Eigenartiger Verein

Hallo,

Beispiel: Herr X bestellt im Internet bei einem scheinbar unseriösen Anbieter einen Zugang zu einer Porno-Seite bei dem der Probezugang (für 1 Tag) nur 99cent kosten soll und gibt dort natürlich seine Bankdaten an. Eine Verlängerung des Abos würde 30Euro pro Monat kosten.

Die Zugangsdaten werden allerdings nie versendet. Das Einzige, was passiert ist, dass auf einmal 30Euro von seinem Konto abgehen. Er bucht die 30 Euro zurück und ruft bei dem Verein an. Dort gibt man ihm die AUskunft, dass er gar kein Mitglied wäre. Alles schön und gut, Herr X vergisst die ganze Sache, weil er denkt, dass dann ja alles in Ordnung ist.

Ein halbes Jahr später kommt ein Brief von den Rechtsanwälten des Vereins über einen Mahnbetrag von ber 60 Euro (ohne, dass vorher auch nur irgendeine andere Nachricht kam) und die Drohung, dass man gerichtliche Schritte geht. Einerseits weiß X, dass er sich hat nichts zu schulden kommen lassen und dass man sich auf ein gerichtsverfahren einlassen könnte. Andererseits hat er Angst vor Mehrkosten, den diese Vereine haben ja bekanntlich immer die besten Anwälte. Die Anwälte bieten ihm eine Bezahlung in Raten mit Zinsen an, woraufhin er einen Gesamtbetrag von auf einmal 83(!) Euro zahlen soll.

Ist das alles nicht ein bisschen komisch? Ich habe das Gefühl, dass die versuchen den Herrn X nur einzuschüchtern mit der Drohung vor Gericht zugehen. Wie sieht die rechltiche Lage aus? Der Verein behauptet, dass die Zugangsdaten gesandt wurden und dass es dabei noch nie Probleme gab und nur der Herr X zu blöde sei, weil die Mail angeblich vielleicht im SPAM gelandet sei. Herr X ist sich aber 100%ig sicher, dass nie etwas gesendet wurde.

Hat er eine Chance, wenn er einfach nicht bezahlt und es auf sich zukommen lässt? Oder sollte er lieber bezahlen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG, Anja

Hallo !
Dazu sollte man mal die AGB des „Vereins“ lesen …
MFG
S

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Hallo Virginia,
das halte ich für den üblichen Trick sogenannter Inkassobüros,
unnötig Geld zu ziehen.
Die arbeiten eng mit dem ‚Anbieter der Leistung‘ zusammen.
Man hat keine Chance, sich dagegen zu wehren - so traurig das auch ist.

Ich hatte bei der T-kom einen dsl-flat-Zugang,
erhielt von einer ganz anderen (dsl-!)Firma, die ich nicht einmal kannte,
eine Zahlungsaufforderung über den etwa zehnfachen Betrag (der T-kom).
Mein Verfahren wurde abgeschmettert, weil ich nicht ‚substantiieren‘ könne,
gegen welche Leistung ich Einspruch erheben würde.
Trotz Anfrage bei dem Anbieter wann und woher der Zugang erfolgt sein sollte, trotz des Hinweises, dass ich ja bereits einen dsl-flat-Zugang bei der T-kom hatte.
Die haben sich einfach zu dem Thema nie geäußert, sondern
einfach immer weiter gemahnt (mit langen Abständen) und schließlich nach einigen Jahren auch recht erhalten.
Ich weiss bis heute nicht, was da los war.

Tolle Sache so ein System.
Irgendjemand müßte diesen Banditen mal endgültig das Handwerk legen.

Aloha - digi (aEg)