noch gibt es die Eigenheimzulage und die Zinsen sind niedrig - viele raten zum Immobilienkauf.
Auf jeden Fall denke ich das es eine gute Altersvorsorge ist. Wenn man mal seine lebenslangen Mietzahlungen gegen einen Immobilienkauf rechnet liegt die Immobilie klar vorn.
Im Fall einer Arbeitslosigkeit kommen natürlich harte Zeiten auf einen zu, jedoch muss man bei einer Mietwohnung auch weiterhin Miete zahlen.
Wir sind nun am Überlegen, ob Haus oder ETW?!
Beim Haus muss man - nur als Beispiel - alles allein finanzieren (bei Reparaturen usw.) und bei einer ETW werden die anfallenden Kosten durch alle Eigentümer geteilt.
Vielleicht könntet Ihr mich an Euren Erfahrungen oder Meinungen teilhaben lassen. Pro und Contra?
Im Fall einer Arbeitslosigkeit kommen natürlich harte Zeiten
auf einen zu, jedoch muss man bei einer Mietwohnung auch
weiterhin Miete zahlen.
da gibt es (egal ETW oder Haus) immer solche Bewertungspunkte für solche Objekte, die ihr beachten solltet:
-Lage
verkehrsgünstig (ÖPNV, Autobahn)
Nahverversorgung, KITA, KIGA, usw.
-Baujahr
-> Wärmedämmung
Bei „Alt“-ETW alle Eigentumsversammlungs-Protokolle geben lassen.
Wir sind nun am Überlegen, ob Haus oder ETW?!
wieviel braucht ihr?
mit Garten oder ohne?
Balkon oder/und Terasse?
alles auf einer Ebene (beim Haus ggf. auch ETW)?
Beim Haus muss man - nur als Beispiel - alles allein
finanzieren (bei Reparaturen usw.) und bei einer ETW werden
die anfallenden Kosten durch alle Eigentümer geteilt.
Unterschätze nicht die Kosten bei der ETW, da gibt es auch eine Grundsteuer…
Vielleicht könntet Ihr mich an Euren Erfahrungen oder
Meinungen teilhaben lassen. Pro und Contra?
Gute Lage und auch das Objekt kaufen, das auch andere haben wollen!
Denn so hat man noch etwas, was man auf den Markt werfen kann. Sei es als Mietobjekt oder zum Wiederverkauf.
Es gab damals (1999) vom NDR2 (Radiosender in NDS) so eine Broschüre, die mit vielen o.g. Kriterien die Entscheidung näher brauchte…
Ich habe sie hier noch mal abgespeichert: http://home.arcor.de/ojay/traumhaus.zip (Stand: 1999 letztes Jahrtausend)
vielen Dank für Deine Antwort und Deinen Verweis auf diesen Bericht - der ist wirklich gut.
Dieses Wochenende ist in Berlin eine Immobilienmesse, da werden wir mal hingehen und schauen, ob uns danach die Entscheidung leichter fällt ;o)
Momentan wohnen wir in einer 3-Zimmer Wohnung und zahlen 750 € warm - bei einer Staffelmiete! D.h. schon seit unserem Einzug steigt die Miete einmal im Jahr (ca. 20-30 € macht das im Monat schon aus).
Was mich bei einem Haus so abschreckt, ist die viele Arbeit am Haus (auch wenn es fertig gebaut ist) neben dem eigentlichen Hauptberuf. Da muss hier mal ein Zaun gestrichen werden, hier was erneuert werden, da was ausgebessert werden. Ich denke, diese „Nebenaufgaben“ sind bei einer ETW geringer.
Viele Grüße
Sandra
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Ich arbeiten seit vielen Jahren in der Wohnungswirtschaft (Haupt- und Nebenberuflich).
Mittlerweile kenne ich fast keine Eigentümergemeinschaft wo man sich noch grün ist ! Ausserdem werden hier oft Massnahmen beschlossen die DU vielleicht auf nicht möchtest und sie kosten richtig Geld. Denke nur an Fassade, Dach, Fenster etc.
Manchmal streitet man sich hier wirklich um des Kaisers Bart.
Du hast also bei weitem nicht soviel Freiheiten wie in einem Haus. Du musst Dich weiterhin in eine „Gemeinschaft“ einbringen und Ruhezeiten einhalten, Kehrwoche durchführen evtl. usw. Ausserdem teilt ihr zwar die Kosten aber bei einem großen Haus entstehen große Kosten !!
Ich bewohne eine EFH und freue mich jeden Tag darüber - trotz der vielen Arbeit. Alles kann nicht auf einmal fertig sein aber ICH entscheide wann und wie
Gruß
joyyy
haben Sie sich schon mal die Mühe gemacht, eine detaillierte Liste zu erstellen, was das Wunschobjekt aufweisen MUSS und welche Umstände unter KEINEN Umständen aufweisen darf.
Diese sollte so genau wie möglich erstellt werden.
Meine Arbeit bei zukünftigen Immobilienkäufern beginnt AUSNAMSLOS mit dieser Prozedur.
Dazu gehört natürlich auch die möglichen Probleme und Zusatzarbeiten, die mit in die Entscheidung einfließen muss.
Diese Liste wird dann zur Entscheidungsfindung verwandt und schützt weitgehend, falls konsequent angewandt, vor emotionalen Entscheidungen, die man dann nach kurzer Zeit - nach Kauf - wieder bereut!
Weiter sollten Sie sich Objekte anschauen, die sich in etwa in dem gesteckten Preis- und Größenrahen bewegen.
nach einigen Wochen haben Sie die Transparenz und können mit weniger Emotionen an Ihr Vorhaben gehen.
Noch ein kleiner Hinweis: Lassen Sie sich IN KEINEM FALL zu einem Kauf drängen, welche Begründung auch vorgeschoben wird.
Vielleicht helfen meine kleinen Vorabhinweise etwas zur Entscheidungsfindung bei.
vielen Dank für Eure Anregungen. Es wird dann wohl doch eher das Haus sein.
Wenn ich selbst oder mit Verwandten, Bekannten, Freunden usw. zurückdenke, ist es wirklich sehr selten, dass man sich mit allen Nachbarn/Eigentümern gut versteht. Ab und zu ist jemand dabei mit dem es Zoff oder Meinungsverschiedenheiten gibt.
Man kann sich sicher nicht immer mit allen gut verstehen, aber bei einer Eigentumswohnung sollte ein gutes Verhältnis zu den anderen Eigentümern schon ein wenig gegeben sein.
Was mich bei einem Haus so abschreckt, ist die viele Arbeit am
Haus (auch wenn es fertig gebaut ist) neben dem eigentlichen
Hauptberuf. Da muss hier mal ein Zaun gestrichen werden, hier
was erneuert werden, da was ausgebessert werden. Ich denke,
diese „Nebenaufgaben“ sind bei einer ETW geringer.
Erhaltungsarbeiten fallen bei jedem Haus an, egal ob EFH oder MFH.
Nur wird der Eigentümer eines EFH deutlich kostenbewusster agieren als die Verwaltung eines MFH.
Ferner kann man bei einem EFH selbst entscheiden, was wie gemacht werden soll.
Bei einem MFH entscheidet im Zweifel die WEG mit Mehrheit.
Ich persönlich würde und werde sicherlich keine Wohnung in einem MFH mehr erwerben. Unsere WEG ist eine Katastrophe und ich bin froh, die Wohnungen demnächst los zu sein.
Beispielsweise liegt bei uns das Wohngeld pro qm um 80-100% höher, als man Kosten bei einem EFH hätte. Ob das alles dadurch gerechtfertigt ist, dass man im Winter keinen Schnee mehr schippen muss, mag jeder für sich selbst bewerten.
Ich kenne übrigens keine einzige WEG, die friedlich funktioniert. Irgendeinen Streit gibt es immer, und wenn es sich nur um die Bepflanzung der Gärten im Sondernutzungsrecht handelt.
Daher kann ich nur zum eigenen Haus raten. Die meisten Entscheidungen kann man unabhängig treffen und wo man sich mit den Nachbarn einigen muss, findet man eher einen Weg, da man nicht in jedem Firlefanz auf Gedeih und Verderb voneinander abhängig ist.