Sehr geehrte Damen und Herren.
Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn derjenige, der helfen kann, auch wirklich antwortet.
Ich weiß, es ist ein ganz langer Text, jedoch verbirgt sich hier auch ein ganz großes Problem. Ich danke jedem, der „Max“ helfen kann.
Es handelt sich um Person „Max“. Zur Zeit ist Max sowas von verzweifelt, er weiß einfach nicht, wie er mit seiner Situation umgehen soll.
Es handelt sich nun darum:
Person Max ist nun fast „Mitte 20“, und hat vor ca. 3 Jahren in der Kölner Innenstadt - in der Nähe von den neuen Krankhäusern am Rhein - eine Eigentumswohnung gekauft - NUR FÜR Person Berta, ihm seine Mutter.
Vorgeschichte:
Max hat 2006 bei der Bundeswehr angefangen, und hat sich dort für 12 Jahre als Zeitsoldat verpflichten lassen.
Berta, die leibliche Mutter, hat zu diesem Zeitpunkt in Wohnung X gewohnt. In dieser Wohnung wohnt auch der Stiefvater von Max, sowie die beiden Halbgeschwister.
Max hat zu diesem Zeitpunkt beim leiblichen " Vater Anton" gewohnt, da dieser das Sorgerecht bekommen hat, als sich Anton und Berta im 2. Lebensjahr von Max getrennt haben. Max ist beim Vater aufgewachsen, und hat Mutter Berta jedes 2. Wochenende besucht. Das Verhältnis zum Vater ist ausgesprochen gut!, das Verhältnis zur Mutter bis dorthin auch.
Solange sich Max erinnert, hat Mutter bis 2006 NUR in einer öffentlich geförderten Wohnungen X gelebt. Sie ging nicht arbeiten. Beim Stiefvater sah es gleich aus.
Es kam nun das Jahr 2007, als die öffentlich geförderten Wohnungen dieser Häuserreihe ( darunter auch Wohnung X der Mutter ), verkauft wurden. Alle Mieter dieser Wohnungen, darunter auch Berta mit Wohnung X, haben die Information bekommen, dass Sie bis zum „Zeitpunkt abc“, die Wohnung zu verlassen haben.
Somit:
Berta kam nun auf die Idee, dass vielleicht Max, der Sohn, eine Wohnung dieser Häuserreihe kaufen könnte, damit die Familie um Berta, nicht groß umziehen brächte.
Denn Max war beim Bund, hatte für einen Zeitraum von vielen Jahren einen sicheren Arbeitsplatz bei der Bundeswehr, und konnte somit unter diesen Voraussetzungen eine Wohnung kaufen, die durch einen Kredit bei der Bank finanziert werden sollte.
Gründe waren:
- Die Familie könnte dort wohnen bleiben
- Die Geschwister könnten weiterhin zur Schule gehen
- Die Geschwister könnten den Freundeskreis behalten
- Die Familie bräuchte keine Angst zu haben, in einen sozialen Brennpunkt hineinzugeraten
- Anton könnte stolz sein, und bei den Versicherrungen aufweisen, dass er Eigentum hat, was unter anderem ein Preisvorteil sein könnte
- Anton könnte Stolz sein, in diesem Alter eine Eigentumswohnung aufzuweisen
- Alle Zahlungen werden von der Mutter durchgeführt, Max bräuchte sich „natürlich“ um finanzielle Mittel nicht sorgen!!!
Wie der „Vater Anton“ darauf reagierte
Vater Anton war total empört und konnte es nicht fassen, dass Mutter dem eigenen Sohn aufgeschwätzt hat, eine Wohnung zu kaufen, indem er selber gar nicht wohnen würde.
Anton hat damit gedroht, dass wenn Max diesen Schritt machen würde, dass Max mit den Konsequenzen zu rechnen hat, dass er das Vatershaus zu verlassen habe.
Max kaufte 2007
Mutter Berta machte ihm 2007 eine „kleine Kopfwäsche“, sodass schnell ein Besichtigungstermin der „neuen Wohnung XYZ“ durchgeführt wurde, ein Vertreter der Bank vorbeikam um die Finanzierung durchzusprechen, und Max somit Mitte 2007, beim Notar die Unterschrift drunter gegeben hat, sodass er die Wohnung letztendlich gekauft hat.
Die Finanzierung der Wohnung
Von dem 100 % Kaufpreis wurde die Wohnung durch 30% Eigenanteil finanziert ( … nicht von Max ), der restliche Betrag von 70% läuft über Anton, durch einen Kredit von 36 Jahre Laufzeit.
Die monatlichen Zahlungen, die getätigt werden müssen:
Max bezahlt von seinem Konto:
- Die Monatsabtragung an die Bank
- ALLE Nebenkosten
- Grundsteuer ( im Quartal an die Stadt )
Somit wurde vereinbart, dass alle mit der Wohnung zusammenhängende Kosten von der Mutter übernommen werden - außer : - Die GEZ Gebühren für Max ( die werden von Bertas Konto abgebucht )
Des Vaters Reaktion:
Vater Anton war fassungslos und teilte Max SOFORT am Tag des Erwerbens mit, dass sein Zimmer innerhalb von 2 Wochen geräumt werden solle.
Max ist zur Freundin gezogen, wo er zudem HEUTE, Monatlich eine Summe X den Eltern bezahlt, da Freundin noch bei den Eltern wohnt.
Max kann nicht in die eigene Wohnung ziehen, da die Zimmer alle belegt sind - so der Grund der Mutter! - Max war zu dem Zeitpunkt wohl in einem solchem abnormen Zustand gewesen, dass er sowas einfach hinweg genommen habe.
Der Kontakt zum Vater ist seit diesem Zeitpunkt nicht mehr vorhanden!
Einzelheiten der gekauften Wohnung XYZ von 2007:
Sie weist eine Wohnfläche von ca. 50 m² auf, wobei ein Sondernutzungsrecht der darüber liegenden Dachstühle von insgesamt 100m² vorhanden ist bzw. mit erworben wurde.
Die Wohnung wurde 2007 noch eigenhändig komplettsaniert, durch Finanzierung ( … nicht vom Max ), der Durchbruch von der Wohnung zu dem ganzen Dachstuhl wurde durchgeführt, die Dachstühle wurden mit Fenstern ausgestattet, es wurde alles ausgebaut, sodass sich nun oben, mehrere Zimmer befinden, indem die Geschwister hausieren.
Die Wohnung ist jetzt nun durch eine Wendeltreppe auf 2 Stockwerke ausgebaut, und besitzt eine Wohnfläche von ca. 150m². Alle Sanierungsarbeiten wurden von ( … nicht von Max ) finanziert.
Die Probleme fingen nun auch direkt an
Die ersten Zahlungen sollten stattfinden, Mutter Berta versprach, die Summen auf Maxs Konto zu überweisen, nicht immer tat sie es.
2008 - Erklärung einer Dienstunfähigkeit bei der Bundeswehr:
Da kam es nun, dass Max bei der Bundeswehr im Jahre 2008, auf Grund eine Krankheit, für Dienstunfähig erklärt wurde.
2009 - Dienstaustritt aus der Bundeswehr:
Im Jahre 2009 war es soweit, dass Max aus der Bundeswehr ausgeschieden ist. Da Max es ja wusste, hat er sich darum gekümmert, dass er bereits am nächsten Tag des Austrittes einen anderen Job ausüben könnte. Er ist im Einzelhandel für 1 Jahr bis zum 30.Sep.2010 auf Festeinstellung unter 37,5 Stunden untergekommen, damit er Zahlungsfähig ist.
Weit mehr als 10000€ waren fällig:
Da sowas von unregelmäßig bezahlt wurde, Max vollkommen auf einen Job angewiesen wurde, damit er seine monatlichen Abtragungen auch zahlen konnte, sind die Schulden gegenüber seiner Mutter auf weit mehr als 10000 angewachsen.
Der Kontakt zur Mutter Berta brach im Herbst 2009 ab
Weil Max sowas von unregelmäßig Zahlungen von der Mutter bekommen hat, sah er seinen Ausweg mit dem Kontaktabbruch, mit der Hoffnung, dass Mutter wieder anfängt zu bezahlen.
Zahlungen kamen sogar ab Herbst 2009 wieder, für Max war die Welt wieder in Ordnung. Sogar eine Einmalzahlung von mehreren 1000€ durfte er genießen. - es scheinte zu klappen!
Max suchte den Kontakt zum Vater
Da Max nun vollkommen alleine auf sich gestellt war, suchte Max den Kontakt zum Vater.
Anton, der Vater war sehr, sehr glücklich, das der Kontakt wieder aufgestellt wurde - doch Max erzählte erst mal nichts von den „NICHTzahlungen der Mutter“.
Das Geständnis:
Zu Weihnachten hat Max seinem Vater die finanzielle Lage mitgeteilt.
Vater Anton war fassungslos und extrem gekränkt.
Anton versprach die Hilfe in jeglicher Hinsicht, wie es ihm selbst ermöglicht.
Doch nun kam es:
Max versuchte wieder den Kontakt zur Mutter, da die Zahlungen monatlich sogar im Rahmen ankamen. Nach einem Monat guten Kontakt, war jedoch klar, es sollte wohl nicht so sein.
Zahlungen sind wieder gestoppt, Mutter machte sogar Urlaub mit Familie in Holland.
Anton musste wieder für Mutter bezahlen.
Stand heute:
Da Max nun seit dem WS 2010 an der Uni Köln am studieren ist, er auch natürlich durch die Eigentumswohnung das Studium selber finanzieren muss, und er auch keine Möglichkeit hat, zur Zeit keine Vollzeitstelle auszuüben, ist er auf DIREKTE Zahlungen der Mutter angewiesen, da er nun bald Zahlungsunfähig sein wird.
Der Schuldenberg ist wieder bei 8000€,der Kontakt zur Mutter ist vollkommen abgebrochen.
Antons Welt neigt sich in finanzieller Hinsicht dem Ende:
Anton möchte nur noch eins!
Die Wohnung verkaufen.
Worüber Anton sich informierte
1.) Max hat sich bereits bei der Bank schlau gemacht, wie es aussieht, mit welchen „Strafzahlungen“ er zu rechnen hat.
2.) Max hat auch mit dem Verkäufer dieser Wohnung Kontakt aufgenommen, um sich darüber zu informieren, mit welchen Preis man diese Wohnung pro m² verkaufen könnte. Bei diesem Gespräch gab der Verkäufer, Max, auf indirekter Weise die Information, dass der Verkäufer den Tiefgaragenstellplatz, den wohl die Berta über ihn gemietet hat, letzten Monat gekündigt hat, da Sie nicht regelmäßig bezahlt hat.
Heute wieder ein Rückschlag:
Die GEZ hat sich per Brief gemeldet, dass Sie seit Mitte des Jahres, von dem Konto von Berta, per Lastschrift nichts einziehen könnte.
Max muss nun heute wieder bezahlen.
Der Telefonkontakt mit Berta ist wieder nicht möglich, da wohl wieder ( was sehr, sehr oft passiert ) die Telefongebühren nicht regelmäßig bezahlt wurden.
Max will nun so schnell wie möglich verkaufen:
Da nun Maxs Konto sich dem Guthaben von 0€ langsam neigt, und er auch im nächsten Semester gerne studieren möchte, möchte er so schnell wie möglich verkaufen.
Wie kann er nun die Situation am besten angehen?
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Fakt ist:
Max ist auf seine Wohnung als Käufer im Notar festgehalten. In allen Dokumenten, die es gibt, steht nichts über andere Personen, als über ihn selbst. -
Fakt ist:
Max ist in seiner Wohnung auch als Wohnender festgehalten! -
Fakt ist:
Max wohnt ja gar nicht in der Wohnung, er wohnt, da er dort kein Zimmer bekommen hat, zusammen mit seiner Freundin im Haus deren Eltern. -
Fakt ist:
Es wurde KEIN SCHRIFTLICHER Mietvertrag zwischen Max und Berta ausgefüllt. -
Fakt ist:
Da Berta jetzt wieder mal bezahlt hat, und sie es auch zwischendurch macht, herrscht laut Kenntnissen von Max, ein mündlicher Mietvertrag. -
Fakt ist:
Max weiß nicht, wenn er der Mutter mitteilt, dass Sie die Wonung verlassen soll, „wie“ die Wohnung verlassen wird. Ob der Dachstuhl vollkommen auseinandergenommen wird, oder nicht. Ob die Wände noch so stehen, oder nicht
Unklar ist:
Wie soll Max reagieren? … Jeder ratet ihm dazu, die Wohnung zu verkaufen. Selbst der Verkäufer der Wohnung als auch der Ansprechpartner der Bank ( des Kreditinstitut ), als auch leiblicher Vater, Freundin, Eltern der Freundin und alle Freunde, damit Maxs Zukunft in finanzieller Hinsicht nicht zu Grunde geht.
Jedoch ist es das Problem, es ist seine Mutter.
Wie kann er denn beispielsweise die Mutter herausbekommen, wenn Sie in der Wohnung mit lebt, in der Max offiziell auch als Wohnender gemeldet ist? … Ist es dann eine WG ? …
Wie hat Max damit umzugehen, wenn die Wohnung im vollsanierungsfähigem Zustand zurückgelassen wird.
Hat Max die Pflicht, die Sanierungsarbeiten beim Verkauf der Wohnung, an die Mutter wieder zurück zu bezahlen?
Danke:** Ich wäre dankbar, wenn ihr Tipps geben könntet, damit er sich wieder auf sein Leben konzentrieren kann, nicht auf das seiner Mutter beschränken muss. Wie man bereits merkt, hat Max wohl in dieser Hinsicht nicht viel Grundkentniss!**
und dann gegebenenfalls Nachfragen zu beantworten.