Eigentumswohnung, Schimmel, rechtliches Vorgehen?

Guten Tag,
es wurde eine Eigentumswohnung vor dem Sommer gekauft und jetzt zur kalten Jahreszeit macht sich an allen Ecken nach außen Schimmel stark sichtbar.
Der Makler hatte bei der Führung auf die Schimmel Rückfrage verneint (vor mehreren Zeugen)! Auch die Verkäufer!
Jedoch ist das Problem im ganzen Haus bekannt, da viele Wohnungen das immer haben durch die schlechte Fassadendämmung!
Kann hier irgendwas rechtlich getan werden? Es handelte sich ja um Arglistige Täuschung und somit Betrug seitens dem Makler!
Zuvor stand die Wohnung 1 Jahr leer und war frisch gestrichen/raufaser gelegt, sprich es wurde alles „versteckt“.
Das enttarnte sich schon beim Einzug bei der pers. Neurenovierung!
Das Problem war auch der Verwaltung vorher bekannt!
Lohnt sich der Aufwand mit einem Anwalt bzw. bringt es was? Der schimmel wurde vorerst selbst in Angriff genommen.

Vielen Dank!

Hallo!

es wurde eine Eigentumswohnung vor dem Sommer gekauft und
jetzt zur kalten Jahreszeit macht sich an allen Ecken nach
außen Schimmel stark sichtbar.
Der Makler hatte bei der Führung auf die Schimmel Rückfrage
verneint…

Der Makler ist nur Vermittler, weiß nur, was ihm der Verkäufer gesagt hat und verfügt i. d. R. über keinerlei eigene Fachkenntnis in Sachen Bauphysik.

Auch die Verkäufer!
Jedoch ist das Problem im ganzen Haus bekannt, da viele
Wohnungen das immer haben durch die schlechte Fassadendämmung!

Wer eine Eigentumswohnung kauft, wird Miteigentümer an der ganzen Immobilie. Hat denn der Käufer das Haus vor dem Kauf nicht von einem unabhängigen Sachverständigen ansehen lassen? Weil auch keine eigene Sachkenntnis vorhanden ist, hat der Käufer also völlig blind gekauft?
Hat der Käufer nicht einmal das Baujahr des Gebäudes zur Kenntnis genommen? Hat der Käufer noch nie von der in jedem schlecht gedämmten Gebäude naheliegenden Schimmelproblematik gehört? Hat sich der Käufer vor dem Kauf nicht einmal mit den zukünftigen Mitentscheidern in der Eigentümerversammlung unterhalten? Hat sich der Käufer vor dem Kauf Protokolle der Eigentümerversammlungen angesehen?

Ich bin zwar kein Jurist und weiß deshalb nicht, wie ein Gericht den Sachverhalt sehen würde. Angesichts der schier unglaublichen Leichtfertigkeit des Käufers könnte ich mir aber vorstellen, dass der Erfolg einer Klage mindestens fraglich ist.

Gruß
Wolfgang

Hallo!

Hi,

Hat der Käufer nicht einmal das Baujahr des Gebäudes zur
Kenntnis genommen? Hat der Käufer noch nie von der in jedem
schlecht gedämmten Gebäude naheliegenden Schimmelproblematik
gehört?

es ist nicht richtig, daß eine schlechte Wärmedämmung alleine ausschlaggebend für Schimmel ist. Im Gegenteil kommt es öfter vor, daß gerade nach Einbau einer Aussendämmung plötzlich Schimmel auftritt. Andererseits gibt eine Vielzahl von schlecht gedämmten Gebäuden, die keine Probleme mit Schimmel haben.

Mittlerweile wird dazu geraten, das Haus als Gesamtes zu betrachten und dann zu entscheiden, ob und in welcher Art und in welchem Zusammenspiel Dämmmaßnahmen sinnvoll sind.

http://www.schimmelpilz-sanieren.de/info/wd/wd02.htm

Gruß
Tina
*Wohnt in einer Immobilie aus 1994, die keine mordsmässige Aussendämmung hat, in der es keinen Schimmel gibt und die Luft eher zu trocken ist.*

Hallo!

es ist nicht richtig, daß eine schlechte Wärmedämmung alleine
ausschlaggebend für Schimmel ist.

Es gibt tatsächliche weitere bauliche Gegebenheiten, die für die Schimmelneigung von Bedeutung sind, insbesondere die Art des Innenputzes und ggf. des Antrichs.

Im Gegenteil kommt es öfter
vor, daß gerade nach Einbau einer Aussendämmung plötzlich
Schimmel auftritt.

Das ist bei sachgemäßer Ausführung nicht möglich, weil durch eine Außendämmung erreicht wird, dass die Temperaturdifferenz zwischen Raumluft und raumseitiger Wandoberfläche kleiner wird. Damit geht grundsätzlich (wirklich ausnahmslos) eine Verringerung der Schimmelneigung einher. Es gab schon immer interessengeleitete gegenteilige Aussagen, die aber bar jeder physikalischen Grundlage sind. Um es ganz vornehm auszudrücken.

Andererseits gibt eine Vielzahl von
schlecht gedämmten Gebäuden, die keine Probleme mit Schimmel
haben.

Ja, das stimmt. Es ist eine Frage der Nutzung, der Belüftung, des Innenputzes und des Anstrichs. Bei den vor Jahrzehnten baulich üblichen Verhältnissen gab es ständige Belüftung durch undichte Fenster und Kalkanstriche waren üblich, die von Natur aus für Schimmel keine Lebensgrundlage bieten. Die Verhältnisse sollten wir uns nicht zurückwünschen, weil der Energiebedarf bei jährlich ca. 200 bis 300 kWh/m² lag.

Mittlerweile wird dazu geraten, das Haus als Gesamtes zu
betrachten…

Nee, nicht mittlerweile, sondern schon immer. Dass sich Stümper in ungezählten Fällen daran nicht halten, ändert nichts an der seit Jahrhunderten üblichen und erforderlichen ganzheitlichen Betrachtung. Diese Betrachtung erfuhr aber im Laufe der Zeit unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und außerdem verfügten unsere Altvorderen nicht über die heutigen Baustoffe, planerischen und rechnerischen Möglichkeiten.

*Wohnt in einer Immobilie aus 1994, die keine mordsmässige
Aussendämmung hat, in der es keinen Schimmel gibt und die Luft
eher zu trocken ist.*

Wenn Du willst, plane ich Dir ein Haus ohne jegliche Dämmung, wo dennoch garantiert nichts schimmelt. Aber frag bitte nicht nach dem Energiebedarf. Die Kunst besteht nicht darin, nur Schimmelfreiheit oder nur geringen Energiebedarf zu schaffen, sondern beides gleichzeitig und wirtschaftlich sinnvoll. Wenn man eben nicht ganzheitlich betrachtet, sondern nur einen Aspekt herausgreift, kommen regelmäßig bestenfalls Halbwahrheiten zustande.

Gruß
Wolfgang

Hi,

ausschlaggebend für Schimmel ist.

Es gibt tatsächliche weitere bauliche Gegebenheiten, die für
die Schimmelneigung von Bedeutung sind, insbesondere die Art
des Innenputzes und ggf. des Antrichs.

soweit das von unabhängigen Experten ausgeführt wurde, hat das mit dem Innenputz oder dem Anstrich wenig zu tun.

Im Gegenteil kommt es öfter
vor, daß gerade nach Einbau einer Aussendämmung plötzlich
Schimmel auftritt.

Das ist bei sachgemäßer Ausführung nicht möglich, weil durch
eine Außendämmung erreicht wird, dass die Temperaturdifferenz
zwischen Raumluft und raumseitiger Wandoberfläche kleiner
wird. Damit geht grundsätzlich (wirklich ausnahmslos) eine
Verringerung der Schimmelneigung einher.

Auch das ist so nicht ganz richtig. Mir ist das Schimmelproblem durch nachträgliche Dämmung bekannt, das nur durch Einbau von Zwangsentlüftungen behoben werden konnte.

Es gab schon immer
interessengeleitete gegenteilige Aussagen, die aber bar jeder
physikalischen Grundlage sind. Um es ganz vornehm
auszudrücken.

Dies in jede Richtung.

Andererseits gibt eine Vielzahl von
schlecht gedämmten Gebäuden, die keine Probleme mit Schimmel
haben.

Die
Verhältnisse sollten wir uns nicht zurückwünschen, weil der
Energiebedarf bei jährlich ca. 200 bis 300 kWh/m² lag.

Wir haben ein normal gebautes Wohngebäude ohne Aussendämmnung und ein Gebäude mit teilweise um die 1,00 m dicken Mauern ebenfalls ohne Aussendämmung. Der Verbrauch für beide Gebäude zusammen (ca. 350,00 m2 Wohnfläche) liegt deutlich darunter.

Mittlerweile wird dazu geraten, das Haus als Gesamtes zu
betrachten…

Nee, nicht mittlerweile, sondern schon immer.

Nein, nicht schon immer, wie das Schimmelproblem in vielen nachträglich gedämmten Gebäuden zeigt.

*Wohnt in einer Immobilie aus 1994, die keine mordsmässige
Aussendämmung hat, in der es keinen Schimmel gibt und die Luft
eher zu trocken ist.*

Wenn Du willst, plane ich Dir ein Haus ohne jegliche Dämmung,
wo dennoch garantiert nichts schimmelt. Aber frag bitte nicht
nach dem Energiebedarf. Die Kunst besteht nicht darin, nur
Schimmelfreiheit oder nur geringen Energiebedarf zu schaffen,
sondern beides gleichzeitig und wirtschaftlich sinnvoll. Wenn
man eben nicht ganzheitlich betrachtet, sondern nur einen
Aspekt herausgreift, kommen regelmäßig bestenfalls
Halbwahrheiten zustande.

Unser Energieverbrauch ist durchschnittlich, ohne jeglichen Schimmel, selbst wenn über längere Zeit nicht gelüftet wird. Eine Aussendämmung würde sich nicht lohnen, die Kosten für die Dämmung wären so hoch, daß sie sich für uns nicht rechnen würden. Zudem macht es bei einem Gebäude mit so dicken Mauern wenig Sinn, eine Aussendämmung anzubringen.

Gruß
Tina

Hallo,

soweit das von unabhängigen Experten ausgeführt wurde, hat das
mit dem Innenputz oder dem Anstrich wenig zu tun.

Dann setze das ‚Experten‘ bitte in Anführungszeichen.

Auch das ist so nicht ganz richtig. Mir ist das
Schimmelproblem durch nachträgliche Dämmung bekannt, das nur
durch Einbau von Zwangsentlüftungen behoben werden konnte.

Und schon mal daran gedacht, dass man da gleichzeitig auch Isolierfenster eingebaut haben könnte?

Wir haben ein normal gebautes Wohngebäude ohne Aussendämmnung
und ein Gebäude mit teilweise um die 1,00 m dicken Mauern
ebenfalls ohne Aussendämmung. Der Verbrauch für beide Gebäude
zusammen (ca. 350,00 m2 Wohnfläche) liegt deutlich darunter.

Und was sagt uns dieses Einzelbeispiel?

Mittlerweile wird dazu geraten, das Haus als Gesamtes zu
betrachten…

Nee, nicht mittlerweile, sondern schon immer.

Nein, nicht schon immer, wie das Schimmelproblem in vielen
nachträglich gedämmten Gebäuden zeigt.

Berücksichtige bitte zusätzlich den Satz mit den Stümpern.

Unser Energieverbrauch ist durchschnittlich, ohne jeglichen
Schimmel, selbst wenn über längere Zeit nicht gelüftet wird.
Eine Aussendämmung würde sich nicht lohnen, die Kosten für die
Dämmung wären so hoch, daß sie sich für uns nicht rechnen
würden. Zudem macht es bei einem Gebäude mit so dicken Mauern
wenig Sinn, eine Aussendämmung anzubringen.

Was meinst Du denn, was dicke Mauer machen?

Und was meinst Du eigentlich zu einer Isolierung, die keine Feuchtigkeit durchlässt? Speziell auf die Folgen derselben bezogen? Zu was wird sowas führen und was ist deshalb dabei zu berücksichtigen?
Gruß
loderunner

Hi,

Dann setze das ‚Experten‘ bitte in Anführungszeichen.

nein, warum? Sind nur das Experten, die Deine Meinung bestätigen? Wir haben keinen Kalkanstrich, wir haben keine Aussendämmung. Wir haben teilweise Innenputz, teilweise Tapeten. Nirgends ist Schimmel, bei meinen Großeltern haben wir neulich tapeziert, ihr 70er Jahrebau ist vollkommen Schimmelfrei .

Und schon mal daran gedacht, dass man da gleichzeitig auch
Isolierfenster eingebaut haben könnte?

Jou, wurde von sogenannten „Experten“ so empfohlen.

Wir haben ein normal gebautes Wohngebäude ohne Aussendämmnung
und ein Gebäude mit teilweise um die 1,00 m dicken Mauern
ebenfalls ohne Aussendämmung. Der Verbrauch für beide Gebäude
zusammen (ca. 350,00 m2 Wohnfläche) liegt deutlich darunter.

Und was sagt uns dieses Einzelbeispiel?

Das was ich schrieb, das eine Aussendämmung nicht in jedem Fall Sinn macht.

Berücksichtige bitte zusätzlich den Satz mit den Stümpern.

Nun, dann muss es wohl ein Vielzahl von Stümpern geben, denn die Schimmelprobleme sind bei weitem keine Einzelfälle, auch bei Gebäuden, bei denen keine dichten Fenster eingebaut wurden.

Unser Energieverbrauch ist durchschnittlich, ohne jeglichen
Schimmel, selbst wenn über längere Zeit nicht gelüftet wird.
Eine Aussendämmung würde sich nicht lohnen, die Kosten für die
Dämmung wären so hoch, daß sie sich für uns nicht rechnen
würden. Zudem macht es bei einem Gebäude mit so dicken Mauern
wenig Sinn, eine Aussendämmung anzubringen.

Was meinst Du denn, was dicke Mauer machen?

Lese vernünftig: ich schrieb sind teilweise so dick. Unsere Wohnung hat einen normalen Wandaufbau.

Und was meinst Du eigentlich zu einer Isolierung, die keine
Feuchtigkeit durchlässt? Speziell auf die Folgen derselben
bezogen? Zu was wird sowas führen und was ist deshalb dabei zu
berücksichtigen?

Was bezweckst Du mit dieser Frage? Hat das irgendeine Bedeutung dazu, daß es genügend Gebäude ohne Aussendämmung gibt, die kein Schimmelproblem haben und eine fehlende Aussendämmung nicht zwingend die Ursache für Schimmel sein muß?

Gruß
Tina

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http://www.ks-hh.de/Schimmelpilz/schimmelpilz-schimm…

Hallo,

Dann setze das ‚Experten‘ bitte in Anführungszeichen.

nein, warum? Sind nur das Experten, die Deine Meinung
bestätigen?

Nein. Aber es sind keine Experten, wenn sie behaupten, was innen ist, sei egal.

Wir haben keinen Kalkanstrich, wir haben keine
Aussendämmung. Wir haben teilweise Innenputz, teilweise
Tapeten. Nirgends ist Schimmel, bei meinen Großeltern haben
wir neulich tapeziert, ihr 70er Jahrebau ist vollkommen
Schimmelfrei .

Ja und? Wer hat denn was anderes behauptet?
Es ging nur um die Behauptung, dass allein die Isolierung schuld sei. Die ist schlicht falsch, so einfach ist es eben nicht.

Und schon mal daran gedacht, dass man da gleichzeitig auch
Isolierfenster eingebaut haben könnte?

Jou, wurde von sogenannten „Experten“ so empfohlen.

Na siehste, jetzt sind die Experten auf einmal doch keine mehr. Genau das schrieb ich doch - nur dass Du mir genau das oben vorgeworfen hast.

Wir haben ein normal gebautes Wohngebäude ohne Aussendämmnung
und ein Gebäude mit teilweise um die 1,00 m dicken Mauern
ebenfalls ohne Aussendämmung. Der Verbrauch für beide Gebäude
zusammen (ca. 350,00 m2 Wohnfläche) liegt deutlich darunter.

Und was sagt uns dieses Einzelbeispiel?

Das was ich schrieb, das eine Aussendämmung nicht in jedem
Fall Sinn macht.

Stimmt. Es kommt eben auch drauf an, wer drin wohnt und wie derjenige heizt. Aber aus einem Einzelfall ist eben keine Regel abzuleiten. Darum ging es mir.

Berücksichtige bitte zusätzlich den Satz mit den Stümpern.

Nun, dann muss es wohl ein Vielzahl von Stümpern geben, denn
die Schimmelprobleme sind bei weitem keine Einzelfälle, auch
bei Gebäuden, bei denen keine dichten Fenster eingebaut
wurden.

Natürlich gibt es eine Vielzahl von Stümpern (hast Du doch selber oben bestätigt), aber noch mehr Leute gibt es, die keinerlei Ahnung davon haben, warum Schimmel entsteht: die jeweiligen Bewohner.

Unser Energieverbrauch ist durchschnittlich, ohne jeglichen
Schimmel, selbst wenn über längere Zeit nicht gelüftet wird.
Eine Aussendämmung würde sich nicht lohnen, die Kosten für die
Dämmung wären so hoch, daß sie sich für uns nicht rechnen
würden. Zudem macht es bei einem Gebäude mit so dicken Mauern
wenig Sinn, eine Aussendämmung anzubringen.

Was meinst Du denn, was dicke Mauer machen?

Lese vernünftig: ich schrieb sind teilweise so dick. Unsere
Wohnung hat einen normalen Wandaufbau.

Sorry, aber von ‚normalem Wandaufbau‘ kann auch nur ein Laie reden. Das sagt nämlich genau gar nichts aus, wenn Du Dir mal anschaust, wieviel verschiedene, jeweils völlig ‚normale‘ Wände es gibt.

Und wenn Du schreibst, sie seien teilweise so dick, gehe ich davon aus, dass sie wohl nicht nur an einer einzigen Stelle so dick sind - warum schreibst du es denn sonst? Willst Du mich damit in die Irre führen? Soll das Deine Argumente stützen, obwohl es plötzlich doch gar keine Rolle spielt?

Meine Rückfrage spielt selbstverständlich darauf an, dass eine dicke Wand nichts anderes ist als als eine Isolierung. Entweder man nimmt eine relativ dünne, gut isolierende Schicht oder eine entsprechend dickere, schlecht isolierende Schicht - der Erfolg für die isolierende Wirkung ist natürlich genau der gleiche. Das sollte Dir doch auch klar sein. Insofern brauchst Du auch nicht drauf rumzureiten, dass Du keinen erhöhten Energiebedarf hättest und eine Isolierung deshalb überflüssig sei. Zumal Du zwei Häuser im Mittelwert betrachtest.
Aber es gibt schon noch einen (möglichen) Unterschied zwischen dicker und dünner Wand: die Isolierung dünner Wände ist im allgemeinen feuchtigkeitsundurchlässig. Und das bedeutet, dass man sein Verhalten demgemäß anpassen muss - sonst kann es schimmeln.

Und was meinst Du eigentlich zu einer Isolierung, die keine
Feuchtigkeit durchlässt? Speziell auf die Folgen derselben
bezogen? Zu was wird sowas führen und was ist deshalb dabei zu
berücksichtigen?

Was bezweckst Du mit dieser Frage? Hat das irgendeine
Bedeutung dazu, daß es genügend Gebäude ohne Aussendämmung
gibt, die kein Schimmelproblem haben und eine fehlende
Aussendämmung nicht zwingend die Ursache für Schimmel sein
muß?

Es ging um das Gegenteil: Dämmung als Ursache für Schimmel.

Es hat aber keinen Zweck, hier weiter darüber zu diskutieren. Was der jeweilige Grund für Schimmel ist, muss im Einzelfall untersucht werden. Es gibt nicht ‚die Ursache‘, es gibt immer nur ‚die Ursache n‘.

Gruß
loderunner

Hi,

Nein. Aber es sind keine Experten, wenn sie behaupten, was
innen ist, sei egal.

das schrieb ich wo?

Ja und? Wer hat denn was anderes behauptet?
Es ging nur um die Behauptung, dass allein die Isolierung
schuld sei. Die ist schlicht falsch, so einfach ist es eben
nicht.

Und schon mal daran gedacht, dass man da gleichzeitig auch
Isolierfenster eingebaut haben könnte?

Jou, wurde von sogenannten „Experten“ so empfohlen.

Na siehste, jetzt sind die Experten auf einmal doch keine
mehr. Genau das schrieb ich doch - nur dass Du mir genau das
oben vorgeworfen hast.

Du drehst es Dir auch, wie Du es brauchst?

Das was ich schrieb, das eine Aussendämmung nicht in jedem
Fall Sinn macht.

Stimmt. Es kommt eben auch drauf an, wer drin wohnt und wie
derjenige heizt. Aber aus einem Einzelfall ist eben keine
Regel abzuleiten. Darum ging es mir.

Jedes Haus ist ein Einzelfall.

Sorry, aber von ‚normalem Wandaufbau‘ kann auch nur ein Laie
reden. Das sagt nämlich genau gar nichts aus, wenn Du Dir mal
anschaust, wieviel verschiedene, jeweils völlig ‚normale‘
Wände es gibt.

Ein normaler Wandaufbau, der im jeweiligen Baujahr üblich ist.

Und wenn Du schreibst, sie seien teilweise so dick, gehe ich
davon aus, dass sie wohl nicht nur an einer einzigen Stelle so
dick sind - warum schreibst du es denn sonst?
Willst Du mich
damit in die Irre führen?

Dir ist entgangen, daß wir von zwei unterschiedlichen Gebäuden sprechen? Es gibt ein Gebäude Bj. 1994, mit einem Wandaufbau, der den damaligen Stand der Bautechnik entspricht und ein Gebäude, dessen Wände teilweise aus 1800schlagmichtod und nach Umbaumaßnahmen dem Stand von 1980 entsprechen.

Soll das Deine Argumente stützen,

obwohl es plötzlich doch gar keine Rolle spielt?

Nein, es ist nun mal falsch, daß eine fehlende Aussendämmung für Schimmel verantwortlich ist. Lies Dir die Links durch, in einem dieser Links ist auch eine Studie verlinkt.

Meine Rückfrage spielt selbstverständlich darauf an, dass eine
dicke Wand nichts anderes ist als als eine Isolierung.

Eben, deswegen schrieb ich ja, man muß das Gebäude in seiner Gesamtheit betrachten.

Entweder man nimmt eine relativ dünne, gut isolierende Schicht
oder eine entsprechend dickere, schlecht isolierende Schicht -
der Erfolg für die isolierende Wirkung ist natürlich genau der
gleiche. Das sollte Dir doch auch klar sein. Insofern brauchst
Du auch nicht drauf rumzureiten, dass Du keinen erhöhten
Energiebedarf hättest und eine Isolierung deshalb überflüssig
sei.

Du hast echt Probleme mit dem Lesen. Ich schrieb, daß es sich für uns nicht rechnet. Bei Heizkosten von ca. 100,00 € pro Jahr ist ein Aufwand von mehreren 10.000,00 € für eine Aussendämmung, des nur von uns bewohnten Gebäudes, wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Gruß
Tina

Moin,

Im Gegenteil kommt es öfter
vor, daß gerade nach Einbau einer Aussendämmung plötzlich
Schimmel auftritt.

Das ist bei sachgemäßer Ausführung nicht möglich

Das ist so natürlich nicht richtig. Wenn die alte Außen"dämmung" abgenommen wird, und die Arbeiten in der kalten Jahreszeit stattfinden, dann wird der Schimmel natürlich erstmal prächtig sprießen!

Erst, wenn die neue Dämmung drauf ist, der Schimmel beseitigt, wird zu erwarten sein, dass erneute Schimmelbildung stark eingeschränkt sein wird.

Gruß,
-Efchen

Hallo,

Nein. Aber es sind keine Experten, wenn sie behaupten, was
innen ist, sei egal.

das schrieb ich wo?

Zitat aus Deinem Posting: „soweit das von unabhängigen Experten ausgeführt wurde, hat das mit dem Innenputz oder dem Anstrich wenig zu tun.“

Und schon mal daran gedacht, dass man da gleichzeitig auch
Isolierfenster eingebaut haben könnte?

Jou, wurde von sogenannten „Experten“ so empfohlen.

Na siehste, jetzt sind die Experten auf einmal doch keine
mehr. Genau das schrieb ich doch - nur dass Du mir genau das
oben vorgeworfen hast.

Du drehst es Dir auch, wie Du es brauchst?

Ähm - nö. Das ist Dein Part hier. Ich schrieb die ganze Zeit, dass nicht jeder Experte ist, der sich als einer ausgibt.

Jedes Haus ist ein Einzelfall.

Dann sind wir uns ja einig.

Sorry, aber von ‚normalem Wandaufbau‘ kann auch nur ein Laie
reden. Das sagt nämlich genau gar nichts aus, wenn Du Dir mal
anschaust, wieviel verschiedene, jeweils völlig ‚normale‘
Wände es gibt.

Ein normaler Wandaufbau, der im jeweiligen Baujahr üblich ist.

Gibt es nicht, schrieb ich doch grad. Eine Wand in Niedersachsen sieht meist ganz anders aus als eine in Bayern oder Berlin. Klinker, Putz, Kalksandstein, Ton, Lehm, Doppelschalig, Isolierung innen, Isolierung außen, Isolierung mitten in der Wand, Beton, Bims, Porenbeton, Leichtbauwände, Kunststoff,…
Alles aus dem selben Baujahr. Wie kommst Du darauf, dass es da eine Standard gäbe?

Dir ist entgangen, daß wir von zwei unterschiedlichen Gebäuden
sprechen? Es gibt ein Gebäude Bj. 1994, mit einem Wandaufbau,
der den damaligen Stand der Bautechnik entspricht und ein
Gebäude, dessen Wände teilweise aus 1800schlagmichtod und nach
Umbaumaßnahmen dem Stand von 1980 entsprechen.

Nein, durchaus nicht. Ich habe Dir sogar vorgeworfen, dass Du beide über eine Kamm scherst.

Nein, es ist nun mal falsch, daß eine fehlende Aussendämmung
für Schimmel verantwortlich ist.

Das hat doch gar keiner behauptet. Da stand, dass das dazu führen KANN. Und das ist in der Tat so, wenn man zum Beispiel auch noch schlecht heizt und lüftet. Das weißt Du doch aber, oder?

Meine Rückfrage spielt selbstverständlich darauf an, dass eine
dicke Wand nichts anderes ist als als eine Isolierung.

Eben, deswegen schrieb ich ja, man muß das Gebäude in seiner
Gesamtheit betrachten.

Genau. Und nicht zwei zusammen.

Entweder man nimmt eine relativ dünne, gut isolierende Schicht
oder eine entsprechend dickere, schlecht isolierende Schicht -
der Erfolg für die isolierende Wirkung ist natürlich genau der
gleiche. Das sollte Dir doch auch klar sein. Insofern brauchst
Du auch nicht drauf rumzureiten, dass Du keinen erhöhten
Energiebedarf hättest und eine Isolierung deshalb überflüssig
sei.

Du hast echt Probleme mit dem Lesen.

Aha? Na, das sagt ja die richtige.

Ich schrieb, daß es sich für uns nicht rechnet.

Und? Lies obigen Absatz nochmal und beachte bitte, worauf er sich bezieht.

Bei Heizkosten von ca. 100,00 € pro
Jahr ist ein Aufwand von mehreren 10.000,00 € für eine
Aussendämmung, des nur von uns bewohnten Gebäudes,
wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Sorry, aber 100€ Heizkosten pro Jahr glaube ich Dir nicht. Das passt nicht mal in einem Wohnklo mit Kochnische, erst recht nicht bei 350m².

Gruß
loderunner

Hallo,

Im Gegenteil kommt es öfter
vor, daß gerade nach Einbau einer Aussendämmung plötzlich
Schimmel auftritt.

Das ist bei sachgemäßer Ausführung nicht möglich

Das ist so natürlich nicht richtig. Wenn die alte
Außen"dämmung" abgenommen wird, und die Arbeiten in der kalten
Jahreszeit stattfinden, dann wird der Schimmel natürlich
erstmal prächtig sprießen!

Hast Du das ‚sachgemäß‘ überlesen?
Gruß
loderunner

Hi,

, wenn sie behaupten, was

innen ist, sei egal.

das schrieb ich wo?

Zitat aus Deinem Posting: „soweit das von unabhängigen
Experten ausgeführt wurde, hat das mit dem Innenputz oder dem
Anstrich wenig zu tun.“

ja und? Hat es auch nicht. Auch Häuser in denen kein kalkhaltiger Anstrich oder Putz aufgetragen wurde und die über keine Aussendämmung verfügen, sind schimmelfrei.

Du drehst es Dir auch, wie Du es brauchst?

Ähm - nö. Das ist Dein Part hier. Ich schrieb die ganze Zeit,
dass nicht jeder Experte ist, der sich als einer ausgibt.

Doch tust Du, Du bezeichnest Experten dann als Experten, wenn Du ihre Meinung teilst.

Ein normaler Wandaufbau, der im jeweiligen Baujahr üblich ist.

Gibt es nicht, schrieb ich doch grad. Eine Wand in
Niedersachsen sieht meist ganz anders aus als eine in Bayern
oder Berlin. Klinker, Putz, Kalksandstein, Ton, Lehm,
Doppelschalig, Isolierung innen, Isolierung außen, Isolierung
mitten in der Wand, Beton, Bims, Porenbeton, Leichtbauwände,
Kunststoff,…
Alles aus dem selben Baujahr. Wie kommst Du darauf, dass es da
eine Standard gäbe?

Gut sprechen wir eben vom regional. Die überwiegende Zahl der Häuser hier, hat den selben Wandaufbau.

Nein, durchaus nicht. Ich habe Dir sogar vorgeworfen, dass Du
beide über eine Kamm scherst.

Das tue ich nicht, ich sprach davon, daß es bei einem Haus nicht sinnvoll ist eine Aussendämmung aufzubringen, wenn es so dicke Mauern hat.

Nein, es ist nun mal falsch, daß eine fehlende Aussendämmung
für Schimmel verantwortlich ist.

Das hat doch gar keiner behauptet. Da stand, dass das dazu
führen KANN.

So habe ich das nicht gelesen, aber sei es drum.

Genau. Und nicht zwei zusammen.

Nochmal lies was dort steht. Ich schrieb zum einen, daß es bei einem Haus mit dicken Mauern nicht sinnvoll ist eine Aussendämmung anzubringen, bei dem anderen Gebäude ist es aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll.

Sorry, aber 100€ Heizkosten pro Jahr glaube ich Dir nicht. Das
passt nicht mal in einem Wohnklo mit Kochnische, erst recht
nicht bei 350m².

Was Du glaubst oder nicht interessiert mich nicht. Wir haben eine Hackschnitzelheizung und unser Heizgut stammt aus dem eigenen Wald. Die einzigen Kosten, die uns für das Heizen entstehen sind die Kosten für das Ausleihen der Maschine zum Herstellen der Hackschnitzel, Benzinkosten für den Traktor und etwas Strom für die Heizanlage.

Gruß
Tina

Tach!

Das ist so natürlich nicht richtig. Wenn die alte
Außen"dämmung" abgenommen wird, und die Arbeiten in der kalten
Jahreszeit stattfinden, dann wird der Schimmel natürlich
erstmal prächtig sprießen!

Hast Du das ‚sachgemäß‘ überlesen?

Wenn sich auf der Wand eine schlechte Dämmung befindet, die erst entfernt wird und dann erst eine ordentliche Dämmung draufgemacht wird, ist das dann keine sachgemäße Arbeit mehr?

Gruß,
-Efchen

Hallo,

Hast Du das ‚sachgemäß‘ überlesen?

Wenn sich auf der Wand eine schlechte Dämmung befindet, die
erst entfernt wird und dann erst eine ordentliche Dämmung
draufgemacht wird, ist das dann keine sachgemäße Arbeit mehr?

Unsachgemäß ist, wenn dabei Schimmel entsteht. Man kann zum Beispiel mittels einer simplen Plane verhindern, dass die Wand von außen nass wird.
Wobei natürlich der Bewohner mittels verstärktem Heizen unterstützend hätte wirken können.
Gruß
loderunner

, wenn sie behaupten, was innen ist, sei egal.

das schrieb ich wo?

Zitat aus Deinem Posting: „soweit das von unabhängigen
Experten ausgeführt wurde, hat das mit dem Innenputz oder dem
Anstrich wenig zu tun.“

ja und? Hat es auch nicht. Auch Häuser in denen kein
kalkhaltiger Anstrich oder Putz aufgetragen wurde und die über
keine Aussendämmung verfügen, sind schimmelfrei.

Sag mal, hast Du mir grad Probleme mit dem Lesen unterstellt? Versuch es einfach nochmal.
Wenn man einen passenden Innenputz verwendet, der dem Schimmel keine Möglichkeiten bietet, gibt es auch keinen. Und wenn man mittels Latexfarbe die Wände gegen Feuchtigkeitsaufnahme versiegelt, bietet man ihm beste Möglichkeiten. Und das soll dann aber nichts mit Schimmel zu tun haben?

Sorry, ich bin hier raus, das hat ja keinen Sinn, mit Dir zu diskutieren.

Sag mal, hast Du mir grad Probleme mit dem Lesen unterstellt?

Ja. Du unterstellst mir ja auch eine Lüge ohne in Betracht zu ziehen, daß es durchaus Selbstversorger gibt und man nicht nur mit Gas oder Öl heizen muß.

Versuch es einfach nochmal.

Dann was?

Wenn man einen passenden Innenputz verwendet, der dem Schimmel
keine Möglichkeiten bietet, gibt es auch keinen.

Das ist richtig.

Und wenn man
mittels Latexfarbe die Wände gegen Feuchtigkeitsaufnahme
versiegelt, bietet man ihm beste Möglichkeiten. Und das soll
dann aber nichts mit Schimmel zu tun haben?

Das alleine ist doch nicht ausschlaggebend. Es kann dadurch zum Schimmel kommen, muß aber nicht. Alleinausschlaggebend ist nicht, ob man jetzt Latexfarbe verwendet oder nicht. Auch normale hfasertapeten können eine gute Grundlage für Schimmel sein, wenn die Umstände für Schimmel gegeben sind. :

Ja. Du unterstellst mir ja auch eine Lüge ohne in Betracht zu
ziehen, daß es durchaus Selbstversorger gibt und man nicht nur
mit Gas oder Öl heizen muß.

Ah so. Das bedeutet also Deiner Meinung nach: wenn man eine eigene Ölquelle/Gas/Wald/Kohlengrube/Kernkraftwerk/wasauchimmer hat, kostet das Heizen gar keine Energie?

Sorry, das ist mir wirklich zu blöd. Diskutier allein weiter, ob Äpfel oder Birnen besser sind. Du hast ja gar keine Ahnung…

Ja. Du unterstellst mir ja auch eine Lüge ohne in Betracht zu
ziehen, daß es durchaus Selbstversorger gibt und man nicht nur
mit Gas oder Öl heizen muß.

Ah so. Das bedeutet also Deiner Meinung nach: wenn man eine
eigene
Ölquelle/Gas/Wald/Kohlengrube/Kernkraftwerk/wasauchimmer hat,
kostet das Heizen gar keine Energie?

Was nur wieder beweist, daß Du Probleme mit dem Lesen hast. Wo habe ich geschrieben, daß das Heizen mit eigenem Holz keine Energie kostet?

Ein großes Argument für eine zusätzliche Dämmung ist das Einsparpotential. Das ist aber hier nicht gegeben, das würde sich nicht rechnen, ist schlicht und ergreifend nicht wirtschaftlich. Selbst wenn ich noch 50 Jahre leben würde, hätte ich gerade einmal einen Bruchteil der Investition wieder erwirtschaftet. Deswegen ist für uns eine Aussendämmung wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Du hast ja gar keine
Ahnung…

Das sagt der Richtige…