zwar verstehe ich, dass derjenige aus deinem Fallbeispiel etwas gefrustet sein wird, wenn der Chef so reagiert, aber mal ganz ehrlich:
So ist das eben, oder??!
Kommt auf den Ton an, in dem dieser Chef sein „Hab ich mir anders vorgestellt“ adressiert. Wenn er pampt, dann ärgert man sich natürlich doppelt.
Aber mal ganz ernsthaft: Hat derjenige ein einigermaßen gutes Verhältnis zum Chef könnte er z.B. Fragen: „Sehen Sie fachlich/sachliche Fehler in meiner Ausarbeitung, oder gefällt Ihnen allgemein die Gestaltung/Umsetzung der Aufgabe nicht?“
Sollte der Chef Fehler gefunden haben, muss man sich das wohl als Kritik an der eigenen Sorgfältigkeit an den Hut stecken, sich entschuldigen und Besserung geloben.
Wollte er es statt grün in blau und gefällt im prinzipiell der Doppelrahmen und die Tabelle nicht - oder ähnliches - sollte man sich stillschweigend ärgern und die gewünschten Schönheitsarbeiten ausführen.
Kommt letzteres zu häufig vor, würde ich evtl. darum bitten einige Anregungen zu geben, damit die geschmacklich divergierenden Ausführungen nicht immer zu Doppel- und Dreifachbearbeitungen führen.
Aber m.E. ist es sehr häufig, dass dieser Typ Chef damit nur demonstriert, dass eben e r der Chef ist und grundsätzlich immer erst mal meckern darf.
konstruktiv: Dem Scheffe geradeheraus sagen, dass diese Art der Abwicklung unerfreulich für beide Seiten ist. Auch der Mitarbeiter würde es lieber gleich richtig machen - wenn er denn wüsste, was Scheffe wünscht.