Eigentlich unglaublich!

Sohn allein zum Direx!?!
Hi…

ja, und was sollte er dann da?
Ich find´s echt hammerhart und verfolge Eure „Story“ hier mit wachsendem Zorn und Interesse…

Wenn die Lehrerin den Namen Frederic mit einem (wenn auch klugem und niedlichen)Schweinchen in Verbindung bringt, dann solltet Ihr euch einen „Kosenamen“ für die Frau ausdenken und dann behaupten, daß Ihr diesen Kosenamen halt mit Ihr im Zuammenhang seht… Naja…

*daumendrück

läuft zu Zeit leider nicht

Hi Karin,
Danke für Deine Antwort! Jetzt sind bei mir ein paar Lampen
angegangen - Sohnemann heißt nämlich Frederic.

Mal von der unmöglichen Art der Lehrerin abgesehen, laß Deinen
Sohn doch möglichst mal das Sandmännchen sehen, ich weiß
nicht, an welchem Abend Pigeldi und Frederic läuft,

Leider läuft Pigeldi und Frederic zur Zeit nicht.
Ansonsten gebe ich dir vollkommen recht.

Gruß
HaWeThie

Hallo Kalle,

ich bin selber noch ganz jung im Lehrerberuf und ärgere mich sehr über einen solchen Schulsumpf, der mal wieder die komplette Lehrerschaft in Misskredit bringt. Ich möchte dich daher unterstützen, zu deinen und deines Sohnes Rechten zu kommen - aber gleichzeitig auch bitten, deinen Groll nicht auf Unbeteiligte zu übertragen.
Ich würde mich an deiner Stelle an die Elternvertretung der Schule wenden. Klassenelternbeirat und Schulelternbeirat haben Anspruch auf einen Termin mit dem Direktor.
Weiterhin lohnt sich ein Blick in die verschiedenen Vorschriften:
Die Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen legt in § 14 fest, dass Eltern und Schule zu vertrauensvoller Zusammenarbeit verpflichtet sind.
Dienstordnung 7.6 : Er (der Lehrer) ist verpflichtet, Schüler und Erziehungsberechtigte in fachlichen und pädagogischen Fragen zu beraten. (…) Er hält zur Unterrichtung und Beratung der Erziehungsberechtigten Sprechstunden ab (…)
=> Somit steht dir ein Gesprächstermin mit der Lehrerin und/ oder dem Direktor zu.
Allerdings muss ich anfügen, dass Direktoren sehr wohl neben der Verwaltungsarbeit noch unterrichten müssen und daher nicht immer einfach zu erreichen sind.
Interessant ist auch noch Schulgesetz § 1, Abs. 5: Eltern haben Anspruch auf die Teilnahme am Unterricht. - Dies muss aber drei Tage zuvor abgesprochen werden, darf keine Leistungstests (Arbeiten o.ä.) betreffen… Jedoch würde ich darauf bestehen mich in den Unterricht dieser Lehrerin zu setzen.
Dich an das Schulamt zu wenden bringt in der Regel nicht viel. Hier wird wieder eine schriftliche Stellungnahme des Direktors verlangt werden, der ja nicht informiert zu sein scheint.
Setze dich wirklich mit dem Elternbeirat in Verbindung! Zur Not gibt es auch noch Regions- und Landeselternbeirat.

Halte uns auf dem Laufenden.
Alles Gute für dein Kind wünscht Allie.

Und zwei weitere Grundlagen, auf die du dich beziehen kannst:
Strukturplan des dt. Bildungsrates, Stuttgart 1970:
Neben Lehren, Beurteilen, Beraten und Innovieren ist Erziehen eine Aufgabe des Lehrers. Dies meint auch, „Hilfen zu persönlicher Entfaltung“ (Zitat) zu geben, nicht, diese zu verhindern!
Leitlinien für die Arbeit in der Grundschule bzw. Hauptschule, Mainz 1984:
Der Lehrer soll sein „wichtige Bezugsperson und Vorbild“, „positive Zuwendung zum Kind“ ist zu geben, er soll „ein angstfreies, offenes und vertrauensvolles Lernklima entstehen lassen“.
Bei allem aber bitte bedenken, dass auch vom Lehrer nichts Übermenschliches erwartet werden kann, auch wir machen Fehler. Dies im Gespräch zu klären sollte jedoch möglich sein.

Gruß von Allie, die auch einige Gedichte auswendig weiß.

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Leider läuft Pigeldi und Frederic zur Zeit nicht.
Ansonsten gebe ich dir vollkommen recht.

Schade :frowning:, wir sind momentan nicht (mehr) auf dem laufenden (mein Favourit war auch immer dieser kleine Teichkobold…Plumps glaub ich)
Wir hatten P.u.F. auch mal als Buch aus der Bibliothek, obwohl die kleinen Filme wohl besser wirken, auch, weil die beiden sehr gut gesprochen sind.

Gruß Heike
…und Pigeldi folgte Frederic!

Piggeldy + Sandmännchen…
Hier einiges vom Sandmännchen…

http://www.fantasten.de/sandmann.htm

Piggeldy und Frederick - Die Gitarre
erzählt von Elke Loewe
gezeichnet von Dieter Loewe
© Ravensburger Buchverlag

Piggeldy wollte wissen, was eine Gitarre ist. „Frederick“, fragte Piggeldy seinen großen Bruder, „Frederick, was ist eine Gitarre?“
„Nichts leichter als das“, antwortete Frederick, „komm mit.“ Piggeldy folgte Frederick. Sie liefen den Weg durch die Sandkuhle, in der im Frühjahr die Frösche und die Kröten laichen.

„Sehr nett“, sagte Piggeldy, „aber was haben Frösche und Kröten mit einer Gitarre zu tun?“
„Sie machen Musik“, erklärte Frederick, „und das nennt man dann Froschkonzert.“
„Aha“, sagte Piggeldy, „eine Gitarre hat also etwas mit Musik zu tun.“
„Das weiß doch jedes Kind“, sagte Frederick.

„Ich“, sagte Piggeldy, „ich bin ein Ferkel und kein Kind!“
„Du bist aber ein Schweinekind“, erklärte Frederick.
„Und du bist der Schweineopa“, sagte Piggeldy.
„Ich“, erklärte Frederick, „bin weder ein Opa noch eine Oper, obwohl zugegebenermaßen eine Oper etwas mit Musik zu tun hat, genau wie eine Gitarre.“

„Nun“, sagte Piggeldy, „nun versteh ich alles genau.
Dies hier ist eine Froschoper.“
„Richtig“, sagte Frederick, „allerdings ohne Gitarre.
Frösche spielen gewöhnlicherweise keine Gitarre, sie quaken.“

Sie gingen weiter, und oben auf dem Rand der Sandkuhle stand ein kleines altes Haus, das sah so verlassen und traurig aus und war doch voll von Musik.

„Das ist Gitarrenmusik“, flüsterte Frederick.
„Spielen alle Häuser so schön Gitarre?“, flüsterte Piggeldy zurück.
„Nein“, flüsterte Frederick, „die neuen nicht.
Sie müssen sich putzen und abzahlen und haben
keine Zeit für Musik. Und dieses Haus hier wird bald
abgerissen, weil die Menschen den Sand aus der Kuhle
für ihre neuen Häuser und Straßen brauchen.“

„Wenn das so ist“, sagte Piggeldy, „werde ich ab sofort
die Sandkuhle und die Frösche und die Kröten und
das Gitarrenhaus bewachen, damit niemanden etwas passiert.“

Und Piggeldy und Frederick bewachten alles in der Sandkuhle.

Und sie gingen erst spät in der Nacht nach Hause.