Guten Morgen zusammen,
kann mir jemand einen Tipp geben, wie man beim Eierauspusten keinen roten Kopf bekommt? Gestern war ich nach 5 Eiern fix und fertig, und reif für eine Portion Kopfschmerzen (habe oben und unten mit dem Eierpieker ein lLoch reingepiekst; das obere dann ein bisschen ausgeweitet (weil da ja sowieso die Halterung reinkommt,wobei es mir auch ausgebrochen ist), und dann gings los.
-Luftpumpe?
Spritze?
-??
Was mache ich gegen das Ausbrechen der oberen Öffnung? kann man das hinterher kitten,- womit?
oben und unten - wie gehabt - zwei kleine löcher pieken. anschließend mit einem zahnstocher den inhalt schön „verquirlen“, also eigelb und eiweiß zu einer relativ homogenen flüssigkeit verarbeiten. dann läßt sich zeug einfacher rauspusten.
Gibt es noch andere Methoden, ohne Einsatz des menschlichen
Atems?
Ich habe zu hause eine ganz kleine Handpumpe die man in jedem geschäft zu kaufen kriegen müsste.
Gegen das ausbrechen, ich mache die Löcher etwas größer Binde dann ein Bindfaden an einen Streichholz und stecke ihn ins Ei. Der legt sich dann Quer und man hat einen super Aufhänger.
Bei mir fällt zwar dieses Jahr Ostern aus aber einen besseren tipp hab ich nicht.
Gruß Corinna
Geht´s noch anders? Spritze schont Lunge!!
Hallo Deborah (und alle anderen Ostereierausblaeser),
meiner Ansicht nach kannst Du sehr (lungen)schonend Ostereier auspusten, indem Du Dir in der Apotheke eine 20 ml Spritze (groessere haben die meist nicht vorraetig) und eine Nadel mit moeglichst grossem Innendurchmesser besorgst (bei den heutigen „Apothekenpreisen“ zusammen ca. 50 - 80 Pfennig).
Dann bohrst Du erstmal mit einer sehr dünnen (!!) Nadel (z.B. Stecknadel) zwei kleine Loecher ins Ei (ein etwas kleineres „oben“, wo Du die Spritze ansetzt und das nur etwa so groß sein sollte, daß die Nadel genau hineinpaßt und ein etwas größeres „unten“, aus dem dann Dein Ei „herauskommt“). Dann ziehst Du die Spritze komplett mit Luft auf, setzt die Nadel darauf und … genau: pustest mit der Spritze den Inhalt „unten raus“, wobei - wie beim „Lungenpusten“ auch - aller Anfang etwas schwieriger ist. Das, was Du beim ersten Mal herausbekommst, kannst Du zu Ruehrei etc. verarbeiten (nur ein klassisches Spiegelei wird daraus wohl nicht mehr werden )), anschließend kannst Du die Spritze nochmals mit Wasser aufziehen und damit Dein Ei „rückstandsfrei“ säubern.
Meiner Erfahrung nach gibt es bei Dieser Variante nicht mehr und nicht weniger zerbrochene Eier als bei „lungengepusteten“ Eiern, der Vorteil ist jedoch, daß Du auf jeden Fall weniger Kraft brauchst, es meist schneller geht und man in der Regel auch kleinere „Bohrloecher“ hat als bei den konventionell ausgeblasenen Eiern.