Ein Arbeitszeugnis: was meint ihr dazu?

hallo zusammen,
was sagt ihr zu folgendem Text für ein Arbeitszeugnis:

Frau xxx, geb. xxx, war von 1.8.1998 bis 29.2008 in unserem Unternehmen beschäftigt.

Die Firma xxx ist eine anerkannte Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen.

FRau XXX wurde von 1.8.1998 bis 17.9.2000 im Berufsbildungsbereich unseres Unternehmens eingesetzt. Im Berufsbildungsbereich werden derzeit 40 Personen in einer Bildungsmanßahme auf ihren Wechsel in den Produktionsbereich vorbereitet. Frau xxx Aufgabe umfasste die Planung und Durchführung einer zeitlich begrenzten Einzelfördermaßnahme eines Mitarbeiters mit Behinderung.

Ab 18.9.2000 wurde Frau XXX als Heilpädagogin in unserem Unternehmen eingesetzt.Zusammen mit unserem Qualitätsmanagementbeauftragten bereitete sie in der Zeit von September 2000 bis Mai 2001 die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 als interne Auditorin vor.

Von 2001 bis 2005 war Frau xxx verantwortlich für die Entwicklung und den Aufbau unseres Heilpädagogischen Dienstes. In der darauf folgenden Zeit war sie in besonderem Maße für die fachliche Leitung sowie für die Koordination diese Bereiches zuständig.

Dazu zählte:
Entwicklung, Planung und Durchführung der Heilpädagogischen Diagnostik
Weiterentwicklung der diagnostischen Verfahren und Werkzeuge
Planung, Durchführung und Dokumentation von Fort- und Weiterbildungsangeboten für die Menschen mit Behinderung
Krisenintervention
Beratung der hauptamtlichen Meitarbeiter/innen in heilpädagogischen Fragen
Heilpädagogische Einweisung neuer Kollegen
Sexualpädagogische Beratung nach Erwerb einer sexualpädagogischen Zusatzqualifikation
Mitarbeit an Pädagogischen Konzepten
Verantwortliche Planung und Durchführung kunsttherapeutischer Angebote für Mitarbeiter mit Behinderung. Organisation von Ausstellungen und Vernissagen bei Partnern der WLH sowie die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit.

Projektarbeit zu heilpdagogischen Themenstellungen
u.a. intensive Einzelförderung eines Mitarbeiters mit Angelman Syndrom, Benchmarking, Durchführung von Mitarbeiterbefragungen

Fachliche Begleitung des Teams einer Montagegruppe sowie die pädagogische Begleitung und Betreuung der Menschen mit Behinderung in den Bereichen Lager und Zentrale

Gremienarbeit, unter anderem im „Arbeitskreis für die Belange behinderter Menschen“ und im Team Begleitende Dienste

Für den Zeitraum von März 2005 bis Februar 2006 ließ Frau xxx sich auf eigenen Wunsch beurlauben und setzte ihr Beschäftigungsverhältnis ab März 2006 mit gleichem Engagement fort.

Frau XXX Tätigkeit zeichnete sich durch ein hohes Maß an Identifikation mit dem Unternehmen sowie durch großes Engagement und hohe Flexibilität aus.
Die ihr übertragenen Aufgaben führte Frau XXX stets zu unserer vollen Zufriedenheit aus.

Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern mit Behinderung war stets einwandfrei.

Das Arbeitsverhältnis endet auf Wunsch von Frau xxx zum 29.2.2008.
Wir bedauern ihr Ausscheiden und und wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg, verbunden mit dem Dank für die geleistete Arbeit, alles Gute.

XXXstadt, den xxxx
Peter Mustermann, Geschäftsführer

meine besonderen Fragen:
der beurteilende Teil nach der Aufgabenbeschreibung kommt mir sehr kurz vor. Fehlen wichtige Punkte?
Gibt es Punkte, die negativ verstanden werden können?

Hallo.

der beurteilende Teil nach der Aufgabenbeschreibung kommt mir
sehr kurz vor.

Mir auch.

Fehlen wichtige Punkte?

Bei diesem Aufgabenprofil erwarte ich konkrete, möglichst positive, Aussagen zum Kommunikationsverhalten und zur Interaktion. Die fehlen hier komplett, und das mutet mich nicht gerade positiv an. Außerdem sollten bei einer so langen Beschäftigungsdauer auch ruhig ein paar Highlights erwähnt werden. Wenn es natürlich keine gab …?

Die Rechtschreibfehler stammen hoffentlich vom Abtippen …

Gruß Eillicht zu Vensre

überarbeitete Version: jetzt besser?
Hallo Eillicht,
Danke für das Feedback!
ist diese überarbeitete Version besser?

Frau xxx, geb. xxx, war von 1.8.1998 bis 29.2008 in unserem Unternehmen beschäftigt.

Die Firma xxx ist eine anerkannte Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen.

Frau XXX wurde von 1.8.1998 bis 17.9.2000 im Berufsbildungsbereich unseres Unternehmens eingesetzt. Im Berufsbildungsbereich werden derzeit 40 Personen in einer beruflichen Bildungsmaßnahme auf ihren Wechsel in den Produktionsbereich vorbereitet. Frau XXX Aufgabe umfasste die Planung und Durchführung einer zeitlich begrenzten Einzelfördermaßnahme eines Mitarbeiters mit Behinderung.

Ab 18.9.2000 wurde Frau XXX als Heilpädagogin in unserem Unternehmen eingesetzt. Zusammen mit unserem Qualitätsmanagementbeauftragten bereitete sie in der Zeit von September 2000 bis Mai 2001 die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 als interne Auditorin vor.

Von 2001 bis 2005 war Frau XXX verantwortlich für die Entwicklung und den Aufbau unseres Heilpädagogischen Dienstes. In der darauf folgenden Zeit war sie in besonderem Maße für die fachliche Leitung sowie für die Koordination diese Bereiches zuständig.

Dazu zählte:
Entwicklung, Planung und Durchführung der Heilpädagogischen Diagnostik
Weiterentwicklung der diagnostischen Verfahren und Werkzeuge
Planung, Durchführung und Dokumentation von Fort- und Weiterbildungsangeboten für die Menschen mit Behinderung
Sexualpädagogische Beratung nach Erwerb einer sexualpädagogischen Zusatzqualifikation
Verantwortliche Planung und Durchführung kunsttherapeutischer Angebote für Mitarbeiter mit Behinderung. Organisation von Ausstellungen und Vernissagen bei Partnern der WLH sowie die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit.
intensive Kommunikationsförderung für einen Mitarbeiter mit Angelman Syndrom und schweren Verhaltensstörungen
Entwicklung und Durchführung von Angeboten zur Prävention sexueller Übergriffe
Beratung der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen in heilpädagogischen Fragen
Heilpädagogische Einweisung neuer Kollegen
Mitverantwortliche Durchführung eines Benchmarking - Projektes: Hier ging es um die  Entwicklung von Kennzahlen für einen Vergleich der Rehabilitationsleistungen in einem Projekt mit sechs verschiedenen Werkstätten
Organisation, Durchführung und Auswertung der jährlichen Mitarbeiterbefragung
Fachliche Begleitung des Teams einer Montagegruppe sowie die pädagogische Begleitung und Betreuung der Menschen mit Behinderung in den Bereichen Lager und Zentrale

Für den Zeitraum von März 2005 bis Februar 2006 ließ Frau XXX sich auf eigenen Wunsch beurlauben und setzte ihr Beschäftigungsverhältnis ab März 2006 mit gleichem Engagement fort.

Frau XXX arbeitete während ihrer Tätigkeit in unserem Hause an vielfältigen Aufgaben und Projekten:
Beim Aufbau des heilpädagogischen Fachdienst leistete sie hervorragende konzeptionelle und kreative Arbeit.Durch ihre Arbeit hat sie hohe fachliche Maßstäbe gesetzt.
Ebenso hat sie durch ihre Tätigkeit im Qualitätsmangement und als interne Auditorin das QM-System im Rehabilitatiosbereich mitentwickelt und entscheidend geprägt.
Ihre kunsttherapeutische Arbeit fand durch Ausstellungen weit über die Firma XXX hinaus Anerkennung und trug wichtige Aspekte zur Öffentlichkeitsarbeit bei.

Frau XXX Tätigkeit zeichnete sich durch starke Identifikation mit dem Unternehmen sowie durch sehr großes Engagement und hohe Flexibilität aus.
In neue Aufgabengebiete arbeitet sie sich stets schnell, selbständig und und sehr gründlich ein.
Durch ihre umfassende Fachkenntnis, kombiniert mit ausgeprägter Teamfähigkeit, gelang es ihr, alle ihr übertragenen Aufgaben zu äußerst erfolgreichen Ergebnissen zu führen und dabei Kollegen und Mitarbeiter zu motivieren und einzubinden.
Ihre Herangehensweise an pädagogische, organisatorische und koordinative Aufgaben zeichnete sich durch Struktur, hohes Qualitätsbewusstsein und äußerste Zuverlässigkeit aus.
 
Die ihr übertragenen Aufgaben führte Frau XXX stets zu unserer vollsten Zufriedenheit aus.

Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern mit Behinderung war stets einwandfrei.

Das Arbeitsverhältnis endet auf Wunsch von Frau xxx zum 29.2.2008.
Wir bedauern ihr Ausscheiden und und wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg, verbunden mit dem Dank für die geleistete Arbeit, alles Gute.

XXXstadt, den xxxx
Peter Mustermann, Geschäftsführer