Eiche im Kübel

Hallo zusammen,

ja, ich wieder, die mit der Kübeleiche :smile:

Nächste Woche bekomme ich endlich meinen Riesenkübel (140 cm hoch), in dem sich das Bäumchen für die nächsten paar Jahre wohlfühlen soll.
Ich möchte in den Wald fahren und Erde von „unter einer Eiche“ holen (Stichwort ‚Pilzsymbiose‘); was meint ihr: Kann ich zur Hälfte „normale“ Erde nehmen? Ich hab grad eine Riesenwanne davon im Garten stehen…

Noch eine Pilz-Frage:
Ich kenne die Rotkappe. Ist das jetzt DER wichtige Pilz, oder gibt es da noch etwas anderes?

Ich bedanke mich für alle Pflege- und sonstige Hinweise :smile:
Ich hänge nämlich sehr an diesem Bäumchen - fast schon kindisch *g*

Viele Grüße,
agnes

Nachtrag für Geli,
die meine Frage vom letzten Jahr so toll beantwortet hat:
Ich habe das Bäumchen damals umgesetzt -> 80 cm hat sie derzeit, aber es reicht wohl nicht.

Viele Grüße,
agnes

Ich möchte in den Wald fahren und Erde von „unter einer Eiche“
holen (Stichwort ‚Pilzsymbiose‘)

Pilze wie die Eichenrotkappe werden nicht bei dir gedeien, denn fast alle Pilze vertragen Düngung überhaupt nicht. Der z.T. extreme Rückgang der Pilze in den Wälder ist großteils dem Stickstoffeintrag durch die Luft anzulasten, je nach Gebiet ist das ja inzwischen 1/3 einer Volldüngung…

Ich kenne die Rotkappe. Ist das jetzt DER wichtige Pilz, oder
gibt es da noch etwas anderes?

Unter Eichen wächste jede Menge, das ist wie Buche, Fichte, Kiefer ein beliebter Symbiosepartner für Pilze. Aber welchen du - so unwahrscheinlich das überhaupt ist, sei mal beiseite genommen - dann im Endeffekt auch dann hast, kann man eh nicht abschätzen. Die Wahrscheinlichkeit, daß du mit der Walderde das Myzel einer Eichenrotkappe erwischst, ist unwahrscheinlicher als ein 6er im Lotto.

Gedüngte Erde mag eh keiner dieser Pilze. Nicht umsonst sind Steinpilze (unter Eichen wachsen die nämlich auch sehr gerne) so teuer, denn eine Zucht dieser symbiotisch lebenden Pilze ist nicht möglich. Anders sieht das bei Pilzen aus, die sich von pflanzlichen Abfällen ernähren (Champignons z.B.), die kann man deshalb auch züchten.

Eiche im Blumentopf, naja, kann man eh drüber streiten wie sinnvoll so etwas ist, aber bezüglich möglicher Symbiosepartner ist jede Überlegung sinnfrei.

Pilze wie die Eichenrotkappe werden nicht bei dir gedeien,

Klar; ich hab nicht erwartet, daß ich eine Schwammerlsuppe zusammenkriege :wink:

denn fast alle Pilze vertragen Düngung überhaupt nicht. Der
z.T. extreme Rückgang der Pilze in den Wälder ist großteils
dem Stickstoffeintrag durch die Luft anzulasten

Interessant!

Unter Eichen wächste jede Menge, das ist wie Buche, Fichte,
Kiefer ein beliebter Symbiosepartner für Pilze. Aber welchen
du - so unwahrscheinlich das überhaupt ist, sei mal beiseite
genommen - dann im Endeffekt auch dann hast, kann man eh nicht
abschätzen. Die Wahrscheinlichkeit, daß du mit der Walderde
das Myzel einer Eichenrotkappe erwischst, ist
unwahrscheinlicher als ein 6er im Lotto.

Deshalb hab ich ja gefragt.
Ob eben die Rotkappe DER Symbiosepartner ist, oder ob es da noch andere Kandidaten gibt.
Danke!

Gedüngte Erde mag eh keiner dieser Pilze.

Gut, damit ist die Erde, die ich schon habe, aus dem Rennen.
Fahre ich halt 2 oder 3x in den Wald.

Hallo Hermann,

Eiche im Blumentopf, naja, kann man eh drüber streiten wie
sinnvoll so etwas ist,

warum?
Ich habe eine Pappel im Blumentopf (s.o.)
warum nicht?
Ich hab sie nicht angepflanzt!
Sie wuchs einfach im Balkonkistchen.
Und als sie den Winter überlebte, hab ich ihr einen Blumentopf geschenkt :wink:

Gruss Harald

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Hallo nochmal,

warum?
Ich habe eine Pappel im Blumentopf (s.o.)
warum nicht?

Eben - warum nicht?

Ich hab sie nicht angepflanzt!

ich schon!
Und die Birke und die Kastanie und die Walnuss und den Ahorn und und und…

Sie wuchs einfach im Balkonkistchen.
Und als sie den Winter überlebte, hab ich ihr einen Blumentopf
geschenkt :wink:

Sehr großzügig von dir :smile:

Gruß,
agnes