Eigentumsrecht am Werk für Erfinder

Hallo Ihr Kreativen, an einer Problemlösung arbeitend oder die
Ihr gar schon ein Problem gelöst habt!
Mir ist aufgefallen, daß die Kreativen in diesem Lande, die mit
ihrer Arbeit ein Problem lösen, gar kein gutes Image haben. Sie
sind so schlecht gestellt, daß sich nicht mal ein Recht auf Ei-
gentum an ihrem Werk haben, sofern dieses „gewerblich nutzbar“
ist. Also Nonsenswerke sind unangefochten Eigentum ihres Schöp-
fers, sobald aber echter Nutzen zu erwarten ist, hat der Schaf-
fende, als „Erfinder“ abgestempelt, plötzlich kein Recht mehr auf
sein Werk. (Ihm wird lediglich anheimgestellt, sich Rechte zu be-
sorgen, die dann sehr unsicher, teuer und partiell sind.)
Das frustriert. Die Kreativen gehen in die innere Kündigung. Die Probleme wachsen. Und die Sache ist verfahren, daß man schon von einem Problemstau spricht, den man nur mit einem „Ruck“ beheben kann, der durchs Land gehen muß.
Was heißt hier „Ruck“? Müßte man nicht einfach den Problemlösern
,wie jedem anderen Schaffenden auch, das Eigentumsrecht an ihrer
Arbeit, dem Werk einer innovativen Problemlösung geben? Gebie-
tet das nicht schon das Grund- u. Menschenrecht auf Eigentum?
Wer kann mir hier weiterhelfen?
Chris

Hallo Ihr Kreativen, an einer Problemlösung arbeitend oder die
Ihr gar schon ein Problem gelöst habt!
Mir ist aufgefallen, daß die Kreativen in diesem Lande, die
mit
ihrer Arbeit ein Problem lösen, gar kein gutes Image haben.

Wo ist dir das aufgefallen? Ich kenne eigentlich nur geachtete Problemlöser. mal abgesehn von den Leuten, die einen Klobürstenabstreifer erfinden.

Sie
sind so schlecht gestellt, daß sich nicht mal ein Recht auf
Ei-
gentum an ihrem Werk haben, sofern dieses „gewerblich nutzbar“
ist. Also Nonsenswerke sind unangefochten Eigentum ihres
Schöp-
fers, sobald aber echter Nutzen zu erwarten ist, hat der
Schaf-
fende, als „Erfinder“ abgestempelt, plötzlich kein Recht mehr
auf
sein Werk. (Ihm wird lediglich anheimgestellt, sich Rechte zu
be-
sorgen, die dann sehr unsicher, teuer und partiell sind.)

Ups! da geht was durcheinander.

Wenn du was erfindest und es keinem mitteilst, dann kann ja jemand nach ner Zeit das gleiche erfinden und dann damit Geld machen. wenn du nun kommst und sagst, ich habe es zuerst erfunden, wie willste das dann nachweisen?

Deswegen gibt es das Patentamt.

Hier meldest du deine Erfindung an und damit ist sie ausschließlich für dich geschützt, bzw. wird dir gesagt, ob es das schon gibt.
Es gibt da 2 register: einmal patente und einmal Gebrauchsmuster.

die anmeldung ist nicht teuer!
(Stell dir vor, du hast nen Millionending erfunden und dir sind 200 Euro anmeldung dafür zu teuer? Sorry, du spinnst!

Das frustriert. Die Kreativen gehen in die innere Kündigung.

Sprichst du eigentlich hier nur von Dir?
also, wenn du wegen der Patentgebühren nix mehr erfindest, ist das Dein Problem.

Ich werde demnächst was erfinden womit ich 10.000.000 verdiene, da sind die Patentgebühren doch nur der Dreck unterm fingernagel und für mich kein Grund nicht mehr dran zu arbeiten.

Die Probleme wachsen. Und die Sache ist verfahren, daß man
schon von einem Problemstau spricht, den man nur mit einem
„Ruck“ beheben kann, der durchs Land gehen muß.
Was heißt hier „Ruck“? Müßte man nicht einfach den
Problemlösern
,wie jedem anderen Schaffenden auch, das Eigentumsrecht an
ihrer
Arbeit, dem Werk einer innovativen Problemlösung geben?

die Gesetze geben es ihm, er muss seine Rechte, von denen ja nur er weiß, halt anmelden. Wo liegt das Problem?

Gebie-

tet das nicht schon das Grund- u. Menschenrecht auf Eigentum?

Das ist doch wegen der Gebühren nicht berührt!

Wer kann mir hier weiterhelfen?

Eigentlich nur du selbst, indem du aufhörst zu jammern und deine Rechte aktiv einforderst.

gruss
winkel

So wie du das schreibst, ist das schlicht Unsinn. Selbstverständlich hast du Rechte am eigenen Werk, und diese sind auch ohne Patentanmeldung o. ä. jederzeit einklagbar.

Eine andere Situation liegt dann vor, wenn du ein Werk, z. B. ein Werbeplakat oder einen Algorithmus im Auftrag eines dritten, z. B. als Arbeitnehmer, entwickelst. In diesem Fall gehen die Rechte sehr weitgehend an den Auftraggeber über, du kannst dich dann allenfalls vor Verfälschungen schützen.

Hallo,
habe da mal konkret eine Frage :
Bei uns arbeitete ein Herr R.P.W. nicht angestellt sondern bekam seine monatl. Zahlung nach New Jersey geschickt, und pinselte auf alle unsere Dokumente einen Spruch, in etwa " the keys to intelligence " Dann endete die Zusammenarbeit und er verlangte, das unsere Firma diesen Spruch nicht weiter verwenden darf und alle Dokumente entsprechend geändert werden sollen.

  1. Ein copyright gibt es auf Werke, nicht auf Sprüche.
  2. Er kann diesen Spruch weiterhin benutzen, wir aber auch.
    Nun die Frage: liege ich falsch ?
    Gruss,
    Uwe P.

der spruch gehört zum werk (o.t.)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Erfinderfreunde,
insgesamt wird mein geschilderter Eindruck eigentlich bestätigt.
Die Frage des Eigentumsrechts am Wort und Text bzw. allen Kunst-
werken, liegt klar beim Urheberrecht. Insofern ist beim Schilder-
Fall der Vertrag maßgebend, der mit dem freien Texter abgeschlos-
sen wurde.
Ich meine jedoch die „gewerblich nutzbaren“ Innovationen, wo u.U.
Millionen abspringen, ganze Industriezweige aufbauen. Denken wir
an Erfinder wie Otto, Benz, Diesel usw.(Jetzt auch an Winkel, den ich nur Glück wünschen kann!), die seinerzeit gnadenlos gejagt wurden und deren Nachfahren eigentlich nichts davon haben. Im Gegenteil, Otto wurde höchstrichterlich verknackt, „…unter dem Schein des Rechts, Unrecht zu üben…“ (höflich für Betrug), als er Rechte an seinem Vierzylin-
der Motor haben wollte.
Diesel ist nach Massiv-Mobbing gänzlich verschwunden! Benz mußte
seinen Wagen vor den Bütteln verstecken usw.
Wer denkt an Goebel, Erfinder der Glühlampe, Zuse, Erfinder der
Computer, +++ oder an deren Angehörige, die eigentlich aus einem
Riesenvermögen heute neuerliche Impulse -Problemlösungen- finanzieren könnten. Stattdessen hängt der Dreck wie bei Otto,
der meines Wissens nie in anständiger Art und Weise rehabilitiert
wurde, heut noch über der Familie.
Dabei leben wir doch von Erfindungen, d.h.nützlichen Problemlö-
sungen, oder seh ich das falsch? Wie wollen wir Zukunft vernünftig gestalten, wenn wir dem geistig-kreativ Schaffenden
auf dem gewerblichen Sektor ein grundsätzliches Eigentumsrecht
an seinem Werk verweigern, was die Antworten auf meinen Artikel auch nicht ansatzweise widerlegen. Das ist kein Jammern, sondern Tatsachenfeststellung! Der Löser eines Problems, der als Erfinder abgestempelt ist, kann allenfalls eine kostenträchtige Antragsprozedur einleiden, die wiederum nur örtlich und zeitlich sehr enge Rechte verspricht, die nochmals laufend vom Erfinder zu finanzieren sind (STRAFE DER KREATIVITÄT), um dann später zu erfahren, daß in einem vom seiner dürftigen Finanzkraft nicht erreichten Bereiche, lustig plagiiert und verdient wird. Ist so der Erfinder nicht „nützlicher Idiot“ im Sinne von ideologischen Verführern wie Lenin?
Vom Markt wird doch jeder ausgelacht, der keine hieb- und stich-
festen Eigentumstitel vorweisen kann. Genau diese hat der Erfin-
der nicht, indem Fristen ablaufen, Finanzierungen (!?) seiner
Notrechte leiden usw. und dadurch sein Werk wie eine reife Frucht
in den Schoß jener Tycone fällt, denen er zuvor noch die Kopien
seiner Arbeit hoffnungsvoll übergeben hatte. Wenn da keine ange-
messene Vergütung erfolgt, was leider durch fehlende Eigentums-
rechte MARKTGESETZ ist, wird der Erfinder zwangsläufig in die in-
nerer Kündigung getrieben.
Für die Nutznießer ein Zustand wie im Paradiese. Für die Erfinder
ein Horror, der wie wir erkennen müssen, auf alle Bereiche wegen
mangelnder Wertschöpfung durch mangelnde Problemlösungen(!) in-
zwischen durchzuschlagen beginnt. Die Auseinandersetzungen inner-
halb unserer Gesellschaft von Kinderarmut über Bildungsfrust zu
katastrophalen Entwicklungen im Gesundheits- bzw. Versorgungswe-
sen allgemein, sprechen hier für sich. Was wird, wenn die Kredite
nicht mehr mit Krediten finanzierbar sind?(Kommt dann Winkel?)
Was wollen wir in Zukunft verkaufen, wenn nicht Produkte, die
mittels Kreativität jenen Vorsprung haben, der kaufentscheidend
ist und uns Zukunft im lebenswerten Rahmen sichert?

Gruß Chris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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