Ein beet mit blumen und unkraut soll weg und

… Rasen drauf, müssen alle Planzen raus oder geht auch Unkraut EX

genauer: ich habe kleines Beet und habe auch schon mal umgegraben und auch die meisten Pflanzen rausgemacht, nun sind aber alle pflanzen wieder gekommen. Konnte nicht weiter machen da viel Regen kam. Gibt es ein Möglichkeit (Unkraut EX) das zu forsieren. und dann rasen zu sähen. In welcher Reihenfolge soll ich was machen.

Hi,

die Chemiekäule scheint mir nicht hilfreich zu sein. Viele Unkrautvernichter wirken nur auf den oberirdischen Pflanzenteil, die Wurzel bleibt jedoch intakt, wodurch du einige Wochen später einen Rasen mit Unkraut hättest. Bei stärkeren Unkrautvernichtern wird zwar die Wurzel zerstört, jedoch bleibt die Chemikalie längere Zeit in der Erde, so dass du mit dem Säen keinen Erfolg haben wirst.
Wie du siehst, kommst du für einen schönen Rasen an einer ordentlichen Vorarbeit nicht herum. Dass heißt, du musst alle Pflanzen entfernen. Dabei ist wichtig, dass du auch alle Wurzeln entfernst, sonst kommt das Unkraut schnell wieder.
Am besten ist es, wenn du anschließend direkt säst, dann hast du die besten Chancen auf einen unkrautfreien Rasen.

gruß
nok

Servus,

nach dem Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden dauert es genau zwei Wochen, bis neu gesät werden kann; wobei das von den Kammern empfohlene Wartezeit ist, d.h. es ist sicher noch eine Pufferfrist eingerechnet, und eine Woche dürfte auch schon reichen.

Das täte ich nicht grad als lange Zeit bezeichnen.

Und wenn nachher eh Rasen auf das Stück soll, der zusammen mit Waschbetonplatten zu den lebensfeindlichsten Biotopen in einem Garten gehört, ist es doch grad egal, womit man den Bewuchs abtötet: Da lebt hinterher außer den üblichen Poa Pratensis und zwei, drei anderen Gräsern eh keine Pflanze und kein Tier mehr, wenn erst mal der „schöne Rasen“ da steht: Halt so ungefähr wie auf den argentinischen Sojasteppen, wo Glyphosat großflächig mit Flugzeugen verteilt wird.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder
- Liga zur Förderung der Flächenbetonierung in Hausgärten -

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Servus,

hol Dir in Gottes Namen einen Kanister Roundup und werde glücklich damit.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder
- hat vor vierzehn Tagen einige geduldig gepäppelte Quendel- und Wiesensalbeipflänzchen auf das Wiesle in seinem Garten gesetzt, weil auf die Dauer Wiesenstorchschnabel, Weißklee, Habichtskraut, Ruchgras, Knaulgras und Alchimilla alleine doch bissel langweilig sind und das Zittergras nicht so recht heimisch werden wollte -

Hallo! (speziell an „Beder“: etzerd sei hald ned sou! :smile:)

Wenn Du den vom „Beder“ skizierten „toten“ Rasen möchtest: schabe den Oberboden samt Grünzeug weg und mach Rollrasen - im Idealfall aus Polyethylen :smile:) - drauf…

Wenn es „nur“ ein Spiel/Weg/Wäschehänge/sonstwas-Rasen (im Sinne von kurzgemähter Wiese, auf der schon auch mal Gänseblümchen und Wegerich stehen dürfen): grob alles zupfen, Gras säen und dann mähen, mähen, mähen…

(die Gräser als an Kuhgebiss angepasste Pflanzen mit den Wchstumszonen direkt über dem Boden haben dann einen klaren Vorteil gegenüber den Arten mit dem Wchstum an den Spitzen und werden sich durchsetzen bzw. die anderen geben fürher oder später auf…) -> es muss aber dann nicht immer und sofort „geleckt“ aussehen, oder?

cu kai

Servus,

Und wenn nachher eh Rasen auf das Stück soll, der zusammen mit
Waschbetonplatten zu den lebensfeindlichsten Biotopen in einem
Garten gehört, ist es doch grad egal, womit man den Bewuchs
abtötet: Da lebt hinterher außer den üblichen Poa Pratensis
und zwei, drei anderen Gräsern eh keine Pflanze und kein Tier
mehr, wenn erst mal der „schöne Rasen“ da steht

Fehlt nur noch:
Thujahecke
Plastikmöbel mit geblümten(sic!) Bezügen und Regenschutzhauben
gechlorter Baumarkt-Pool(ebenfalls mit Abdeckhaube, weil ja immer meistens schlechtes Wetter ist)
Jo
der Gartenarchitekt Ihres Vertrauens