Hallo!
„Meeting“ ist mittlerweile im Deutschen fest eingebürgert - seit wann etwa ist es eigentlich so allgemein gebräuchlich, dass man es benutzt, ohne überhaupt noch zu merken, dass es ein Anglizismus ist (der Herkunftsduden verweist übrigens auf das deutsche „Gemahl“
Ich finde es in einem Deutschen Wörterbuch (Mackensen) von 1960, das aber sagt nichts darüber aus, ob es zu der Zeit schon in den selbstverständlichen Sprachgebrauch übergegangen oder noch Exot war.
Danke & Gruß,
Eva
Hallo, Eva,
mein er Meinung nach wurde erst Ende der 70er / Anfang der 80er aus der bis dahin üblichen (Arbeits-)Besprechung ein Meeting.
Gruß
Eckard
Hallo!
„Meeting“ ist mittlerweile im Deutschen fest eingebürgert -
seit wann etwa ist es eigentlich so allgemein gebräuchlich,
dass man es benutzt, ohne überhaupt noch zu merken, dass es
ein Anglizismus ist (der Herkunftsduden verweist übrigens auf
das deutsche „Gemahl“
Ich finde es in einem Deutschen
Wörterbuch (Mackensen) von 1960, das aber sagt nichts darüber
aus, ob es zu der Zeit schon in den selbstverständlichen
Sprachgebrauch übergegangen oder noch Exot war.
Hallo Eva
Der ganze Kontext zu Deiner Frage verrät, dass Du zu den von mir so geschätzten Steigbügelhaltern dieser Anglifizierungsseuche gehörst.
Was Du annimmst trifft mitnichten überall zu. Ich kenne große, sehr große Konzerne mit multinationalen Programmen, wo es vom Parterre bis zur Chefetage heute noch ‚Besprechung‘ heißt. ‚Meeting‘ kennt man, aber es ist dort nicht:„mittlerweile im Deutschen fest eingebürgert, allgemein gebräuchlich, in den selbstverständlichen Sprachgebrauch übergegangen!“
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Hallo,
> Der ganze Kontext zu Deiner Frage verrät, dass Du zu den von mir
> so geschätzten Steigbügelhaltern dieser Anglifizierungsseuche
> gehörst.
ich kann dir versichern, du hast in den Kontext etwas hineingelesen, was nicht enthalten war. Meine Anfrage ergab sich allein aus meiner Tätigkeit als Übersetzerin. Ich arbeite an einer Geschichte, die in London spielt, irgendwann zwischen 1970 und 1980. „Meeting“ wollte ich, da auch in Deutschland gebräuchlich und verstanden, dem Lokalkolorit zuliebe übernehmen, mein Lektor merkte aber an, 1970 sei der Begriff vielleicht noch nicht so weit verbreitet gewesen wie heute (ich höre und lese ihn überall). Das wollte ich überprüfen,
weiter nichts.
Was den von dir benutzten Begriff „Steigbügelhalter“ angeht, so gibt mein alter KNAUR die Bedeutung: „jemand, die einem anderen hilft (besonders beruflich) voranzukommen“. Damit kann ich mich abfinden, ich bin jederzeit bereit, einem Freund zu helfen.
Solltest du hingegen die bei wissen.de zu findende Definition im Auge gehabt haben:
Steigbügelhalter
Steig|bü|gel|hal|ter [m. 5] Mensch, der sich willfährig für die Interessen (Karriere, Machtstreben u. Ä.) einer anderen Person oder Gruppe einspannen lässt
© Wissen Media Verlag
möchte ich mich entschieden dagegen verwahren.
Mit freundlichen Grüßen,
Eva Bauche-Eppers