Eigenbluttherapie bei Achillessehnen-Problem

Liebe Wissenden,

ich laboriere nun schon seit ca. 3 Jahren mit meinen A-Sehnen rum. Die Liste der bisher durchgeführten Behandlung ist lang und war schmerzhaft und teuer (Diclofenac, Fersenerhöhung, Achillodyn-Bandage, Stoßwelle, Magnetresonanz, Physiotherapie, Traumeel-Spritzen usw.).

Nun hat mein Arzt als letzte sozusagen ultimative und teuerste „Waffe“ die Eigenbluttherapie ins Rennen geworfen. Die Treffer-Quote bei Google war hoch und die Aussagen/Reklamen von so unterschiedlicher Richtung, dass ich jetzt hier im Forum hoffe von Betroffenen direkte Rückmeldungen zu bekommen.

Wer hat’s machen lassen und was hat’s gebracht?

Danke und Gruß
Quirli

Hallo Quirli,

hm, ich meine, dass die Eigenbluttherapie zur „Ankurbelung“ des Immunsystems eingesetzt wird. Durch das künstliche Hämatom, was einem dort gesetzt wird und den anschließenden Abbau der Blutbestandteile, soll das Immunsystem in Schwung gebracht werden.
Was das bei einem organischen Problem wie mit der Achillessehne bringen soll, erschließt sich mir nicht.

Oder wollte der Arzt das Blut noch irgendwie aufarbeiten? Ist das Wort „Nosode“ gefallen?
Ansonsten wüsste ich nicht wie das gemeint sein könnte, lasse mich aber gern eines Besseren belehren :wink:

Gruß
finnie

Ich habe das so verstanden, dass mir Blut abgenommen wird,
dann Teile daraus separiert werden und der entzündungshemmende oder -abbauende Rest direkt in die A-Sehne gespritzt wird.
Da ich in den 5 Minuten beim Arzt nicht alles verstanden habe, wird mir ein Kostenvoranschlag zugeschickt. Wenn dort Verständlicheres drin steht, werde ich meine Anfrage ergänzen.
Gruß
Quirli