Von der Vorgabe - 10 Prozent der Wörter falsch ist nicht mehr ausreichend - gehe ich jetzt einmal aus.
Dann würde ich die Noten 1 mit 4 äquidistant vergeben. Mit 2 Fehlern bereits keine Eins mehr zu erteilen, halte ich für unangemessen streng. Die Note Fünf würde ich in der Tat noch etwas strecken. Die Tendenzen + und - würde ich nur im Grenzbereich hinzufügen, weil sonst oft die Gefahr besteht, dass Du mehr Tendenznoten als Mittelwerte hast.
Im Übrigen: Habt ihr - unter der Hand oder offiziell - Durchschnittsvorgaben? Muss der Notenschlüssel den Schülern voher bekannt sein oder kann er ad hoc erteilt werden, um allzu gute oder allzu schlechte Schnitte zu vermeiden?
Bei mir geht die 5 jetzt von 20-29 Fehlern. Ist das legitim,
diese Grenze einfach festzusetzen?
Wenn ich die 6 nun statt ab 30 erst ab 31 Fehlern erteilen
würde, dann hätte jemand mit 29 Fehlern doch (aufgrund der
größeren Streckung) trotzdem eine 5-, oder?
All dem würde ich zustimmen!
Soweit ich weiß, legen die meisten Lehrer zwar vorher ihre
Schlüssel fest, letztlich bekanntgegeben werden sie aber
i.d.R. erst nach der Arbeit.
Unabhängig von irgendwelchen Wortzahlen und Fehlervorgaben kann ich nun einmal sehr unterschiedliche Schwierigkeitsgrade ansetzen!
ich würde mich an erster Stelle an den Notenschlüssel der Schule bzw des dortigen Fachbereichs halten.
Diesen kennen die Schüler und haben ihn akzeptiert.
An unserer Schule jedenfalls gibt es so etwas verbindlich.
Finde ich auch sinnvoll, da so die leidigen Diskussionen entfallen - Der A gibt aber bei soviel Punkten noch eine 2…