Hallo Katzenfreunde,
wir haben seit etwa 4 Wochen einen sehr jungen und überaus aktiven Kater in unsere Familie aufgenommen. Der bisherige Chef, ein kastr. Kater (8 Jahre) ist jetzt scheinbar auf den kleinen eifersüchtig, obwohl wir ihn nach-wie-vor mit den gewohnten und gleichen Streicheleinheiten beglücken. Der Kleine versucht immer wieder mit ihm zu spielen, jedoch scheint der Große überhaupt keine Lust dazu zu haben. Wenn er den Kleinen sieht nimmt er „Reisaus“.
Beide Katzen dürfen übrigens raus!
Ist das eine Sache, die sich nach einiger Zeit von selbst regelt?
Was können wir als Menschen vielleicht dazu beitragen?
Vielen Dank
nicht ganz ernst gemeint…
Was können wir als Menschen vielleicht dazu beitragen?
Kauft einen Hund, gegen den sich die beiden verbünden können 
Hallo,
nicht alle älteren Katzen schätzen es, von Jungtieren zum Spielen aufgefordert zu werden. Katzen schätzen im Allgemeinen Veränderungen nicht sehr, daher wird es vermutlich eine Weile dauern, bis der Altkater sich an das Vorhandensein eines Konkurrenten im Revier gewöhnt hat. Ich würde den Altkater deutlich bevorzugen.
Gruß,
Myriam
Was können wir als Menschen vielleicht dazu beitragen?
Kauft einen Hund, gegen den sich die beiden verbünden können

… brauchen wir nicht, so einer rennt in der Nachbarschaft herum !
Hallo Ernst,
bei den Tieren ist es wie bei den Menschen: Manche können sich ihm wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen. Ich selbst bin artiger Dosenöffner für 3 Samtpfoten: 2 Schwestern und ein zwangsadoptierter Kater - alle kastriert und gleichaltrig.
Eine Katzendame kann den Kater auch nach 3 Jahren einfach nicht leiden. Wenn der Hunger gar zu groß ist, weil man vor lauter toller Freigangsunterhaltung nicht nach Hause fand, dann frisst man schon mal Nase an Nase aus dem gleichen Napf. Ist jedoch der ärgste Magenknurrer beseitigt, faucht sie den selbsternannten Hofherren an.
Zugegeben, er ist manchmal etwas überschwenglich und tollpatschig, aber manchmal kann dieser Schleimer ein echtes graues Ekel sein.
Vor lauter Selbstüberschätzung schreckte der Kater nicht mal vor Nachbars ausgewachsener Schäferhündin zurück.
Wenn ich also Ruhe unter den Dachhasen haben will, muss ich einfach nur dafür sorgen, dass der Kater und die bewußte Katzendame sich immer schön auf Distanz befinden. Und wenn es Katerle zu heftig übertreibt, dann muß ich hin und wieder etwas laut werden, und das mag er überhaupt nicht.
Auch mein Tierarzt hatte nur den deprimierenden Ratschlag, den Kater wieder abzuschaffen. Das kommt jedoch nicht in Frage, da dieser Casanova eine schlimme zweijährige Katzenkinder- und Jugendzeit hatte und sich erst bei uns aus einem verängstigen Katerle ein richtiger Prinz Eisenherz entwickelte.
Versuche einfach, die Gewohnheiten der einzelnen Tiere zu beachten und nur im Notfall (wenn es zu Tätlichkeiten kommt) einzugreifen. Die Natur reguliert sich nach meiner Erfahrung recht gut allein. Und Deine Freigänger kommen vermutlich auch mit anderen Katzen nicht 100%ig aus, nur das Du das in der freien Natur nicht hörst und siehst.
Ansonsten gebe ich meinem Vorredner recht: Gerade Katzen sind stark mit Gewohnheiten verwurzelt und beantworten Veränderungen meist auf eine Art und Weise, die uns gar nicht gefällt (Verhaltensauffälligkeiten, Ignorieren des Katzenklos usw.).
Aber als liebender Dosenöffner findest Du sicher einen für allen Beteiligten gangbaren Weg.
MfG M.P.
Hallo Ernst,
wie Miriam schon geschrieben hat, ältere Katzen mögen es in den seltensten Fällen, dass ihnen so ein Jungspund vor die Nase gesetzt wird, der dann auch noch spielen will, wo gibts denn sowas? 
Du hast den Kleinen ja erst 4 Wochen, gib ihnen noch bissle Zeit, sie raufen sich sicher zusammen. Das kann aber u.U. Monate deuern! Straft der Große den Kleinen nur mit Missachtung oder schlägt er ihn denn?
Wie schauts beim Fressen aus?
Bei Bekannten von uns dauerte es mehr als ein halbes Jahr, bis der Neue und der Alte sich einigermaßen vertrugen, die große Liebe ist es aber bis heute nicht.
Also mein Rat: lassen und abwarten. Der Große muss sich durchsetzen. Im Mom ist er noch beleidigt und sauer, später wird er den Kleinen zurechtweisen ( ihn evt. auch mal schlagen ), bis er sicher ist, dass der Kleine weiß wer der Boss ist.
Dazu beitragen könnt ihr sicherlich, indem ihr den Großen noch mehr verwöhnt mit Streicheleinheiten, ihm immer wieder sagt, dass er doch der Chef ist, er versteht das schon
Er bekommt zuerst Essen usw.
Viele Grüße und viel Glück,
funr@cer
Der Große ist ein ganz ganz lieber und geht meistens jedem Streit aus dem Weg, in dem er einfach abhaut. Wenn er nicht einfach davon kann (wenn die Türe zu ist), dann gibts schon mal einen Wisch, wenn ihm der Kleine zu nahe kommt. Der Kleine geht (m. E. extra!) genau dorthin, wo sonst der Große seinen Ruheplatz hat. Desweiteren will er immer mit dem Großen spielen. Was übrigens sehr lustig ist: Der Kleine gibt „Freudenslaute“ wenn er ein Futter bekommt, das er besonders mag. Außerdem ists ihm vollkommen egal, die Schüssel seines großen Partners auszufressen. So richtig unbekümmert halt.
Ich denke auch, dass sich dies von alleine richtet. Wollte halt einfach mal abchecken, ob es hier vielleicht Tricks gibt, dieses Schauspiel zu verkürzen.
Trotzdem Danke an Alle!
Miau