Hi Leute,
angenommen, jemand hätte sich im Baumarkt (günstige ? na ja, sagen wir „billigen“) Laminatboden gekauft.
Weiter angenommen, dieser Lamitnatboden verursacht erhebliche statische Aufladungen. Angenommen, beim Kauf hat der Käufer nichts davon gesagt, das der Boden dazu neigt, sich statisch aufzuladen.
Was wäre, wenn sich nun herausstellt, das dieser Lamitnatboden in jedem Falle, egal wie und wo (mit welcher Unterlage, Trittschalldämmung…wie auch immer) statische Aufladungen verursacht…
…während in exakt dem gleichen Raum anderer Lamitnatboden (höherwertiger) keine solchen unangenehmen statischen Entladungen verursacht, und zwar konkret in keinem Fall, egal wie und wo (Unterlage) der Boden verlegt wird.
Was ist, wenn der Hersteller/Impoteur/Verkäufer (Baumarkt) dem Käufer gegenüber schriftlich äussert, das dieses „Problem“ zwar bekannt ist (er sagt nicht das es bei diesem Boden bekannt ist, nur das es bekannt ist), und er erklärt auch wie dieser Zustand (physikalisch) zustandekommt, aber er behauptet, das dies KEIN Mangel des Bodens ist.
Was ist, wenn der Hersteller/Impoteur/Verkäufer (Baumarkt) abschliessend noch andeutet, das es da sogar Gerichtsurteile gebe, die eben genau dieses besagen (das eben kein Mangel vorliegt).
Müste das alles so „hingenommen werden“, oder ist da irgendwas zu machen ? Würde sich der ganze Aufwand/Ärger überhaupt lohnen, mal davon abgesehen, das sich das vielleicht über viele Monate hinziehen könnte, bis denn irgendwann mal ein „hohes Gericht“ meint ein Urteil fällen zu können ?
Wäre es in so einem Falle wirklich so, das man es als „normal“ ansehen muss, das ein „billiger“ Lamitnatboden diese Schwierigkeiten bereitet, während ein höherwertiger Boden definitiv und reproduzierbar diese Schwierigkeiten nicht bereitet ?
Grüße
Jürgen
