Eigrösse bei Backrezepten

Hallo,
ich bin unsicher, welche Eigrösse bei den Backrezepten (vor allem älteren Datums) gemeint ist - Grösse M oder S??? Dieses Jahr hatte ich seit langem wieder Weihnachtsplätzchen gebacken und M-Eier verwendet - der Teig war teilweise sehr flüssig… Danke, Andrea

Hallo Andrea,

ich bin unsicher, welche Eigrösse bei den Backrezepten (vor
allem älteren Datums) gemeint ist - Grösse M oder S??? Dieses
Jahr hatte ich seit langem wieder Weihnachtsplätzchen gebacken
und M-Eier verwendet - der Teig war teilweise sehr flüssig…

ein wenig im Dunklen gestochert, denn ohne genaues Rezept ist eine Fehlerdiagnose fast genau so schwierig, wie Kaffeesatz-Weissagen.

Generell kommt es bei jedem Rezept an auf

  1. die verwendete Mehlsorte
  • Mehl ist durchaus nicht gleich Mehl. Selbst standardisierte Typen haben eine reiche Bandbreite von Quellfähigkeit.
  1. die Eigröße
  • darum arbeiten professionelle Rezepte mit Ei(Inhalt) in Gramm gemessen und die Hausfrau, die sich nicht sicher ist, nimmt nicht gleich alle vorgeschriebenen Eier. „Nachwerfen“ kannst Du immer. (Andersherum Mehl zugeben ebenfalls)
  1. das Mehl/Fett/Zucker-Verhältnis
  • Standard für Mürbchen = 3 Teile Mehl, 2 Teile Fett, 1 Teil Zucker
  1. die individuelle Verarbeitung
    -wie warm/kalt waren die Zutaten?
    -sollte das Fett weich gerührt/ warm gemacht werden oder nicht? Welches Fett hast Du verwendet?
    Butter verhält sich anders als Butterschmalz, Margarine wieder anders

  2. was meinst Du mit „älteres Rezept“

  1. jahrhundert?
    Vor 1945?
  2. jahrhundert?

dazu: meine Großmutter hat uns eine Reihe „Kriegs-abgemagerte“ Rezepte vererbt, die nur mit Mühe verarbeitet werden können. Mit mehr Eiern, Butter geraten sie besser

welches Backtriebmittel hast Du verwendet?

War es ein Rühr- der ein Knet-Teig?
Hast Du ihn ruhen lassen, falls das vorgeschrieben war?
Hast Du ihn kalt genug verarbeitet, falls er kalt sein musste?

viele grüße
Geli

auf deine konkrete Frage kann ich dir leider nicht antworten.

Aber als Denkanstoß für die Zukunft.: Wiege die Eier (natürlich ohne Schale). Wenn das Rezept dann gut gelingt, kannst du das Rezept verbessern, z. B. aus 3 Eiern 120 gr Eier machen.

ich verbessere das dann im Rezeptbuch und weiß für die Zukunft genau Bescheid.

Gruß
S

Hallo Andrea,

früher waren die Eier deutlich kleiner als heute. Wie so Vieles (Beispiel: Äpfel) sind sie in den letzten Jahren und Jahrzehnten „großgezüchtet“ worden.

Nimm also Größe S.

Hanna

  • Goldpudermehl, gesiebt
  • verschiedene Rezepte, in denen z.B. stand „3 Eier“…
  • habe grundsätzlich alle Backzutaten zimmerwarm verarbeitet, es sei
    denn es stand ausdrücklich „kalte Butter“, oder so im Rezept
  • ich habe übrigens immer Butter verwendet - stand auch so im Rezept
  • mit älteren Rezepten meine ich 70er, 80er Jahre…
  • ich habe alles so befolgt, wie es in den Rezepten stand, obwohl
    teilweise die exakte Verarbeitung nicht angeben war
  • bin leider nicht so firm in Backen…
  • halte mich immer ganz genau an das Rezept - wiege alles bis aufs
    Gramm ab…

Hallo Andrea,

ein wenig im Dunklen gestochert, denn ohne genaues Rezept ist
eine Fehlerdiagnose fast genau so schwierig, wie
Kaffeesatz-Weissagen.
n musste?

viele grüße
Geli

Moin, Andrea,

Eier waren früher etwas kleiner, also kommst Du mit Größe S bestimmt hin. Nebenbei gesagt: Die Damen, die ich so kenne, werfen das Zeug in die Schüssel, nehmen aber weniger als die vorgeschriebene Menge an Mehl, rühren ein wenig herum und entscheiden erst anhand der Konsistenz, ob noch Mehl dazu muss.

Gruß Ralf