Hallo,
mich hat das hiesige Arbeitsamt mit der Mitteilung beglückt, man wolle mich zu einer Infoveranstaltung einladen, die mich über das Thema „Eigenbemühungen“ und „Meldepflicht“ aufklärt. Was es damit auf sich hat, kann ich mir in etwa vorstellen, wüsste aber gerne vorab mal, ob da nicht schon der / die ein oder andere diese Veranstaltung genossen hat und was dazu sagen kann. Mich würden vor allem die Forderungen interessieren, mit denen man mir ja kommen wird.
Gruß
Wilfried
Hallo Wilfried,
die Vermittler werden Dir erzählen wollen, wo Du Dich überall bewerben kannst und das Du darüber Nachweise sammeln solltest um diese dann entsprechend den Dir mitgeteilten Terminen ( Meldepflicht)
dem Vermittler am Arbeitsamt vorzulegen.
So hat der Vermittler seine eigentliche Augabe in seinem Job weiter delegiert und kann seiner liebsten Tätigkeit nachgehen, faulenzen und arbeitslose Bürger schikanieren und dafür auch noch einen schönen Batzen Geld (bezogen auf die Leistung,die er bringt)bekommen.
Gehst Du nicht zu dieser Veranstaltung können Sie Dir das ALG sperren!
Aber vielleicht ist ja durch die Reform jetzt alles anders (Wunder gibt es immer wieder.
Gruss
Hermann
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hallo
heisst ja auch eigentlich eigenbemühungen und nicht vermittlerbemühungen. ich glaube auch nicht, dass sich die arbeitsvermittler das sgbII ausgedacht haben…
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ist schon wahnsinnig erniedrigend, anstrenend und auch einfach zu viel verlangt sich selbst um arbeit zu kümmern… kommt bei einem arbeitgeber auch besser an, wenn man vom „amt“ geschickt wird, als dass man sich eigeninitiativ bewirbt. könnte ja bedeuten, dass man tatsächlich interesse hat. undenkbar!
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bei dieser veranstaltung geht es unter anderem um rechte und pflichten. es wird erklärt, was man zum beispiel von der agentur für arbeit an unterstützung bezüglich der stellensuche (bewerbungskosten, fahrtkosten, erstellung von bewerbungsunterlagen, erstellen eine bewerbungsprofils…) bekommen kann und was von dir, als arbeitssuchendem erwartet wird. das bedeutet, dass du änderungen stests angibst (lohnsteuerklasse, adresse,…). du wirst darauf hingewiesen, dass du deine bemühungen dokumentierst (im eigenen interesse). also bei telefonaten, datum und ansprechpartner, korresspondenz mit firmen… das ist eigentlich alles
liebe grüße
bianca
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reden ist Silber, schweigen ist Gold
So hat der Vermittler seine eigentliche Augabe in seinem Job
weiter delegiert und kann seiner liebsten Tätigkeit nachgehen,
faulenzen und arbeitslose Bürger schikanieren und dafür auch
noch einen schönen Batzen Geld (bezogen auf die Leistung,die
er bringt)bekommen.
Nichts zu sagen, sagt manchmal mehr über einen aus, als hier populistisch zu posten.
Zumal die Aussagen auch eine Frechheit gegenüber allen Vermittlern darstellen.
Diejenigen, die arbeiten möchten, nehmen uns gern in Anspruch. Diejenigen, die sich durch „angebotene Arbeit bedroht fühlen“, habne wirklich ein Problem mit uns. Aber ich denke, daß liegt im Interesse der Versichertengemeinschaft.
Holger
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Diejenigen, die sich durch „angebotene Arbeit bedroht fühlen“,
habne wirklich ein Problem mit uns. Aber ich denke, daß liegt
im Interesse der Versichertengemeinschaft.
in meinem jedenfalls nicht, und ich habe reichlich eingezahlt.
Da die seit 30 Jahren laufenden Gesetzesänderung das zahlenmäßige Mißverhältnis Arbeitsstellen / Arbeitnehmer nicht beseitigt haben, entsteht durch solche Individuen keine Verminderung der volkswirtschaftlichen Leistung, eher schon durch die Geldverschwendung eines Florian Gerster.
Solche Veranstaltungen sind idR durch Erfordernisse des AA begründet(Zweckpropaganda uvm.), dem AN bringen effektiv nichts, man könnte (und muß es ja auch) die Info besser nachlesen.