Hallo,
ich habe in einer Zeitschrift eine Auflistung von Handelsgesellschaften gesehen, bei denen das Eigenkapital größer als das Gesamtkapital ist. Wie ist so etwas zu verstehen?
Vielen Dank
Martin Unterholzner
Hallo,
ich habe in einer Zeitschrift eine Auflistung von Handelsgesellschaften gesehen, bei denen das Eigenkapital größer als das Gesamtkapital ist. Wie ist so etwas zu verstehen?
Vielen Dank
Martin Unterholzner
Hallo,
ich habe in einer Zeitschrift eine Auflistung von
Handelsgesellschaften gesehen, bei denen das Eigenkapital
größer als das Gesamtkapital ist. Wie ist so etwas zu
verstehen?
evtl. ließe sich das besser verstehen, wenn Du einige Namen nennen würdest. Aus der hohlen Hand gemutmaßt: Die Unternehmen verfügen nicht über Schulden sondern über Guthaben verfügen und diese dann beim Gesamtkapital in Abzug gebracht worden sind.
Gruß,
Christian
ich habe in einer Zeitschrift eine Auflistung von
Handelsgesellschaften gesehen, bei denen das Eigenkapital
größer als das Gesamtkapital ist. Wie ist so etwas zu
verstehen?
Hmm !? Also ich wäre da auch mal an den Namen der Unternehmen interessiert. Also m.E. sollte das eher nicht der Fall sein. Denn:
Es gilt: Gesamtkapital = Eigenkapital + Fremdkapital
Das ist eine Gleichung. Wenn jetzt das EK größer ist als das GK, dann muss für die „Wahrheit“ der Gleichung das Fremdkapital negativ sein. Also das Unternehmen müsste müsste praktisch short in das FK gehen, also FK sozusagen leerverkaufen … wobei, das macht ja gar keinen Sinn.
Kann es vielleicht sein, dass da stand, dass die Gesamtkapitalrentabilität kleiner ist, als die Eigenkapitalrentabilität ? Das könnte man dann über den sog. Leverage-Effekt nachvollziehbar erklären.
Hallo,
Das ist eine Gleichung. Wenn jetzt das EK größer ist als das
GK, dann muss für die „Wahrheit“ der Gleichung das
Fremdkapital negativ sein. Also das Unternehmen müsste müsste
praktisch short in das FK gehen, also FK sozusagen
leerverkaufen … wobei, das macht ja gar keinen Sinn.
wie sollte das auch gehen? Verkaufen kann man nur, was auf der Aktivseite steht.
Gruß,
Christian
wie sollte das auch gehen? Verkaufen kann man nur, was auf der
Aktivseite steht.
Na ja, deswegen habe ich ja auch „leerverkaufen“ geschrieben. Da verkauft man ja immer etwas, was man (vorher) nicht besitzt. Aber ich denke, er wird sich da vielleicht verguckt haben.
wie sollte das auch gehen? Verkaufen kann man nur, was auf der
Aktivseite steht.Na ja, deswegen habe ich ja auch „leerverkaufen“ geschrieben.
Da verkauft man ja immer etwas, was man (vorher) nicht
besitzt.
Ich will ja nicht nerven, aber Verbindlichkeiten kann man auch nicht leerverkaufen, sondern gar nicht. Verkaufen kann man lediglich, was auf der Aktivseite der Bilanz steht, vulgo Vermögen.
Aber ich denke, er wird sich da vielleicht verguckt
haben.
Halte ich auch für möglich.
Gruß,
Christian
Saldobetrag
ich habe in einer Zeitschrift eine Auflistung von
Handelsgesellschaften gesehen, bei denen das Eigenkapital
größer als das Gesamtkapital ist. Wie ist so etwas zu
verstehen?
Das EK ist der Saldobetrag von Vermögen (Aktiva) und Schulden (Passiva), was ein weiterer Grund dafür ist, warum es nicht
größer als das Gesamtkapital sein kann.
Unter § 272 HGB „Eigenkapital“ kannst du es noch mal genauer nach lesen.
Unter § 272 HGB „Eigenkapital“ kannst du es noch mal genauer
nach lesen.
Nur, daß sich eine Zeitschrift bei ihren Berechnungen nicht daran halten muß. Bedauerlich ist allerdings, daß der Fragesteller nicht auf die Rückfragen reagiert. Das könnte weiterhelfen.
Gruß,
Christian