ich habe soeben eine passende Stellenausschreibung (Kindergarten) entdeckt…
Nun möchte ich eine Bewerbung schreiben, eigentlich kein Problem, wenn da nicht meine „Orientierungsphase“ wäre…
bis Juli 03 Ausbildung zur Erzieherin
Okt. 03 bis Mai 04 Anstellung im Kindergarten
Juni 04 bis Sept. 04 Praktikum beim Rechtsanwalt (Nachweis vorhanden)
Okt. 04 bis jetzt Studium Medieninformatik, weil ich mich
ursprünglich beruflich verändern wollte
jetzt bis irgendwann arbeiten und schauen, ob im nächsten Semester ein
Studium (dann im päd. Bereich) in Frage kommt
Wie kann man diese Phase nett umschreiben?
Soll ich schreiben, was ich studiere und warum ich aufhöre (doch nicht das richtige, übernommen…)? Sind ja nur 6 Wochen gewesen…
was meint ihr? - Vorschlag
Ich habe mir jetzt überlegt, das ich die 6 Wochen Studium wegfallen lasse.
Ich wollte es nun so in der Art schreiben:
„…Kurzzeitig war ich mir etwas unsicher, was meinen Berufswusch anging. Um einen anderen Berufsalltag kennenzulernen, habe ich ein Praktikum bei einem Rechtsanwalt gemacht, mit der Überlegung zu studieren.
Doch ich habe festgestellt, dass mir die Arbeit mit Kindern viel mehr Spaß macht und ich nun wieder gerne im Kindergarten arbeiten möchte…“
Kann man das so schreiben?
Wie klingt das?
Das bedeutet, ich war im Kindergarten, habe gekündigt um (im dirketen Anschluss) etwas anderes auszuprobieren. Dies hat mir nicht gefallen und will jetzt wieder zurück. Das Praktikum endete am 6.8.04. Bis jetzt habe ich dann halt eine Anstellung gesucht…
„…Kurzzeitig war ich mir etwas unsicher, was meinen
Berufswusch anging. Um einen anderen Berufsalltag
kennenzulernen, habe ich ein Praktikum bei einem Rechtsanwalt
gemacht, mit der Überlegung zu studieren.
Doch ich habe festgestellt, dass mir die Arbeit mit Kindern
viel mehr Spaß macht und ich nun wieder gerne im Kindergarten
arbeiten möchte…“
Hey du,
ich würd das net so schreiben. Sollte selbstbewußter klingen…
„… Um einen anderen Berufsalltag kennenzulernen und meinen Horizont zu erweitern, begann ich ein Praktikum in einer Rechtsanwaltskanzlei. Nachdem ich erste Erfahrungen in den Rechtswissenschaften sammeln konnte, stellte ich schnell fest, dass ich in der vorigen Tätigkeit, als Erzierherin, meine Zukunft sehe…“
Find das klingt auch net so toll, aber es wirkt net so unsicher… Wenn du deinen Text schreibst, würde ich dich als Personalbearbeiter fragen, woher ich weiß, dass du es dir in 2 Wochen net wieder anders überlegst…