Eigenmarken Verpackung

Hi
Ich wollte eimal wissen warum das Design der Eigenmarken bzw. deren Verpackung IMMER absolut schrecklich(zurückhaltend Formuliert) aussieht. Egal ob bei Metro mit seiner Eigenmarke aro, Aldi, Spar usw.
Die Verpackung von Markenprodukten sieht um vieles Ansprechender aus als die der Eigenmarken warum?

Es wäre doch rein Marketingtechnisch besser einmal ein bischen Geld in die Verpackung zu investieren um damit Kunden anzusprechen.

Hallo!

Dies ist die Unterscheidung zwischen einem Markenprodukt (Marke = Logo, CD, stylische Verpackung) und einem No-Name-Produkt (schlicht, einfach, kein Geld in sinnlosen Schnickschnack). Die Schlichtheit soll zudem das günstige Image unterstützen.

Des Weiteren soll das günstige No-Name-Produkt dem Markenprodukt keine Konkurrenz machen, sondern eine andere, zusätzliche Käuferschicht ansprechen und erschließen.

Gruß
Falke

Hallo Mr. Wrong,

wende Dich doch an die entsprechenden Firmen und frage dort. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die dafür zuständigen Mitarbeiter in diesem Brett zu finden sind Dir hier darauf antworten.

Über die Formulierung der Frage solltest Du dann auch noch einmal nachdenken - evtl. kann man da noch optimieren.

Gruss

Uli

Hallo,

wende Dich doch an die entsprechenden Firmen und frage dort.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die dafür zuständigen
Mitarbeiter in diesem Brett zu finden sind Dir hier darauf
antworten.

Wer erwartet auf diesem Brett jemals, eine Antwort des betroffenen Unternehmens zu erhalten??? Und wenn, seit wann würde ein Unternehmen hier anonym antworten?

Vielleicht hast du Uli aber auch den Sinn und Zweck einen solchen Forums missverstanden.

Gruß
Falke

Hallo Falke

Die Schlichtheit soll zudem das günstige
Image unterstützen.

Klingt logisch

Des Weiteren soll das günstige No-Name-Produkt dem
Markenprodukt keine Konkurrenz machen, sondern eine andere,
zusätzliche Käuferschicht ansprechen und erschließen.

No-Name-Produkte werden doch zumindest teilweise von den selben Firmen hergestellt, die auch die Markenprodukte produzieren oder?

Grüße
MR_WRONG

Hallo!

No-Name-Produkte werden doch zumindest teilweise von den
selben Firmen hergestellt, die auch die Markenprodukte
produzieren oder?

Korrekt. Aber durch eine zweite Produktionsschiene können andere Käuferschichten angesprochen werden, die mit dem Markenprodukt nicht erreicht werden können. Als Beispiel:

Persil kostet die Packung 7,99 Euro. Dies ist ein Markenprodukt und spricht aufgrund seines Preises 20 % der Deutschen an. Den restlichen Deutschen ist dies aber zu teuer. Henkel (der Hersteller von Persil) bringt nun das gleiche Produkt unter einem anderen Namen auf den Markt und verkauft es über ALDI für 3,99 Euro. Über diesen Preis werden weitere 40 % der Deutschen erreicht. Henkel hat somit bereits 60 % aller Deutschen erreicht.

Um die Restlichen auch noch zu ködern, könnte man sich eine Ost-Variante einfallen lassen, weil z.B. die Ossis keine Wessi-Produkte kaufen wollen. Andere Verpackung und Duftstoff rein und schon bekommt man die restlichen 40 %.

Der Trick dabei ist, dass die jeweiligen Zielgruppe nicht merken dürfen, dass es das gleiche Produkt auf billiger gibt. Sonst platzt die ganze Seifenblase. Daher werden diese No-Name-Produkte oft von einer unbekannten Tochtergesellschaft vertrieben (die dann zufälligerweise die gleiche PLZ hat, die das Markenprodukt).

Gruß
Falke

Hallo Falke
Danke für die umfassende Erklärung jetzt hab ich das ganze System verstanden.

Grüße MR_WRONG

hallo,

Falke hat zwar schon eine ganze zum No-Name-System gesagt, aber ich denke, um alles zu erwähnen, bräuchte man ein paar Tage Zeit. Ich würde da noch die Käuferschicht anführen, die grundsätzlich bei einer billig aufgemachten Verpackung auf ein günstiges Produkt schließt. Oder die, die extra schauen, welche Firmen hinter den No-Names stecken (Internet sei Dank) und danach kaufen. Oder die No-Names, die extra so produziert werden, dass sie aussehen, als wären es die Clones von einer teuren Marke. …

Grüßerle
Richard