Hallo,
mal wieder ein Fall, den ich mir gerade überlege, und der ziemlich komplex sein könnte.
Angenommen, eine Frau X. besäße eine Immobilie in Deutschland, sie selber wohne aber im Ausland, sagen wir Südafrika.
Und durch die Krise sei diese Immobilie, die noch mit 100.000 Hypothek belastet ist, nur schwer verkäuflich. Aber Frau X. habe doch schließlich einen Mieter gefunden, der zwei Jahre mieten beabsichtigt und dann für 50.000 kaufen wolle.
Machen wir es aber nicht zu einfach.
Nehmen wir an, es gehe vieles nicht nach Plan, etwa der Mieter zahle nicht und werde dann wegen Verwirrtheit in eine Anstalt eingewiesen.
Und der Frau X ginge es in Afrika finanziell auch nicht so gut wie erhofft, so dass sie möglicheweise die Hypotehk nicht mehr abzahlen könnte, weil vom Mieter nichts reinkäme.
Setzen wir noch einen drauf, vielleicht die Umweltbehörde, die von Frau X die ordnungsgemäße Stillegung eines alten Öltanks verlangen mag, der sagen wir mal Tausende kostet.
In einem solchen Fall, wenn es ihn gäbe, könnte man sich sicher vorstellen, dass die Frau X ziemlich abgebrannt in Südafrika wohnen würde und nicht mehr ein noch aus wüsste: Mangels Geld könnte sie nicht hinfliegen zum Haus, was ja auch nichts ändern würde.
Nehmen wir mal an, sie sei nach einiger Zeit so mit den Nerven fertig, dass sie sagen würde, egal wie, ich will hier raus. Und erführe dann, dass sie nach BGB gegenüber dem Grundbuchamt auf ihr Eigentum verzichten kann, das dadurch herrenlos wird und vom Staat übernommen werden kann.
Wenn sie dann nach reiflicher Überlegung zum Schluss käme, dass sie das tun wolle und die Hypothek gemäß ihren Möglichkeiten abstottern, aber hauptsächlich die Belastungen durch ständig neue Hiobsbotschaften abschalten wolle, bevor ernsthafte Gesundheitsstörungen entstehen.
Wenn sie das nun in diesem Falle tun würde, was wäre denn denkbar, was an Fallstricken da lauern würde?
Danke für jeden Kommentare. Ich hoffe, es ist nicht zu viel verlangt, aber ich wollte mal was richtig komplexes konstruieren.
Danfx