nicht oder zu spät reagieren.

Oftmals können wichtige Dinge schon durch ein einziges Telefonat oder aber ein kurzes Anschreiben gelöst werden.
Hier meine ich weniger DIE rechtlichen Dinge, sondern die alltäglichen, die jeder von uns zu bewältigen hat.

Hier wollte ich zur Seite stehen.
Aber die Idee mit der Schuldnerberatung ist sehr gut!
Dort könnte ich meine Hilfe anbieten und selbst sicherlich noch einiges lernen!

Danke schön für Deinen Tipp!

Viele Grüße
Mila