Ein Auszug aus einem E-Mail

das ich heute erhielt:

mit ihrem Wahlprogramm wird die SPD am 02.06. voraussichtlich eine kräftige Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung beschließen. Damit setzt die Regierungspartei die Zukunft der Privaten Krankenversicherung - und damit Ihre und unsere wirtschaftliche Existenz - aufs Spiel. Wenn es so kommt, wie Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt es vorschlägt, dann wird die Private Krankenversicherung ab 2003 von Ihrem Nachwuchs abgeschnitten. Die Folge: Drastische Einbrüche beim Neugeschäft! Ein solches Vorhaben darf von der Versicherungswirtschaft auf keinen Fall unwidersprochen hingenommen werden.

Hinzu kommt, dass in einem zweiten Schritt offenbar die Beitragsgrundlage für die Gesetzliche Krankenversicherung erweitert werden soll. Nach den Worten der schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerin Heide Moser (SPD) ist etwa die Einbeziehung anderer Einkommensarten wie Mieten und Zinsen kein Tabu mehr. Zunächst muss aber wohl die Private Krankenversicherung als unliebsame Konkurrenz ausgeschaltet werden! Und das geht auch noch einher mit der Ankündigung weiterer Leistungseinschränkungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung.

u.s.f.

Es bleibt selbst eingefleischten SPD´lern nichts anderes übrig, als diesesmal die CDU/CSU oder die FDP zu wählen… so er nicht will, dass der Standort Deutschland zusammenbricht.
Zusammenbrechen?
Ja, denn wenn die Versicherungen Konkurs anmelden, dann haben wir kurz darauf 30-40 % Arbeitslose! Dann ist D das Armenhaus Europas.
Was die SPD auch anfasst, es wird immer Sch*** draus!
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

kenne eine solche Mail von einer Bekannten. Sie hat per Fax und per eMail ein solches Schreiben erhalten. Es war von einer deutschen Versicherung, die derzeit mit offenbar unseriösen Praktikten Versicherungsveträg abschliessen will.

Die PKVs kämpfen um ihre Mitglieder und möglicherweise um ihr Überleben. Mit Wowereit. Das ist gut so. Es kann nicht sein, dass jemand in den jungen Jahren die günstige PKV in Anspruch nimmt und dann, wenn jemand älter wird, arbeitslos ist oder krank, dann kann die GKV und deren Versicherten die Kosten tragen. Wenn es teuer wird, springt man rasch wieder dahin, wo durch die Mehrheit der Mitgleider es billiger werden kann. Die Krankenkassen - das gesamte Soziale System - kann nicht eine Einbahnstarsse für Egoisten sein.

Ich habe die Versicherungsgrenzen überschritten. Mir ist nie eingefallen, meine Krankenkasse zu ändern. Dorthin zu springen, wo ich Geld spare und in der Not andere für mich aufkommen. Ich habe zwar mehr gezahlt, vielleicht war dies bei meinem Einkommen auch möglich und die Solidarität fiel da leichter, aber heute benötige ich meine Krankenkasse nach der Transplantation mehr denn je.

Das Gejammere der PKV ist einfach lächerlich. Die Mehrheit des Nachwuchses rennt doch spätestens kurz vor dem Rentenalter z.Zt. zu den GKV. Müsste die PKG diese älteren Mitgleider auch betreuuen, wäre es ganz schnell mit den günstigen Beiträgen zu Ende. Es ist immer einfach auf Kosten andere zu sparen.

Gruss Günter

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das ich heute erhielt:

mit ihrem Wahlprogramm wird die SPD am 02.06.
voraussichtlich eine kräftige Erhöhung der
Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung
beschließen.

betrachte bitte, daß die Anpassungen der Pflichtgrenzen immer mit einiger zeitlicher Verzögerung einhergeht, und es heut einfacher ist als vor 30 Jahren die Beträge zu erreichen.
Somit sind bisher immer reichlich Kunden in die PKV gespült worden. Mehr als dort hingehören.

Damit setzt die Regierungspartei die Zukunft der

Privaten Krankenversicherung - und damit Ihre und unsere
wirtschaftliche Existenz - aufs Spiel. Wenn es so kommt, wie
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt es vorschlägt, dann
wird die Private Krankenversicherung ab 2003 von Ihrem
Nachwuchs abgeschnitten. Die Folge: Drastische Einbrüche beim
Neugeschäft! Ein solches Vorhaben darf von der
Versicherungswirtschaft auf keinen Fall unwidersprochen
hingenommen werden.

Warum sollen Versicherungen kein marktwirtschaftliches Risiko tragen? Ahja, es ist ja eine von den Branchen, die nicht von eigenen Ideen, sondern von staatlicher Reglementierung leben!

Hinzu kommt, dass in einem zweiten Schritt offenbar die
Beitragsgrundlage für die Gesetzliche Krankenversicherung
erweitert werden soll. Nach den Worten der
schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerin Heide Moser
(SPD) ist etwa die Einbeziehung anderer Einkommensarten wie
Mieten und Zinsen kein Tabu mehr. Zunächst muss aber wohl die
Private Krankenversicherung als unliebsame Konkurrenz
ausgeschaltet werden! Und das geht auch noch einher mit der
Ankündigung weiterer Leistungseinschränkungen in der
Gesetzlichen Krankenversicherung.

das ist das solidaritätsprinzip: Wenn die soli-Gemeinschaft kein Geld gibt, kann auch nix ausgegeben werden! Aber soweit blickt der Versicherungskonzern ja nicht. Wozu brauchen die Volkswirte?
Also muß die soligemeinschaft vergrößert werden ist doch klar. solange junge Leute keine Kinder zeugen, sondern nur Karriere machen, werden sie „selbst“ bezahlen müssen.

Es bleibt selbst eingefleischten SPD´lern nichts anderes
übrig, als diesesmal die CDU/CSU oder die FDP zu wählen… so
er nicht will, dass der Standort Deutschland zusammenbricht.

Du vergißt, daß das Solidaritätsprinzip die Grundlage unseres Staates und usnerer Volkswirtschaft sind. Also ist das Argument genau andersherum zu führen: Bricht die solidargemeinschaft zusammen bricht dieser Staat zusammen.

Übrigens danke, daß du hier erwähnst, daß eine CDU/CSU/FDP-Regierung den Egoismusgedanken vertärken will. Prost Deutschland.

Zusammenbrechen?
Ja, denn wenn die Versicherungen Konkurs anmelden, dann haben
wir kurz darauf 30-40 % Arbeitslose! Dann ist D das Armenhaus
Europas.

eine Versicherung ist auch nur eine Firma. wo die eine abgteht, kommt ne Neue. alles halb so schlimm.

Was die SPD auch anfasst, es wird immer Sch*** draus!
Grüße
Raimund

Na na, Raimund,

das kommt doch daher, daß sie den Misthaufen der 4 Legislaturperioden CDU/CSU wegräumen muss. und wer Mist anfaßt faßt halt in SCH***.

gruss
winkel

das ich heute erhielt:

mit ihrem Wahlprogramm wird die SPD am 02.06.
voraussichtlich eine kräftige Erhöhung der
Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung
beschließen.

betrachte bitte, daß die Anpassungen der Pflichtgrenzen immer
mit einiger zeitlicher Verzögerung einhergeht, und es heut
einfacher ist als vor 30 Jahren die Beträge zu erreichen.

Nein, es wird Mist gebaut. Denk nur an die Beitragsermittlung der freiwillig versicherten Rentner. Damit man etwas für die Wahl hat (sonst steht man ja ganz mit leeren Händen da) hat man die Gesamteinkünfte denen der Pflichtversichertten angepasst. Eine katastrophe für die kassen: 300.000.000 kostet das die Kassen! Jetzt überlegen sie, nach der Wahlalles zu besteuern. Ist das Ehrlichkeit? Das sind Mafiamethoden. Oder anders: sozialistische Methoden.

Somit sind bisher immer reichlich Kunden in die PKV gespült
worden. Mehr als dort hingehören.

Hier möchte ich widersprechen: zu wenige. Die meisten werden (ohne ihr Wissen) übervorteilt. Aber lassen wir das.

Damit setzt die Regierungspartei die Zukunft der

Privaten Krankenversicherung - und damit Ihre und unsere
wirtschaftliche Existenz - aufs Spiel. Wenn es so kommt, wie
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt es vorschlägt, dann
wird die Private Krankenversicherung ab 2003 von Ihrem
Nachwuchs abgeschnitten. Die Folge: Drastische Einbrüche beim
Neugeschäft! Ein solches Vorhaben darf von der
Versicherungswirtschaft auf keinen Fall unwidersprochen
hingenommen werden.

Warum sollen Versicherungen kein marktwirtschaftliches Risiko
tragen?

Die tragen es im Gegensatz zur Gesetzlichen. Die tragen kein risko. Denen steckt man die Kunden in den Hintern.

Ahja, es ist ja eine von den Branchen, die nicht von
eigenen Ideen, sondern von staatlicher Reglementierung leben!

Richtig : die GKV. Lass sie mal in Konkurrenz zur PKV existierten… da würden die meisten Pleite gehen.

Hinzu kommt, dass in einem zweiten Schritt offenbar die
Beitragsgrundlage für die Gesetzliche Krankenversicherung
erweitert werden soll. Nach den Worten der
schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerin Heide Moser
(SPD) ist etwa die Einbeziehung anderer Einkommensarten wie
Mieten und Zinsen kein Tabu mehr. Zunächst muss aber wohl die
Private Krankenversicherung als unliebsame Konkurrenz
ausgeschaltet werden! Und das geht auch noch einher mit der
Ankündigung weiterer Leistungseinschränkungen in der
Gesetzlichen Krankenversicherung.

das ist das solidaritätsprinzip: Wenn die soli-Gemeinschaft
kein Geld gibt, kann auch nix ausgegeben werden! Aber soweit
blickt der Versicherungskonzern ja nicht. Wozu brauchen die
Volkswirte?

Mit Volkswirtschaft hast Du scheinbar nicht viel am Hut!
Genau falsch herum gedacht. die Solidargemeinschaft leistet immer weniger. Nicht weil sie nicht kann… sondern aus kaufmännischem Unvermögen. Jetzzt sucht sie ein Opfer, das so dumm ist, ihre Fehler für eine gewisse Zeit auszubügeln. Doch auch das würde nichts helfen. nach spätestens 2 jahren geht das wieder von vorne los.

Also muß die soligemeinschaft vergrößert werden ist doch klar.

aber nicht auf Kosten Unbeteiligter.Außerdem wird dieses Brutalospiel den Kassen das Genick brechen. Wenn alle Privatversicherten plötzlich in die GKV gehen würden, müsste die Kasse Konkurs anmelden. Ihr seht immer die Jungen. Denk aber mal an die vielen privat versicherten Rentner, die schlechten Risiken.
Außerdem ist die Versicherungswirtschaft eine der größten Arbeitgeber in D. Und einer der größten Investoren. soll heißen: wenn das wegfällt, bricht die Wirtschaft Deutschlands zusammen.

solange junge Leute keine Kinder zeugen, sondern nur Karriere
machen, werden sie „selbst“ bezahlen müssen.

Das soll also heißen: wer keine Kinder (später Arbeitslose) zeugt, darf nicht versichert werden? Bischen eigenartig, meinst Du nicht?

Es bleibt selbst eingefleischten SPD´lern nichts anderes
übrig, als diesesmal die CDU/CSU oder die FDP zu wählen… so
er nicht will, dass der Standort Deutschland zusammenbricht.

Du vergißt, daß das Solidaritätsprinzip die Grundlage unseres
Staates und usnerer Volkswirtschaft sind. Also ist das
Argument genau andersherum zu führen: Bricht die
solidargemeinschaft zusammen bricht dieser Staat zusammen.

Genau das Gegenteil ist der Fall. Die 5 % Privatversicherten retten den Sauhaufen GKV nicht. Das Gegenteil, sie belasten die GKV.

Übrigens danke, daß du hier erwähnst, daß eine
CDU/CSU/FDP-Regierung den Egoismusgedanken vertärken will.

Nicht den Egoismus. Du verwechselst Eigenverantwortung mit Geschenk- und Fordergesellschaft. Diese Menstalität hat die UDSSR, die DDR… zusammenbrechen lassen. Sozialismus ist ein tolles Theoriemodell… nur leider reine Theorie. In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Mensch dafür nicht taugt.

Prost Deutschland.

Zusammenbrechen?
Ja, denn wenn die Versicherungen Konkurs anmelden, dann haben
wir kurz darauf 30-40 % Arbeitslose! Dann ist D das Armenhaus
Europas.

eine Versicherung ist auch nur eine Firma. wo die eine
abgteht, kommt ne Neue. alles halb so schlimm.

Genau da täuscht Du Dich. In dem Fall kommt keine neue. Warum sollte sie auch. Eröffnest Du einen Laden in einer Stadt, die Dir verbietet, Kunden zu bedienen?

Was die SPD auch anfasst, es wird immer Sch*** draus!
Grüße
Raimund

Na na, Raimund,

das kommt doch daher, daß sie den Misthaufen der 4
Legislaturperioden CDU/CSU wegräumen muss. und wer Mist anfaßt
faßt halt in SCH***.

Auch hier täuscht Du Dich wieder. Wer hat den den Grundstock der Arbeitslosen „aufgebaut“? Es war die Misswirtschaft der SPD! Zuvor gings uns gut. Dann kam Brand und es ging bergab. Schulmeister Schmidt hat noch eins drauf gegeben.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

kenne eine solche Mail von einer Bekannten. Sie hat per Fax
und per eMail ein solches Schreiben erhalten. Es war von einer
deutschen Versicherung, die derzeit mit offenbar unseriösen
Praktikten Versicherungsveträg abschliessen will.

kann das Messer etwas dafür, dass es von manchen als Mordinstrument verwandt wir?
Also, wenn jemand diese Zeilen als Verkaufsilfe verewendet (ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das gehen soll), dann ist das abzulehen.

Die PKVs kämpfen um ihre Mitglieder und möglicherweise um ihr
Überleben. Mit Wowereit. Das ist gut so. Es kann nicht sein,
dass jemand in den jungen Jahren die günstige PKV in Anspruch
nimmt und dann, wenn jemand älter wird, arbeitslos ist oder
krank, dann kann die GKV und deren Versicherten die Kosten
tragen.

Hier täuscht Du Dich: Es gibt keinen -alten, der im alter in die GKV ging. Das ist nähmlich nicht möglich.

Wenn es teuer wird, springt man rasch wieder dahin, wo
durch die Mehrheit der Mitgleider es billiger werden kann.

Auch hier unteliegst Du einem Irrtum: auch das ist nicht möglich.

Die
Krankenkassen - das gesamte Soziale System - kann nicht eine
Einbahnstarsse für Egoisten sein.

Privatversicherte sind keine Egoisten. Die unterliegen auch einem Solidaritätsprinzip.

Ich habe die Versicherungsgrenzen überschritten. Mir ist nie
eingefallen, meine Krankenkasse zu ändern. Dorthin zu
springen, wo ich Geld spare und in der Not andere für mich
aufkommen.

Dafür sind Versicherungen erfunden worden: daas die Gemeinschaft der Versicherten für die Kosten der krank gewordenen aufkommen. Das ist bei den Privaten genauso, wie bei den GKV´s.

Ich habe zwar mehr gezahlt, vielleicht war dies bei
meinem Einkommen auch möglich und die Solidarität fiel da
leichter, aber heute benötige ich meine Krankenkasse nach der
Transplantation mehr denn je.

Wärst Du privat versichert, würfde sich nichts daran ändern. Die Gemeinschaft Deiner Versicherung würde dafür aufkommen. Ohne Mehrbeitrag von deiner Seite.

Das Gejammere der PKV ist einfach lächerlich. Die Mehrheit des
Nachwuchses rennt doch spätestens kurz vor dem Rentenalter
z.Zt. zu den GKV.

Das ist schlichtweg falsch. Wer mit 55 immer noch privat versichert ist, hat keine Möglichkeit mehr, in die GKV zu wechseln. Du musst Dich mal mit den Versicherungsgesetzen befassen. Vielleicht auch mal mit Statistik. Die wenigsten wechseln in die GKV. Einmal aus gestzlichen Gründen und zweitzens aus leistungsgründen. Denn der privatversicherte ist wesentlich besser abgesichert als der Kassenpatient.

Müsste die PKG diese älteren Mitgleider auch
betreuuen, wäre es ganz schnell mit den günstigen Beiträgen zu
Ende. Es ist immer einfach auf Kosten andere zu sparen.

Wie gesagt: es ist schlichtweg falsch. Ich weiß nicht, wer Dir diese Märchen erzählt hat. Aber glaube mir, sie stimmen nicht.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

das kommt doch daher, daß sie den Misthaufen der 4
Legislaturperioden CDU/CSU wegräumen muss. und wer Mist anfaßt
faßt halt in SCH***.

Auch hier täuscht Du Dich wieder. Wer hat den den Grundstock
der Arbeitslosen „aufgebaut“? Es war die Misswirtschaft der
SPD! Zuvor gings uns gut. Dann kam Brand und es ging bergab.
Schulmeister Schmidt hat noch eins drauf gegeben.

In der Wirtschaftswunderzeit, herrschte Goldgräberstimmung. Der Wachstum war da. Ich denke nicht, das es eine Frage der Parteien ist. Auch zukünftig wird die negative Entwicklung keiner aufhalten können, egal welches Parteibuch er hat. Der Karren sitzt im Dreck. Und solange unsere Herren Politiker sich lieber Schlammschlachten liefern, wer Schuld am Elend hat, anstatt gemeinsam daran zu arbeiten das sich das ändert, wird nichts passieren. Das Problem mit den GKV ist ja nun hinlänglich bekannt, andererseits muss ein gewisser Versicherungsschutz garantiert werden. Und das können nur die GKV mit dem Staat im Rücken. Das hieraus ein Riesenhaufen Misswirtschaft entstanden ist, war nicht geplant. Man sollte den GKV etwas mehr auf die Finger sehen bei ihrem Treiben.
Gruss Sebastian

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hallo Sebastian,
ich woll nicht behaupten, dass die Privatversicherungswirtschaft das tatsächlich schaffen würde, doch sie haben vor 2 Jahren eine Berechnung vorgelegt, dass sie, wenn alle Pflicht- und Freiwilligversicherte bei ihnen versichert wären, der Beitrag niedriger wäre und die leistungen etwas höher.
Man müsste mal diese Rechnung genau ansehen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das möglich ist: denn alle Privaten haben seit 1995 einen Standardtarif, der nicht mehr als die GKV kostet und etwas mehr Leistung hat.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

nach meiner Kenntnis kann jemand aus der PKV doch jederzeit dann aussteigen, wenn er rechtzeitig - zumindest bisher war es wohl so - vorübergehend arbeitslos wird.

Ich habe mich um ehrlich zu sein wenig mit den PKVs befasst. Für mich ist die DAK seit 1960 meine Krankenkasse und auch zu der Zeit in welcher ich aus der Versicherungsgrenze gefallen bin.

Werde mich genauer erkundigen.

Grüsse und ein schönes WE.

Günter

hallo Günter,
wenn jemand arbeitslos wird, gibts 2 Möglichkeiten:

erstens: der AL ist noch keine 5 Jahre privat versichert. Also muss er in die GKV. er hat keine Wahl.
zweitens: ist er länger als 5 Jahre privat versichert, so hat er die freie Wahl: will er in der privaten bleiben, dann erhält er um den Betrag mehr AL-Leistung, was die Kasse kosten würde. Der Beitrag richtet sich nach dem AL-Geld.
Ist er älter als 55 jahre, bleibt er in der privaten.
Zur Rückkehr in die Kasse kommt noch etwas: er muss in den letzten 10 Jahren überwiegend GKV-versichert gewesen sein.
Doch jetzt mal eine Frage: glaubst Du, dass es so viele freiwillig versichette AL gibt? Nein, denn AL ist überwiedend eine Angelegenheit der schlechter Ausgebildeten. Natürlich kommt es auch bei besser verdienenden vor! Nur das Verhältnis ist zu Lasten der anderen. Statistik habe ich nicht hier. Habe es aber schon gelesen.
Ich will damit eigentlich nur sagen: wer gut verdient, wird möglichst in der Privaten bleiben. Ein langjährig Privatversicherter wird nur ungern in die Kasse wechseln. Nicht nur, weil er weniger zahlt. Einfach weil er besser versichert ist, alle Medikamente bekommt, bessere Zahnprothetik, angenehmeren KH-Aufenthalt (ich will gar nicht sagen, dass er mit Sicherheit mit dem Chefarzt den besseren Arzt bekommt: der Oberarzt kann evtl. besser sein, als der alte Knacker von Chefarzt), bessere Brillenleistung, besseres Tagegeld, usw … Und meist weniger im Alter bezahlt.
Grüße
Raimuund

noch etwas…

Ich denke nicht, das es eine Frage der
Parteien ist. Auch zukünftig wird die negative Entwicklung
keiner aufhalten können, egal welches Parteibuch er hat. Der
Karren sitzt im Dreck. Und solange unsere Herren Politiker
sich lieber Schlammschlachten liefern, wer Schuld am Elend
hat, anstatt gemeinsam daran zu arbeiten das sich das ändert,
wird nichts passieren.

ich glaube, dass wir einen mann demnächst in der Regierung haben werden, der diese Wunder tatsächlich schaffen kann: Lothar Späth.
Ich finde es mehr als anerkennenswert, dass er auf seinen sehr gut bezahlten Job bei jenaoptik verzichtet hat und das „mickrige Geld“ des Politikers nimmt. Er soll auf die Frage, warum er das macht, gesagt haben, dass er genügend Geld hat. Mehr bringt´s auch nicht. Aber hier wäre eine lohnenswerte Aufgabe.
So oder sinngemäß ähnlioch soll er gesagt haben.
Hut ab!
Der mann wird auch von seinen politischen Gegnern hoch geachtet. dass er nicht mehr Boss von Badenwürttemberg ist, hat er Big Birne zu verdanken. Der hatte so viel Schiss vor Lodda, dass er ihn vorzeitug absägte.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

du läßt hier, ich nehme an absichtlich, außer acht, daß der Beitrag der PKV für Familien mit 2 Kindern schflicht und einfach nicht bezahlbar ist.

die PKV lohnt nur für singles und echte Großverdiener(ich meine nicht die, die 10DM über der Beitragsbem.-grenze liegen)

Für andere ist empfehlenswerter im Bedarfs-(und Luxuswunsch-)fall eine private Zusatvers. abzuschließen.

Und schwupps da sind eure Kunden wieder!!!

gruss
Winkel

Tagegeld, usw … Und meist weniger im Alter bezahlt.

Hallo Raimund,

zu dem vorgenannten Satz und zu deiner Behauptung, die PKV sei ebenfalls eine Solidargemeinschaft:

Es gibt in der PKV Vertragspools oder wie dei Dinger hießen.
Die werden mit Beitragszahlern gefüllt, deren Beiträge werden angelegt und daraus die kosten bezahlt.

Wenn das Pool voll ist wird er geschlossen und die Mitglieder vergreisen. Und damit die Rechnung (und der Gewinn der PKV) noch aufgehen werden die Altersbeiträge ständig bis ins Unbezahlbare erhöht.

Es gibt hunderte Fälle, wo normale Rentner die ewig kurz über der Bemessungsgrenze waren, nun im alter mehr als die Hälfte ihrer Rente an die PKV überweisen.

Aber das sagst du als Vertreter deinen jungen lientel ja sicher nicht.

gruss
winkel

hallo Winkel,

du läßt hier, ich nehme an absichtlich, außer acht, daß der
Beitrag der PKV für Familien mit 2 Kindern schflicht und
einfach nicht bezahlbar ist.

Das ist immer die Argumentation der Kassen. Die stimmt aber meist nicht.
erstens kann der Beitrag auch mit 4 personen sich rechnen… so nicht nach Luxus gerufen wird. außerdem kommts auch auf das Alter der Eltern an.
Doch selbst, wenn der Beitrag über dem der Kasse liegt, kann es sich rechnen: irgenwann sind die Kinder selbständig (frühestens mit 16) Dann fällt der Beitrag der Kinder und oft der der Ehefrau weg. Dann hat er lt. Statistik noch viele Jahre zu Leben. Mit weniger Beitrag und einer medizinischen Leistung die ihm die bestmögliche Chance gibt, länger als der Kassenpatient zu leben („bist Du arm, musst Du früher sterben!“). Es ist traurig aber wahr. Und wenn er evtl. mit 25 in die Private ging und von Anfang an die 10 % Beitrag mehr zahlte, dann kostet seine KV ab 80 fast gar nichts mehr.

die PKV lohnt nur für singles und echte Großverdiener(ich
meine nicht die, die 10DM über der Beitragsbem.-grenze liegen)

Für andere ist empfehlenswerter im Bedarfs-(und
Luxuswunsch-)fall eine private Zusatvers. abzuschließen.

Und schwupps da sind eure Kunden wieder!!!

Das ist der Irrtum! Wer ist schon bereit, 680 € hinzulegen? Auch wenn der AG 250 € Kassenbeitrag + 55 € Pflegepflicht dazu legt?
Das ganze hat er zuvor für evtl. 250 € (incl. des AG-Anteils) gehabt.
Grüße
Raimund

Einspruch!
Hallöchen,

die PKV lohnt nur für singles und echte Großverdiener(ich
meine nicht die, die 10DM über der Beitragsbem.-grenze liegen)

das mag ich so nicht stehen lassen. Als ich seinerzeit in die PKV wechselte, lag ich in der Tat nur knapp über der BBG. Schon damals hab ich monatlich rund DM 120 an Beiträgen gegenüber der GKV gespart. Das gesparte Geld lege ich bis heute in einem (zugegebenermaßen nicht allzu erfolgreichen) Fonds an. Von dem gesparten Geld ließe sich der Beitrag für ein evtl. Kind durchaus eine Zeitlang bezahlen.

Achja: Ich habe einen Tarif gewählt, der von seinen Leistungen her deutlich über dem lag/liegt, was die GKV zu bieten hat. Hätte ich einen der GKV vergleichbaren Tarif gewählt, wäre die Ersparnis um rund 50 DM im Monat günstiger ausgefallen.

Ich mag ein Einzelfall sein, aber pauschale Urteile wie Deins sind ebenso unzutreffend.

Gruß
Christian

Tagegeld, usw … Und meist weniger im Alter bezahlt.

Hallo Raimund,

zu dem vorgenannten Satz und zu deiner Behauptung, die PKV sei
ebenfalls eine Solidargemeinschaft:

Es gibt in der PKV Vertragspools oder wie dei Dinger hießen.
Die werden mit Beitragszahlern gefüllt, deren Beiträge werden
angelegt und daraus die kosten bezahlt.

Wenn das Pool voll ist wird er geschlossen und die Mitglieder
vergreisen. Und damit die Rechnung (und der Gewinn der PKV)
noch aufgehen werden die Altersbeiträge ständig bis ins
Unbezahlbare erhöht.

Es gibt hunderte Fälle, wo normale Rentner die ewig kurz über
der Bemessungsgrenze waren, nun im alter mehr als die Hälfte
ihrer Rente an die PKV überweisen.

Aber das sagst du als Vertreter deinen jungen lientel ja
sicher nicht.

Ist ja such schlicht falsch.
Erspar mir hier einen größeren Vortrag. Es gibt heute keinen, der unverhältnismäßig mehr bezahlt. dafür sorgen die beiden Altersrückstellungen.
Sollte aber der Beitrag einers Tarifes zu stark steigen, dann hat der Versicherte die Möglichkeit innerhalb der Gesellschaft in einen vergleichbaren Tarif ohne Risikoprüfung zu wechseln. Und damit weniger zu zahlen. außerdem muss die Gesellschsft dem Versicherten einen Standardtarif zur Verfügung stellen. und der kostet nicht mehr, als die Kasse. Wo liegt jetzt das Risiko. Übrigens zahlen diejenigen, die heute in die private gehen ab 80 extrem wenig Beitrag. So sieht es das Gesetz vor.
Alles, was Du hier erzählt hast, ist billige Propagande eines schlechten Kassenvertreters.
Ich habe vor 2 jahren eine Oma kennnengelernt, die 1.500 DM Beitrag zahlte. Ich wollte ihr helfen und forstete ihren Versicherungsschutz durch. Da stellte sich heraus, dass sie ich glaube 150 DM Krankenhaustagegeld versichert hat und dazu 1-Bettzimmer. ich schlug ihr vor, 2-Bett zu nehmen und den unsinnigen luxus des KH-Geldes zu streichen. Ja, das wollte sie auch wieder nicht. Nun, Luxus muss bezahlt werden. Ich hätte sie mit einer Tarifumstellung bestimmt auf 900 DM herunter gebracht… trotz 2.Bettzommer.
Grüße
Raimund

klitzekleine Anmerkung
Hallo Winkel,

das Solidaritätsprinzip basiert auf der Grundlage des Subsidiarität.

Dies wiederum besagt: Hilfe soviel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Glaubst du allen ernstes, dass nur 10% der Bevölkerung in Deutschland sich finanziell dahin bewegen können, dass sie sich privat versichern können?
Warum ist diese Grenze in Holland (auch dort haben wir Solidaritätsprinzip) bei etwa 5.000 DM gewesen und somit so gering. Ist es dort schwerer, das Geld zu verdienen?

Gruß
Marco

Hallo Winkel,

Wenn das Pool voll ist wird er geschlossen und die Mitglieder
vergreisen. Und damit die Rechnung (und der Gewinn der PKV)
noch aufgehen werden die Altersbeiträge ständig bis ins
Unbezahlbare erhöht.

Ein Pool wird nicht voll, weil zuviele Mitglieder drin sind.
Vielleicht solltest du dir einen Grundkurs Krankenversicherungsmathematik geben, dann wüsstest du das.
Ich kann dir auch gerne aushelfen, wenn dir höhere Mathematik mit Ausscheideordnungen zusagt.

Gruß
marco

HALLO,

ich kann dazu eigentlich nur bemerken (was hatte denn deine
Oma für ein Einkommen)

Gesetzliche Krankenkasse - Beitrag richtet sich immer nach
der Einkommenshöhe und hat die
kostenlose Familienversicherung

PKV - die Prämie richtet sich nach Alter, Geschlecht und
Gesundheitszustand und hat eine Altersrückstellung.

Warum wohl hat der Gesetzgeber die Rückkehr der über 55.jährigen
in die GKV zu erschwert bzw. gar unmöglich gemacht ??

Das sind Fakten, die zählen - alles andere sind Theorien,
die dem Leser suggerieren wollen, dass die PKV nicht nur
bessser, sondern auch billiger als die GKV sei - na ja, wer es
glaubt, der solls halt machen.

Gruss

Günter

hi, ich nicht.
Tschüßße