Bei einer Eileiterschwangerschaft wird der Test ebenso positiv wie bei einer Schwangerschaft im Uterus.
Entscheidend ist nämlich das Hormon ßHCG. Dieses wird ab der Befruchtung von einer Vorstufe und der menschlichen Plazenta und später von der Plazenta selbst gebildet.
Bei nicht schwangeren Frauen beträgt der Normalwert der HCG-Konzentration im Blut bis zu 5 IU/Liter. Etwa fünf Tage nach der Befruchtung steigt die Konzentration an. In der dritten Woche nach Empfängnis liegen die Werte noch bei unter 50 IU/Liter, in der vierten Woche unter 400 IU/Liter. Das Maximum wird in der 10. bis 12. Woche mit bis zu 230.000 IU/Liter erreicht. Die Konzentration sinkt danach wieder und liegt gegen Ende der Schwangerschaft zwischen 5.000 und 65.000 IU/Liter. Andere Untersuchungen beschreiben Maximalwerte von 289.000 IU/Liter und berichten von Werten zwischen 940 und 60.000 IU/Liter gegen Ende der Schwangerschaft. Etwa 11 bis 17 Tage nach der Geburt werden wieder die Normalwerte erreicht.
Die Konzentration im Urin ist jeweils geringer. Frei verkäufliche Schwangerschaftstests zeigen meist ab 25 IU/Liter im Urin ein positives Ergebnis an. Es gibt auch sog Frühtests ab 10 IU/Liter.
Du kannst ab positivem Test eine Hebamme zur Beratung und Begleitung aufsuchen. Sie wird sich viel Zeit nehmen um Dir Deine Ängste nehmen. Hebammenleistungen werden voll von der Krankenkasse übernommen.
LG Silke