Guten Tag, ich bin zwa erst 14 Jahre alt aber aber sehr oft Streit mit meinen Eltern. Ich denke nicht das das Pupatäre-Konflikte sind. Ich habe ein großes Problem mit meinem Vater und daher möchte ich so schnell ausziehen wie möglich. Ich glaube nicht das meine Eltern diesen Gedankengang unterstützen. Ich würde mich sehr über hilfe, Tipps oder Ratschläge freuen. Liebe grüße Jenny
Hallo !
Wende dich mal ans Jugendamt die können dich dabei unterstützen und vielleicht kommst du in betreute Wohnen . Also dort wohnen einige jugendliche in einer Wohnung mit einen Betreuer der sie unterstützt.
LG Petra
Hallo,
Oder Du wendest Dich hierhin:
http://www.nummergegenkummer.de/
oder
http://www.telefonseelsorge.de/archiv/kampagne-2003/…
Ansonsten wirst Du wohl kaum einen Vermieter finden, der einer Minderjährigen ohne geregeltes Einkommen eine Wohnung überläßt.
Gruß Motorradmieze
moin jenny, alles kein problem!
ich bin ERHEBLICH aelter als du und hatte mit 14 auch riesige probleme mit meinen eltern - mit 16 bin ich dann ausgezogen.
ich lebte in hamburg + zog in ein besetztes haus im schanzenviertel - das war total geil, es kostete keine miete, und strom brauchten wir auch nicht, weil wir noch keine computer hatten und musik handgemacht mit der gitarre machten!
essen war absolut ok: es gab jeden tag „serbisches reisfleisch“ - das war ca 1 kg reis und eine 500g dose „rindfleisch aus armeebestaenden“ - dazu gewuerze + ketchup - das kostete ungefaehr soviel, wie ein halber einzelner big mac und reichte fuer 6 leute ( mcdonalds gab es noch nicht in hamburg ) .
ein kasten bier kostete beim aldi 4 mark und reichte manchmal sogar laenger, als fuer einen abend!
die 2-liter bombe lambrusco zu dm 1,89 schmeckte eisgekuehlt am besten, wenn man da 3 lsd-trips auf loeschblatt ( die waren teuer a 2 dm ) reindrueckte - das war der einzige luxus, den wir uns leisteten.
von unserer 6er wg ging JEDER arbeiten ( neben schule oder uni ) !
ich trug prospekte aus und bekam so 3 pfennig pro teil - das waren bei 300 dingern 9 mark. andere entsorgten sie schnell in der muelltonne, ich trug sie brav aus und qualifizierte mich fuer prospekte mit beilage - die brachten 5 pfennig!!!
das waren dann 15 mark… am tag!!
ein halbes vermoegen!!!davon haette ich unsere wg die ganze woche mit serbischenm reisfleisch ernaehren koennen!!
in der zeit haben wir viel gelernt, aber eines nicht: ich weiss bis heute nicht, wo das sozialamt oder sonstwas ist, wo ich um geld gebettelt haette!
damit will ich sagen: wenn du es schaffst, dein leben aus eigener kraft ohne geschnorrte unterstuetzung auf die beine zu stellen, dann mach es!!
wenn nicht, dann lass es besser , und warte auf bessere zeiten, die deine eltern dir ermoeglichen werden, denn sonst wirst du zumindest meine bescheidene achtung nie gewinnen!
zugegeben: es ist heute schwieriger. es gibt viel weniger besetzte haeuser, alles ist teurer…
das prinzip ist aber das gleiche: solange du es aus eigener kraft schaffst, werden menschen das anerkennen - wenn du auf kosten der allgemeinheit leben willst, bleibst du ein jaemmerlicher versager!
gruss + viel glueck
khs
Hi,
ich finde das ein bischen übertrieben, zumal wir ja die genauen Ausmaße der fam. Probleme nicht kennen. Wenn jeder Jugendliche mit familiären Problemen, gleich zum Jugendamt rennen würde, würde wohl kaum ein Jugendlicher noch zuhause wohnen.
Die meisten Jugendlichen haben in der Pubertät Schwierigkeiten mit ihren Eltern, manchmal auch heftige und meistens sind die bösen Eltern schuld, weil die Regeln aufstellen. Ich kenne 14jährige, die Proben den Aufstand, weil die bösen Eltern ihnen nicht erlauben bis Ultimo wegzugehen.
Sind die Schwierigkeiten wirklich schlimmer als im „Normalfall“ wäre vielleicht eine Familientherapie sinnvoll. Ein Auszug - sollte nach meiner Meinung - das letzte Mittel der Wahl sein. Dies würde ich nur bei seelischer oder körperlicher Gewalt gegen den Jugendlichen in Betracht ziehen.
Auch im Leben außerhalb der Familie wird es immer wieder Probleme geben und man kann vor eben diesen nicht jedesmal davonlaufen.
Gruß
Tina
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Ich denke nicht das das
Pupatäre-Konflikte sind.
Ich kenne deine Konflikte nicht, aber ich denke schon, dass diese mit deiner Pubertät zusammenhängen.
und daher möchte ich so schnell ausziehen wie
möglich.
Sicher kannst du dich ans Jugendamt oder sonstwohin wenden. Ob es gut ist, ich glaube eher nicht.
Dein ganzes Leben lang wirst du Konflikte aushalten müssen. Egal ob du von Mitschülern gehänselt wirst, vom Lehrer ignoriert, oder eben Stress mit den Eltern. Die alles trainiert fürs Leben.
Die ersten größeren Konflikte kommen in der Lehre. Klar kannst du Glück haben und super Ausbilder erwischen, die Realität ist meist anders. Jeder Lehrling muss mal Kaffee kochen, Brotzeit holen, fegen usw. Arbeiten halt, die keiner gerne macht.
Und wenn du Pech hast kann dein Ausbilder dich nicht leiden. Was dann? Abbrechen? Neue Lehre? Das gleiche wieder von vorn?
Nimm die Probleme mit deinen Eltern mal als Training fürs Leben. Es ist leicht möglich, dass dein Vater zu streng ist, aber dennoch haben die Eltern wesentlich mehr Erfahrung als die Kids und entscheiden vorausschauender.
Alles Gute für dich.
Gruß
Kati
Hallo Karl-Heinz,
auch wenn es hier den Sternchensegen gegeben hat und ich ahne, mit welcher Motivation du hier geschrieben hast, will ich aber doch noch mal kritisch senfen:
Mal abgesehen davon, dass ich in dem UP nu nich den ernsten Hilfeschrei eines unzumutbaren Elternhauses sehe und daher per se mal der Meinung bin, dass man da mit Zureden zum Auszug vorsichtig sein sollte…
Die Darstellung deiner Jugend ist doch arg verklärt! Außer acht gelassen, dass so etwas mit besetztem Haus heute nicht mehr geht - und sich umgekehrt die Löhne nicht wesentlich geändert haben, dafür aber die Preise deutlich, was heißt, dass deine Rechnung heute mit mind. 200 Euro Miete + dein serbisches Reiterfleisch auskommen müsste - und dann ist man schnell bei 400 Euro - ohne Computer… wofür man bei heute üblichen Stundenlöhnen als Schüler locker 60-70 Stunden arbeiten darf, also mind. 15 h pro Woche - wofür in heutigen Schulen schlicht keine Zeit mehr ist, denn auch das Thema Schule hat sich im Vergleich zu deiner Zeit deutlich verändert… Daher sag ich dazu: lieber öffentliche Unterstützung, dafür ordentlich gepaukt und ein vernünftiger Abschluss! (Wobei ich in dem Fall konkret sagen würde, lieber bei den Eltern bleiben…)
Was ich aber vor allem finde: die Art wie du hier Alkohol und LSD verklärst ist Kacke! Ja, ja. Es gibt aus dieser coolen bunten wilden Zeit viele, die es zu was gebracht haben und sogar Minister geworden sind. Aber ich kenne aus den 80ern und 90ern aber auch soooo viele Zombies, die sich mit so einem Scheiß übel das Leben versaut haben!
Jemand, dessen Leben nur durch Alkohol und LSD bunt wird, ist eine arme Sau, die nur Glück hat, wenn sie gesundheitlich heil raus kommt! Das ist keine eigene Leistung, auf die man stolz sein kann…
LG Petra
moin,
das thema ist eigentlich durch und somit nicht mehr sternchenfaehig…
zugegeben: ich habe es verklaert dargestellt.
es ging mir um die kernaussage, dass der mensch, der sein leben fuehren will, auch bitte selbst dafuer sorgen soll.
insofern hat sich an meinem anspruch nichts geaendert, auch wenn es andere imponderabilien gibt.
gruss
khs