Hallo,
nach der Meldung von heute bietet GM dem Staat die Hälfte der Konzernaktien an, um im Gegenzug von seinen Schulden beim Staat runter zu kommen.
Dazu meine Frage:
Besitzt eine AG üblicherweise so viele eigene Aktien?
Wenn ja, könnte sie damit ja gnadenlos Kurspflege betreiben und sich mit der Dividende selbst füttern.
Oder werden dann neue Aktien ausgegeben? Die wären dann ja noch weniger wert als die aktuellen.
Gruß
Cassius
Oder werden dann neue Aktien ausgegeben? Die wären dann ja
noch weniger wert als die aktuellen.
Es würden für die Umwandlung von Fremd- in Eigenkapital neue Aktien ausgegeben werden. Was die wert wären, ist eine mehr oder weniger offene Frage.
Vom Buchwert her gesehen gewinnt das Unternehmen durch die Fremdkapitalumwandlung ja an Eigenkapital, d.h. es verteilt sich mehr Eigenkapital auf mehr Aktien, und letztere müssen damit nicht weniger (Buchwert) wert werden. Kommt auf das Tauschverhältnis an.
Vom Börsenkurs her gesehen ist alles offen; wenn GM durch die Sanierungsversuche tatsächlich „gesund“ wird, wird der Aktienkurs das widerspiegeln.
Viele Grüße,
Sebastian
Hallo Sebastian,
nach einigen Runden Nachdenken hab´ ich´s gefressen.
Danke und Gruß
Cassius