Eilt! Tipps für Paris!

Würde gern wissen was in Paris „sehenswert“ ist. Wir sind 3 Tage dort und besuchen Städte gern „effektiv“. D. h. so viel interessantes sehen und genießen wie nur möglich. Natürlich ist mit „so viel“ nicht „alles“ gemeint. Dafür reicht die Zeit nicht, aber…

  • Was sollte man in Paris unbedingt besucht haben? Was sollte man mitgemacht haben? (hab z. B. etwas von einer Katakomben-Tour gelesen, kennt das jemand?)

  • Und gibt es günstige Orte (Bistro/Restaurant) wo man essen kann? Wir waren nämlich schonmal in Paris und wenn man blindlings irgendwo essen geht, kann das u. U. sehr teuer werden. Aber vielleicht gibt es ja (insider) Tipps…? :wink:

Au revoir,
Nic

Hab folgendes aus einem anderen Posting gefunden und da es 100% zu meiner Frage passt habe ich mir erlaubt dies hier noch einmal einzusetzen.

  • welche Museen lohnen sich?
  • welche Parks findet Ihr am schönsten?
  • wo kann man günstig essen & trinken(auch abends)?
  • gibt es Märkte, die man sich ansehen sollte(wenn ja, wann&wo)?
  • gibt es schnuckelige Blues-oder Jazzbars?
    • alles, was Euch sonst noch einfällt.

Danke,
Nic

Hallo,

http://www.qype.com/de_DE/fr101-paris
FAQ:1156
FAQ:758
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/searcharch…

Gruß
Sticky

Bonjour,

vor etwa 1 ½ Jahren habe ich für eine Bekannte zusammengeschrieben, was ich über Paris weiß; sie wollte damals mit ihrem Neffen eine Woche in Paris verbringen. Den Schrieb kriegst Du nun auch; eigentlich hätte ich ihn Dir per Mail zukommen lassen können, aber vielleicht wollen ja noch ein paar andere www-ler demnächst nach Paris, und deshalb überlasse ich ihn in der www-Öffentlichkeit.

Ihr kommt in Paris an, und dann kaufst Du zuallererst am Bahnhofskiosk „L’Officiel des Spectacles“. Falls der nicht da sein sollte, nimmst Du „Pariscope“. Das sind die Veranstaltungskalender für Paris (ich mag den ersten lieber), und da steht alles drin, was man für ein paar Tage Paris wissen muss: Öffnungszeiten, Eintrittspreise, aktuelle Ausstellungen, die nächste Métrostation, und im „Officiel“ gibt es auch eine gesonderte Rubrik „Paris pour les Jeunes“ (das übersetze ich jetzt NICHT!). Beide erscheinen, glaube ich, jeweils Mittwochs, kosten etwa einen halben Euro, und selbst wenn Ihr Dienstags ankommt sind die 50 Cents kein rausgeschmissenes Geld, um Euch einen ersten Überblick zu verschaffen.
Dann fahrt Ihr ins Hotel, am besten mit einem Taxi, weil es mit Koffern in der Métro eine echte Qual ist, ruht Euch aus und guckt vielleicht schon mal in den „Officiel“. Und dann geht Ihr zur nächsten Metrostation und kauft ein Ticket für die Dauer Eures Aufenthalts. Die Pariser U-Bahn ist wirklich sehr praktisch, benutzerfreundlich, und Ihr erspart Euch eine Menge langwieriger Fußwege. Busfahren ist auch interessant, weil man mehr sieht, aber das System ist weniger leicht zu durchschauen
http://www.ratp.info/informer/allemand/index.php
(Wenn Ihr keine Mehrtageskarte braucht, kauft ein „Carnet“; das ist ein Zehnerblock. Umsteigen kann man, so oft man will). Einen Stadt- und Metroplan kannst Du bestimmt von uns bekommen; Metropläne gibt es auch in den Stationen. Ansonsten: das „Office du Tourisme“ ist auf den „Champs Elysées“, in der Nähe des Triumphbogens.
http://www.parisinfo.com/

Zu den Besichtigungen – zuerst mal für draußen, wenn das Wetter es erlaubt. Der Oktober kann in Paris noch recht warm sein, wir selbst habe schon im November draußen gesessen, auf der Terrasse einer Kneipe:
Unsere Kinder sind immer ganz gerne durch die kleinen Straßen im Quartier Latin (dort könnt Ihr preiswert essen) Montmartre oder dem Marais gelaufen, und natürlich die Champs Elysées rauf und runter, wenn keine spezielle Besichtigung anstand –nur so, ohne bestimmtes Ziel.
Einfach ein paar Ideen:

  • Notre Dame könnt Ihr dem Jungen mit dem Glöckner von Notre Dame schmackhaft machen.

  • Von der Tour Montparnasse (ein unübersehbares Bürohochhaus im Süden) hat man einen tollen Blick über Paris
    – ebenso von Sacré Cœur + Montmartre

  • der Blick vom Triumphbogen ist auch schön; das Verkehrsgewusel rundherum ist beeindruckend

  • den Louvre + Glaspyramide, zumindest von außen (unter dem Nordflügel des Louvre gab es vor ein paar Jahren, und wohl immer noch, einen Saal mit verschiedenen internationalen Schnellrestaurants)

  • vor dem Centre Pompidou sind oft interessante Straßenkünstler; die Straßen zwischen dem Centre und dem Forum des Halles (riesiges unterirdisches Einkaufszentrum; da gibt’s ein MacDonalds und Pizza Hut, und auch eine Filiale der FNAC, einer französischen Buchhandelskette, mit recht großer fremdsprachlicher Abteilung; da könntest Du als Anglistin noch einen netten Fang machen) sind auch sehr interessant.

  • Zum Ausruhen gibt es viele schöne Parks; auch die Pariser Friedhöfe sind sehr gemütlich (auf dem Friedhof Montmartre liegt Heinrich Heine begraben, und seine Verehrer stellen dort immer frische Blumen auf sein Grab)

  • Informationen zu den verschiedenen Flohmärkten (marchés aux puces) findest Du hier:
    http://www.reinhard-buerck.de/waltraud_schwambach/te…

  • der Eiffelturm, ein Muss: Vor den Aufzügen am Eiffelturm muss man stundenlang Schlange stehen; der Aufstieg zu Fuß zur 2. Etage über die Treppe ist weniger anstrengend, interessanter und auch von Euch beiden „alten Tanten“ (Pardon, Gisela, aber der Ausdruck stammt von dir) mühelos zu schaffen, wenn Ihr noch einigermaßen gut zu Fuß seid. Wenn der Junge dann noch ganz nach oben will (und das lohnt sich nur, wenn die Sicht sehr gut ist), kann man in der 2. Etage Tickets für den Aufzug zur 3. Etage kaufen; dort sind die Schlangen dann **wesentlich** kürzer, und es ist billiger. Über diese Möglichkeit erfährt man von offizieller Seite nichts, der Schalter in der 2. Etage ist außerdem ziemlich versteckt. Aber es müsste immer noch klappen: vor 30 Jahren ging’s schon, und vor 3 Jahren auch noch. Frag einfach unten am Schalter (die Schlangen unten stehen vor den Aufzügen, nicht vor dem Ticketverkauf).

  • Wenn Ihr mit der Métro zum Eiffelturm fahrt, nehmt die Linie 6 (spinatgrün) oder 9 (olivgrün) bis zur Station „Trocadéro“. Benutzt den Ausgang zum "Palais de Chaillot. Von der Terrasse des Palais hat man einen wunderschönen (Foto-)Blick auf den Turm, der von dort aus gar nicht so hoch aussieht; außerdem ist dort auch oft viel los (Straßenmusikanten, fliegende Händler, Inline- und Skateakrobaten, Hiphoptänzer…).
    Von dort ist es nicht weit zu laufen zum Turm, und der wird dann immer größer und imposanter. Hinter der Brücke (Pont d’Iéna) ist rechts ein altes Karussell, ein Imbiss-, ein Eis- und Zuckerwattestand.

  • Die Fahrt auf einem „bateau mouche“ auf der Seine ist sehr schön; Odile und ich haben das vor ein paar Jahren mit Amélie gemacht, und es hat uns gut gefallen. Aber eine Fahrt auf dem Canal Saint Martin ist vielleicht noch interessanter – erkundige dich! Ich glaube, die Fahrt ist teilweise unterirdisch
    http://www.a-paris.net/A-paris-canal-paris.htm

  • Die Fahrt auf einem „bateau mouche“ auf der Seine ist sehr schön; Odile und ich haben das vor ein paar Jahren mit Amélie gemacht, und es hat uns gut gefallen. Aber eine Fahrt auf dem Canal Saint Martin ist vielleicht noch interessanter – erkundige dich! Ich glaube, die Fahrt ist teilweise unterirdisch
    http://www.a-paris.net/A-paris-canal-paris.htm

Für drinnen, bei Scheißwetter:
Ja, die „Cité des Sciences“ ist ganz toll wenn sich dein Neffe für Naturwissenschaften interessiert, und auch Euch „alten Tanten“ (pardon, s.o.) dürfte das gefallen…
thttp://www.cite-sciences.fr/francais/ala_cite/expo/cite_enf…
http://www.cite-sciences.fr/english/indexFLASH.htm
Falls Ihr in das Kino gehen wollt, solltet Ihr vielleicht vorher Plätze reservieren, „La Géode“ heißt das Ding. Besucht die „Cité“ nicht mittwochs, das ist in Paris DER Tag für Schulausflüge, und dann ziehen Scharen von Schulklassen dorthin.
Und wenn er nach der „Cité“ noch nicht genug hat, geht mit ihm ins „Palais de la Découverte“ im „Grand Palais“. Dort gibt es auch ein naturwissenschaftliches Museum, ähnlich wie das „Deutsche Museum“ in München, weniger modern als die „Cité“, aber trotzdem interessant.

  • Das „Musée Grevin“ ist ein Wachsfigurenkabinett
  • Im Palais de Chaillot befindet sich ein interessantes Marinemuseum
  • Über die „Concorde“ bin ich nicht fündig geworden, aber es gibt am Flughafen „Le Bourget“ ein Museum für Luft- und Raumfahrt http://www.mae.org/musee.htm
  • Auch die großen Kaufhäuser (Galéries Lafayette, Printemps, Bazar de l’Hôtel de Ville / BHV) sind einen Besuch wert

Essen und Trinken: vermeidet es, in der Nähe der Champs Elysées und des Louvre etwas zu konsumieren; dort ist alles viel teurer als sonst wo. Es gibt viele kleine Bistros, in denen man günstig essen kann; auch viele asiatische Schnellrestaurants.

Noch ein paar Links zu Paris:
http://www.bglerch.asn-ktn.ac.at/franzoesisch/kinder…

http://www.ifrance.com/halloparis/Kinder.html

http://www.cite-musique.fr/anglais/musee/visites/ind…
(Ein ganz tolles Museum mit verschiedenen Musikvorführungen)

http://www.citysam.de/board/showtopic.php?threadid=3…
(Forum, Du musst nach „Kinder“ suchen: viele Tips!)

http://deutsch.pidf.com/page/p-263/art_id-/
(allgemein zu Paris und Umgebung)

So, das war’s, zumindest vorerst. Falls mir noch was einfällt, lasse ich es dich wissen.

Liebe Grüße, et amusez-vous bien à Paris

Pit

Hi Nicole,
Wenn Du englisch kannst, ist vielleicht folgende seite hilfreich:

http://www.virtualtourist.com/travel/Europe/France/I…

Viel Spaß in Paris und schöne Grüße,
Helena

Hallo Gargas!
Danke, das du dir die Mühe gemacht hast alles hier zu posten!
Sehr hilfreiche Tipps hast du hier zusammengetragen,die sicherlich für viele interessant sind.
Nochmals vielen Dank.

Gruß Anja

vor etwa 1 ½ Jahren habe ich für eine Bekannte
zusammengeschrieben, was ich über Paris weiß; sie wollte
damals mit ihrem Neffen eine Woche in Paris verbringen. Den
Schrieb kriegst Du nun auch; eigentlich hätte ich ihn Dir per
Mail zukommen lassen können, aber vielleicht wollen ja noch
ein paar andere www-ler demnächst nach Paris, und deshalb
überlasse ich ihn in der www-Öffentlichkeit.

Ihr kommt in Paris an, und dann kaufst Du zuallererst am
Bahnhofskiosk „L’Officiel des Spectacles“. Falls der nicht da
sein sollte, nimmst Du „Pariscope“. Das sind die
Veranstaltungskalender für Paris (ich mag den ersten lieber),
und da steht alles drin, was man für ein paar Tage Paris
wissen muss: Öffnungszeiten, Eintrittspreise, aktuelle
Ausstellungen, die nächste Métrostation, und im „Officiel“
gibt es auch eine gesonderte Rubrik „Paris pour les Jeunes“
(das übersetze ich jetzt NICHT!). Beide erscheinen, glaube
ich, jeweils Mittwochs, kosten etwa einen halben Euro, und
selbst wenn Ihr Dienstags ankommt sind die 50 Cents kein
rausgeschmissenes Geld, um Euch einen ersten Überblick zu
verschaffen.
Dann fahrt Ihr ins Hotel, am besten mit einem Taxi, weil es
mit Koffern in der Métro eine echte Qual ist, ruht Euch aus
und guckt vielleicht schon mal in den „Officiel“. Und dann
geht Ihr zur nächsten Metrostation und kauft ein Ticket für
die Dauer Eures Aufenthalts. Die Pariser U-Bahn ist wirklich
sehr praktisch, benutzerfreundlich, und Ihr erspart Euch eine
Menge langwieriger Fußwege. Busfahren ist auch interessant,
weil man mehr sieht, aber das System ist weniger leicht zu
durchschauen
http://www.ratp.info/informer/allemand/index.php
(Wenn Ihr keine Mehrtageskarte braucht, kauft ein „Carnet“;
das ist ein Zehnerblock. Umsteigen kann man, so oft man will).
Einen Stadt- und Metroplan kannst Du bestimmt von uns
bekommen; Metropläne gibt es auch in den Stationen. Ansonsten:
das „Office du Tourisme“ ist auf den „Champs Elysées“, in der
Nähe des Triumphbogens.
http://www.parisinfo.com/

Zu den Besichtigungen – zuerst mal für draußen, wenn das
Wetter es erlaubt. Der Oktober kann in Paris noch recht warm
sein, wir selbst habe schon im November draußen gesessen, auf
der Terrasse einer Kneipe:
Unsere Kinder sind immer ganz gerne durch die kleinen Straßen
im Quartier Latin (dort könnt Ihr preiswert essen) Montmartre
oder dem Marais gelaufen, und natürlich die Champs Elysées
rauf und runter, wenn keine spezielle Besichtigung anstand
–nur so, ohne bestimmtes Ziel.
Einfach ein paar Ideen:

  • Notre Dame könnt Ihr dem Jungen mit dem Glöckner von Notre
    Dame schmackhaft machen.

  • Von der Tour Montparnasse (ein unübersehbares Bürohochhaus
    im Süden) hat man einen tollen Blick über Paris
    – ebenso von Sacré Cœur + Montmartre

  • der Blick vom Triumphbogen ist auch schön; das
    Verkehrsgewusel rundherum ist beeindruckend

  • den Louvre + Glaspyramide, zumindest von außen (unter dem
    Nordflügel des Louvre gab es vor ein paar Jahren, und wohl
    immer noch, einen Saal mit verschiedenen internationalen
    Schnellrestaurants)

  • vor dem Centre Pompidou sind oft interessante
    Straßenkünstler; die Straßen zwischen dem Centre und dem Forum
    des Halles (riesiges unterirdisches Einkaufszentrum; da gibt’s
    ein MacDonalds und Pizza Hut, und auch eine Filiale der FNAC,
    einer französischen Buchhandelskette, mit recht großer
    fremdsprachlicher Abteilung; da könntest Du als Anglistin noch
    einen netten Fang machen) sind auch sehr interessant.

  • Zum Ausruhen gibt es viele schöne Parks; auch die Pariser
    Friedhöfe sind sehr gemütlich (auf dem Friedhof Montmartre
    liegt Heinrich Heine begraben, und seine Verehrer stellen dort
    immer frische Blumen auf sein Grab)

  • Informationen zu den verschiedenen Flohmärkten (marchés aux
    puces) findest Du hier:
    http://www.reinhard-buerck.de/waltraud_schwambach/te…

  • der Eiffelturm, ein Muss: Vor den Aufzügen am Eiffelturm
    muss man stundenlang Schlange stehen; der Aufstieg zu Fuß zur

  1. Etage über die Treppe ist weniger anstrengend,
    interessanter und auch von Euch beiden „alten Tanten“ (Pardon,
    Gisela, aber der Ausdruck stammt von dir) mühelos zu schaffen,
    wenn Ihr noch einigermaßen gut zu Fuß seid. Wenn der Junge
    dann noch ganz nach oben will (und das lohnt sich nur, wenn
    die Sicht sehr gut ist), kann man in der 2. Etage Tickets für
    den Aufzug zur 3. Etage kaufen; dort sind die Schlangen dann
    **wesentlich** kürzer, und es ist billiger. Über diese
    Möglichkeit erfährt man von offizieller Seite nichts, der
    Schalter in der 2. Etage ist außerdem ziemlich versteckt. Aber
    es müsste immer noch klappen: vor 30 Jahren ging’s schon, und
    vor 3 Jahren auch noch. Frag einfach unten am Schalter (die
    Schlangen unten stehen vor den Aufzügen, nicht vor dem
    Ticketverkauf).
  • Wenn Ihr mit der Métro zum Eiffelturm fahrt, nehmt die Linie
    6 (spinatgrün) oder 9 (olivgrün) bis zur Station „Trocadéro“.
    Benutzt den Ausgang zum "Palais de Chaillot. Von der Terrasse
    des Palais hat man einen wunderschönen (Foto-)Blick auf den
    Turm, der von dort aus gar nicht so hoch aussieht; außerdem
    ist dort auch oft viel los (Straßenmusikanten, fliegende
    Händler, Inline- und Skateakrobaten, Hiphoptänzer…).
    Von dort ist es nicht weit zu laufen zum Turm, und der wird
    dann immer größer und imposanter. Hinter der Brücke (Pont
    d’Iéna) ist rechts ein altes Karussell, ein Imbiss-, ein Eis-
    und Zuckerwattestand.

  • Die Fahrt auf einem „bateau mouche“ auf der Seine ist sehr
    schön; Odile und ich haben das vor ein paar Jahren mit Amélie
    gemacht, und es hat uns gut gefallen. Aber eine Fahrt auf dem
    Canal Saint Martin ist vielleicht noch interessanter –
    erkundige dich! Ich glaube, die Fahrt ist teilweise
    unterirdisch
    http://www.a-paris.net/A-paris-canal-paris.htm

  • Die Fahrt auf einem „bateau mouche“ auf der Seine ist sehr
    schön; Odile und ich haben das vor ein paar Jahren mit Amélie
    gemacht, und es hat uns gut gefallen. Aber eine Fahrt auf dem
    Canal Saint Martin ist vielleicht noch interessanter –
    erkundige dich! Ich glaube, die Fahrt ist teilweise
    unterirdisch
    http://www.a-paris.net/A-paris-canal-paris.htm

Für drinnen, bei Scheißwetter:
Ja, die „Cité des Sciences“ ist ganz toll wenn sich dein Neffe
für Naturwissenschaften interessiert, und auch Euch „alten
Tanten“ (pardon, s.o.) dürfte das gefallen…
thttp://www.cite-sciences.fr/francais/ala_cite/expo/cite_enf…
http://www.cite-sciences.fr/english/indexFLASH.htm
Falls Ihr in das Kino gehen wollt, solltet Ihr vielleicht
vorher Plätze reservieren, „La Géode“ heißt das Ding. Besucht
die „Cité“ nicht mittwochs, das ist in Paris DER Tag für
Schulausflüge, und dann ziehen Scharen von Schulklassen
dorthin.
Und wenn er nach der „Cité“ noch nicht genug hat, geht mit ihm
ins „Palais de la Découverte“ im „Grand Palais“. Dort gibt es
auch ein naturwissenschaftliches Museum, ähnlich wie das
„Deutsche Museum“ in München, weniger modern als die „Cité“,
aber trotzdem interessant.

  • Das „Musée Grevin“ ist ein Wachsfigurenkabinett
  • Im Palais de Chaillot befindet sich ein interessantes
    Marinemuseum
  • Über die „Concorde“ bin ich nicht fündig geworden, aber es
    gibt am Flughafen „Le Bourget“ ein Museum für Luft- und
    Raumfahrt http://www.mae.org/musee.htm
  • Auch die großen Kaufhäuser (Galéries Lafayette, Printemps,
    Bazar de l’Hôtel de Ville / BHV) sind einen Besuch wert

Essen und Trinken: vermeidet es, in der Nähe der Champs
Elysées und des Louvre etwas zu konsumieren; dort ist alles
viel teurer als sonst wo. Es gibt viele kleine Bistros, in
denen man günstig essen kann; auch viele asiatische
Schnellrestaurants.

Noch ein paar Links zu Paris:
http://www.bglerch.asn-ktn.ac.at/franzoesisch/kinder…

http://www.ifrance.com/halloparis/Kinder.html

http://www.cite-musique.fr/anglais/musee/visites/ind…
(Ein ganz tolles Museum mit verschiedenen Musikvorführungen)

http://www.citysam.de/board/showtopic.php?threadid=3…
(Forum, Du musst nach „Kinder“ suchen: viele Tips!)

http://deutsch.pidf.com/page/p-263/art_id-/
(allgemein zu Paris und Umgebung)

So, das war’s, zumindest vorerst. Falls mir noch was einfällt,
lasse ich es dich wissen.

Liebe Grüße, et amusez-vous bien à Paris

Pit

(hab z. B. etwas von einer
Katakomben-Tour gelesen, kennt das jemand?)

Die fand ich in der Tat nicht schlecht, wenn auch etwas gruselig. Aber Du bist ja nicht zartbesaitet, oder? :wink: Ist zumindest etwas, was nicht jeder in Paris gesehen hat und man kann sehr schön davon erzählen.
http://www.paris.fr/portail/Culture/Portal.lut?page_…

Gruß,

Stephan

Servus,

  • welche Museen lohnen sich?

bei so kurzer Zeit eher nicht der Louvre. Es sei denn, man will sich auf die Abteilung ägyptisches Kunsthandwerk beschränken oder ausschließlich einen Vormittag mit El Greco verbringen oder ähnliches.

Aus dem nämlichen Grund wohl auch nicht das Centre Pompidou: Es ist für sich allein schon etwa drei Vormittage wert.

Und ebenfalls nicht, weil die Zeit nicht zur Bedeutung des Museums passt, das Musée d’Orsay (war früher im Jeu de Paumes viel schnuckeliger untergebracht).

Aber dafür: Das Musée Picasso im XVIième. Der Ort, an dem sicherlich auch noch andere außer mir endlich den Eindruck bekamen, Picasso zu kapieren. Sehr gut gehängt, sehr gut erläutert, kein Multimediadurchfall.

Und: „Art Moderne“ im Trocadéro, dort insbesondere der Saal mit Raoul Dufys „Fée Electricité“.

Und, im weitesten Sinn Museen: Die Kahtedrale in Saint-Denis, programmatisches Bauwerk der Gotik. In einem Zug damit die Chapelle Royale - vor allem, wenn grad ein gutes Konzert ist, es muss nicht das „Heidelberger Kammerorchester“ sein. Meines Wissens darf der ehrenwerte Herr ohnehin nicht mehr dort auftreten, weil er seinen Leuten weniger als den SMIC zahlt. Wenn man mag, auch noch die Notre Dame, muss aber nicht. Die Ile St-Louis ist eh schöner als die I de la Cité.

Um diese Jahreszeit wohl einen Besuch wert, weil noch nicht dramatisch überlaufen: Monets Garten in Giverny (bei Mantes-la-Jolie Seineabwärts).

  • welche Parks findet Ihr am schönsten?

Buttes Chaumont, ganz klar. Und natürlich Versailles. Karusellpferdchen hats in beiden, aber Kasperletheater bloß in Buttes Chaumont.

  • wo kann man günstig essen & trinken(auch abends)?

„Un peu partout“. Hierzu den Petit Futé besorgen, die Investition lohnt sich.

  • gibt es Märkte, die man sich ansehen sollte(wenn ja,
    wann&wo)?

Es gibt den Markt Europas, die Neuen Hallen in Rungis. Ist etwas für Nachteulen, um sieben Uhr morgens ist die Hauptsache vorbei. Man kann die Hallen in geführten Gruppen mit Bustransfer besuchen.

Porte Clignancourt: Flohmarkt. Nicht abschrecken lassen, man muss zuerst durch einen unangenehmen Neppgürtel durch, aber hundert Meter weiter im Kern wird man dafür reich entschädigt.

Unterhalb Montmartre, südöstlich der Treppe gelegen: Marché St. Etienne, ein Tuchmarkt, der seinesgleichen sucht. Der Souk von Kairouan ist armselig dagegen. Nicht am Montag hingehen, da haben viele zu.

  • gibt es schnuckelige Blues-oder Jazzbars?

>> Pariscope am Kiosk holen. – Weder Blues noch Jazz, aber selten: Die Guinguettes in Joinville und Marne-la-Vallee: Java & Musette comme il faut, auch schon jetzt im Vorfrühling.

    • alles, was Euch sonst noch einfällt.

Stöpsel in die Ohren tun und von Jacques Brel „Les prénoms de Paris“ mit allen Reglern am Anschlag…

Schöne Grüße

MM

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Hallo,

Hab folgendes aus einem anderen Posting gefunden und da es
100% zu meiner Frage passt habe ich mir erlaubt dies hier noch
einmal einzusetzen.

  • welche Museen lohnen sich?

es kommt auf deinen Geschmack an, aber mein Favorit und auch vieler andrer um mich herum ist das Musée d’Orsay mit den ganzen Impressionisten. Das Museum ist ein alter Bahnhof am Seineufer direkt gegenüber dem Louvre.

  • welche Parks findet Ihr am schönsten?

den von einem Khan in Boulogne, aber zu weit für die knappe Zeit.

  • wo kann man günstig essen & trinken(auch abends)?

Abseits der Touristenpfade. Gehe in Seitenstrassen abseits der Touristenmagnete. Jedes Restaurant hat draussen eine Karte, da kannst Du sehen, was ein Menu und die Weine kosten. Übrigens, stilles Wasser ist in Restaurants umsonst. Bestelle einfach eine „Carafe d’eau“ wenn Du auf Kohlensäure verzichten kannst.

  • gibt es Märkte, die man sich ansehen sollte(wenn ja,
    wann&wo)?

Mein Lieblingsmarkt ist Sonntags in der Rue Levi im 17ten Arrondissement. Früh (08:00) da sein und dann in einem Café frühstücken. Statt eines teuren Hotelfrühstückes kaufst Du Dir Deine Croissants in einer Boulangerie (achte auf das Logo mit dem Bäcker und der Mondsichel=selbstgemachtes und keine aufgebackene Industrieware)und setzt dich in ein Café, Blick auf die Strasse, bestellst einen Café au Lait und packst Deine Croissants aus. Kein Problem, man hält dich für eine Pariserin.

  • gibt es schnuckelige Blues-oder Jazzbars?

Das kommt auf den Stil an: traditionell: Caveau de la Huchette, rue de la Huchette, im „schaurigen“ Griechenviertel im Quartier Latin. Mein Favorit: New Morning in 10. Arondissement. Hier geben sich aktuelle und zukünftige Weltstars die Klinke in die Hand.

    • alles, was Euch sonst noch einfällt.

Paris erkundet man zu Fuss. Zieh dir gute Schuhe an und laufe, denn alles liegt ziemlich dicht beieinander, anders als Berlin. Von den Dir aufgezeigten Möglichkeiten schaffst Du sowiso nur einen Bruchteil ,aber so hast Du Projekte für den nächsten Besuch. Ich habe 4 Jahre dort gelebt und fahre regelmässig dahin und entdecke immer wieder Neues.

Viel Spass
Jörg-Holger

Danke,
Nic

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