Hallo zusammen,
ich habe schon öfters mit Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen diskutiert, aber so wirklich sind wir nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Ehrlich gesagt kenne ich mich noch nicht so wirklich mit dem Thema aus.
Deshalb meine Frage an euch: Ist es lohnenswert eine Wohnung zu kaufen anstatt dauerhaft zur Miete zu Wohnen?
Früher dachte ich eigentlich immer nur, dass man eine kleine Eigentumswohnung recht schnell abzahlt, und man dann niemals mehr Miete zahlt. Das die Nebenkosten weiterhin anfallen hatte ich nicht bedacht. Naja ok, dann spare ich eben nur die Kaltmiete. Besser als nichts. Aber in Diskussionen kamen immer wieder Punkte auf, die mich zum Nachdenken bringen, ob es sich insgesamt überhaupt lohnt. Problem an der ganzen Geschichte, von meinen Diskussionspartnern hat niemand eine eigene Wohnung.
Hier mal die einzelnen > mit meinen Kommentaren.
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Innerhalb meiner eigenen Wohnung will ich machen was ich will. Das Fenster und Türen nach außen hin einheitlich bleiben müssen akzeptiere ich. Ich habe nicht vor permanent laute Musik zu hören oder Parties zu feiern. Kinder oder Haustiere gibt es bei mir nicht. Was die Nachbarn in ihren Wohnungen treiben ist mir egal so lange es im üblichen Rahmen bleibt.
Ich verstehe nicht wo hier ein Problem sein soll? In einer Mietwohnung kann ich auch nicht tun und lassen was ich will.
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Ich will weiterhin das Rundumsorglos-Paket. Putzen und Winterdienst wird von Firmen erledigt, für Reparaturen am Gebäude werden die entsprechenden Fachleute (Handwerker) bestellt.
Fallen die Nebenkosten deshalb wesentlich höher aus?
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Ich habe eher bedenken, dass ich investieren möchte, die anderen Eigentümer aber nicht. Was man heute fachgerecht reparieren lässt, das lässt einen in Zukunft in Ruhe.
Zahlt man nicht regelmäßig in einen „Topf“, aus dem die Reparaturen bezahlt werden, ein?
Was ist wenn ein Eigentümer diese Zahlungen nicht leistet (leisten kann)?
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Kann da mal jemand aus dem Nähkästchen plaudern, und darstellen wie solche Versammlungen normalerweise bzw. im schlimmsten Fall ablaufen!
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Ich habe noch nie Probleme mit meinen Nachbarn gehabt. Zum einen bin ich ein netter toleranter Mensch und zum anderen interessieren sie mich nicht.
Wie kann man möglichen Problemen vorbeugen? „Probewohnen“ geht wohl schlecht.
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Wie läuft das denn in Ländern, in denen es üblich ist, dass jeder sein eigenes Häuslein hat?
Wie lange braucht man, um eine Eigentumswohnung zum Marktwert zu veräußern?
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Zugegeben, dass hört sich jetzt etwas überzogen an, aber was ist von solchen Thesen zu halten?
Sucht man sich besser eine Wohnung in einem Haus, wo die Eigentümer = Bewohner sind?
Und jetzt noch ein paar weitere Fragen, die mir gerade in den Sinn kamen:
Gibt es irgendwelche Kennzeichen anhand derer man sofort sagen kann: „Laß besser die Finger davon!“?
Gibt es einen Rechner von dem man von der monatlichen Miete auf den Kaufpreis schließen kann bzw. umgekehrt?
Wie findet man heraus, ob eine Wohnung den geforderten Preis Wert ist?
Welche Kalkulationsgrundlagen verwenden „Profis“?
Schon mal vielen Dank für Eure Antworten. Über meine Fragen hinausgehende Tips und Hinweise sind herzlich willkommen.
MfG
Stephan