mich würde mal interessieren wie ein moderner schriftsteller das so macht.
also er schreibt ein buch vielleicht auf seinem laptop in word?!
dann druckt er es komplett aus?! oder schickt es als cd oder diskette an einen buchverlag
sucht er sich einen aus der speziell solche bücher verlegt wie er geschrieben hat oder schickt er es an jeden buchverlag den er findet und was ist mit den rechten an dem buch…ein verlag kann doch einfach den namen entfernen und es als eigenes buch verkaufen wie sichert sich ein armer buchautor dagegen ab?
Hallo Jeff Master,
unabhängig davon, dass Du die Netiquette von wer-weiss-was und die FAQs wohl nicht gelesen hast
mich würde mal interessieren wie ein moderner schriftsteller
das so macht.
also er schreibt ein buch vielleicht auf seinem laptop in
word?!
jeder schreibt, wie er lustig ist.
Nur: überhaupt angesehen wird von Verlagen nur
bedrucktes Papier, das einer Norm entspricht:
60 Zeichen pro Zeile, 30 Zeilen pro Seite
kein Blocksatz, keine Worttrennung
eine Schrift, bei der alle Buchstaben gleich breit sind Z.B. Courier
dann druckt er es komplett aus?! oder schickt es als cd oder
diskette an einen buchverlag
das erfragt man vorher im Sekretariat
aber die Regel ist nach wie vor Papier
sucht er sich einen aus der speziell solche bücher verlegt wie
er geschrieben hat
aber selbstverständlich!
oder schickt er es an jeden buchverlag den
er findet
was macht das für Sinn? Rein die Portokosten …
und was ist mit den rechten an dem buch…
das wird durch Vertrag geregelt
ein
verlag kann doch einfach den namen entfernen und es als
eigenes buch verkaufen
wieso sollte er? Spätestens das 2. Opfer bringt den Verlag vor Gericht und gewinnt.
wie sichert sich ein armer buchautor
dagegen ab?
am besten Du fragst mal einen Rechtsanwalt. Der kann Dir sagen, wie das Copyright von Autoren in Deutschland und international geregelt ist, und wie das mit den Verlagen funktioniert. So eine Rechtsberatung kostet nicht die Welt.
PS: gib mal bei google Autorenforum ein und triff Dich eine Weile mit Gleichgesinnten. wer-weiss-was ist nicht ganz die geeignete Plattform für Dein Problem.
viele Grüße
Geli
hallo jeff,
schreib mir doch mal eine mail, worum es sich genau handelt. ich kann dir helfen ein exposé für verlage zu erstellen.
des weiteren: wo wohnst du?
wir halten soeben in berlin-spandau einen schreibkurs ab, bei dem auch genau diese themen behandelt werden.
mich würde mal interessieren wie ein moderner schriftsteller
das so macht.
also er schreibt ein buch vielleicht auf seinem laptop in
word?!
muß kein laptop sein. ein stationärer PC geht auch *g*
dann druckt er es komplett aus?! oder schickt es als cd oder
diskette an einen buchverlag.
nein! zu einem sucht er sich am besten ZUERST einen verlag, bevor er das buch schreibt. dem verlag schickt er nur sowas wie eine zusammenfassung des werkes, das er zu schreiben gedenkt. und eine leseprobe von ein paar seiten, damit die lektoren abschätzen können, ob er überhaupt schreiben kann.
sucht er sich einen aus der speziell solche bücher verlegt wie
er geschrieben hat oder schickt er es an jeden buchverlag den
er findet und was ist mit den rechten an dem buch…
na, jetzt bitte ich dich aber! würdest du eine bestellung von - sagen wir mal - 20 socken an alle händler der republik schicken, egal ob sie sich auf baustoffe oder schwarzwälder schinken spezialisiert haben?
ein bißchen recherche darf schon sein. du solltest einem kinderbuchverlag keinen erotikroman schicken. das kommt nicht gut.
ein
verlag kann doch einfach den namen entfernen und es als
eigenes buch verkaufen wie sichert sich ein armer buchautor
dagegen ab?
es gibt das sogenannte urheberrecht, ein unveräußerliches recht, das jeder, der schreibt, automatisch hat. wenn ein verlag deinen stoff klauen würde, könntest du doch nachweisen, daß er von dir ist. du hast ja schließlich dran gearbeitet, hast unterlagen, manuskript usw.
damit hast du alles recht der welt auf deiner seite.
wenn du aber fürchtest, ein verlag könne deine idee klauen, so muß ich enttäuschen:
alle möglichen handlungsmotive stehen seit der antike fest. außer liebe, haß, machtgier und noch ein paar anderen motiven gibt es nichts. allenfalls die techniken und die sitten ändern sich.
wenn ich 10 verschiedenen leuten den selben satz gebe und sie auffordere, ihn weiterzuspinnen, werde ich 10 völlig verschiedene stories erhalten.
soll also „klauen“, wer will - es gibt keine neuen ideen, es kommt IMMER nur auf die umsetzung an.
meine bessere hälfte schreibt seit fast 50 jahren romane und kurzgeschichten - aber ein ideenklau ist ihm dabei noch nicht widerfahren.
schöne grüße
ann
Hi Jeff (nennt sich Anrede und sollte auch hier stehen),
also er schreibt ein buch vielleicht auf seinem laptop in
word?!
es darf auch ein anderer Rechner sein und ob es in LaTex oder WordPerfect geschrieben wurde, sieht man später dem Text kaum an 
dann druckt er es komplett aus?! oder schickt es als cd oder
diskette an einen buchverlag
Kommt drauf an.
Es gibt Verlage, die ohne papier den Brief/das Päckchen direkt in Ablage P überführen, andere akzeptieren einen Datenträge und es mag auch welche geben, die Datenträger bevorzugen.
Das solltest Du im Vorfeld unbedingt(!!!) klären.
sucht er sich einen aus der speziell solche bücher verlegt wie
er geschrieben hat oder schickt er es an jeden buchverlag den
er findet
Es gibt mittlerweile einige tausend Verlage in D. Nimmst Du die Österreichischen und deutschsprachigen Schweizer Verlage dazu hast Du die nächsten Monate damit zu tun, die Manuskripte einzutüten.
Im Ernst:
Was soll ein Kochbuchverlag mit einem Krimi?!
und was ist mit den rechten an dem buch…ein
verlag kann doch einfach den namen entfernen und es als
eigenes buch verkaufen wie sichert sich ein armer buchautor
dagegen ab?
Stichwort Urheberschutz.
Das klärst Du am besten mit einem spezialisierten Anwalt ab.
Gandalf
danke für eure antworten, wie aus dem forum gewohnt zynisch aber dennoch sachlich und kompetent danke
danke für eure antworten, wie aus dem forum gewohnt zynisch
aber dennoch sachlich und kompetent danke
Naja Jeff, so richtig zynisch wird es jetzt erst:
Vor allem wird der präsumptive Autor
- die Groß- und Kleinschreibung beachten
- Satzzeichen nach den Regeln der Interpunktion einfügen
- Absätze machen
- sonst noch so einiges
Gruß - Rolf
hallo rolf,
Vor allem wird der präsumptive Autor
- die Groß- und Kleinschreibung beachten
- Satzzeichen nach den Regeln der Interpunktion einfügen
- Absätze machen
- sonst noch so einiges
das muß nicht sein, dafür gibt es korrektoren. wie du siehst, beachten einige lektoren auch nicht die groß- und kleinschreibung - jedenfalls nicht in ihrer freizeit.
schöne grüße
ann
Hallo
das muß nicht sein, dafür gibt es korrektoren. wie du siehst,
beachten einige lektoren auch nicht die groß- und
kleinschreibung - jedenfalls nicht in ihrer freizeit.
Ist es nicht so (wie man immer hört), dass Verlage Manuskripte in denen die Groß- und Kleinschreibung nicht berücksichtigt wird, tendenziell ungelesen unter den Tisch fallen lassen?
Grüße
Peter
hallo peter,
Ist es nicht so (wie man immer hört), dass Verlage Manuskripte
in denen die Groß- und Kleinschreibung nicht berücksichtigt
wird, tendenziell ungelesen unter den Tisch fallen lassen?
abgesehen davon, daß ich von meiner freizeit sprach - was heißt hier tendenziell?
verlage werden mit sicherheit nur solche exposés beachten, bei denen sie bereits mittels „daumenkino“ den inhalt und schreibstil der story erfassen können. d.h. es muß extrem lesbar sein.
alles was der lesbarkeit abträglich, also auch schriftart comic sans ms, textformatierungen bold oder ähnlich scherze, kommen erst gar nicht auf den tisch der entscheidungsträger. sowas wird vorher entsorgt. (bevor jetzt buh- und „aber der verleger müßte doch…!“-rufe kommen: kein lektor kann das alles lesen, was den verlagen jede woche - oft ungefragt - ins haus flattert! selbst kleinste verlage ersticken im manuskript-papiermüll. sie müssen eine vorauswahl treffen.)
wenn ich dem verlag ein manuskript vorlege, habe ich zuvor reichlich zeit gehabt, mich über deren gepflogenheiten, was z.b. die gewünschte schriftart oder das format allgemein betrifft, anbelangt.
sofern keine besonderen abmachungen getroffen werden, gilt immer normseite, arial 12pt, abstand 2-zeilig und die in der betreffenden woche geltende rechtschreibung.
schöne grüße
ann
Hallo
Hab deinen Beitrag falsch interpretiert (als wären dem Verlag die Abweichungen von der Normseite egal, weil es dazu den Korrektor gäbe).
Das „tendenziell“ hab ich eingefügt, weil ich neulich ein Buch gesehen habe, das ohne Großbuchstaben geschrieben wurde (Glaube aber, das war BOD).
Wenn ich mich hier schonmal mit einer Lektorin unterhalte, noch eine Frage zur Normseite. Da hör ich auch immer verschiedenes. Ist eine Normseite:
- Arial 12pt., 2facher Zeilenabstand?
- 30 Zeilen a 60 Zeichen, linksbündig (kein Blocksatz)?
- …?
Muss es nicht eine Schrift sein, deren Zeichen die gleiche Breite einnehmen?
Oder ist die Hauptsache nur: gut lesbare Standardschrift?
Danke
pedter
PS: Tut mir leid wenn das ständig gefragt wird, aber überall wo ich schaue, steht eine andere Definition der Normseite.
hallo pedter,
es stimmt schon, überall gibt es andere definitionen dafür, was eine normseite ist (z.b. diese: http://www.autorenboerse.net/forum/for_me_BEHilfe/10…).
ich werde wahrscheinlich davon abweichende einstellungen meiner normseite haben. das macht aber nichts, es werden ca. 1800 anschläge/seite sein. wichtig sind neben der lesbarkeit die breiten seitenränder und genug platz zwischen den zeilen, damit man dort korrekturzeichen hineinsetzen kann.
das mit den 1800 zeichen/seite stammt noch aus der zeit, als man manuskripte mit schreibmaschine schrieb. da nahm jeder buchstabe - egal, ov „i“ oder „w“ - die gleiche breite ein. heute hast du das noch bei den courier-schriften. aber die verwendet heute eigentlich kaum noch jemand.
proportionalschriften, wie sie heute verwendet werden, tun das nicht mehr, die 1800 zeichen sind also nicht mehr absolut, sondern geschätzt. deshalb gibt es auch mehr als einen weg, zu diesen rund 1800 zeichen/seite zu kommen.
probiers also einfach aus. textverarbeitungen haben gewöhnlich ein statistikwerkzeug integriert, mit dem man seiten, zeilen oder zeichen nachzählen kann.
oder: frage beim verlag an.
die fischer verlage hätten gern 60 X 30 1 1/2zeilig, der aufbau verlag gibt nur an, daß manuskripte bzw. exposés in einer 12 punkt-schrift und mit 30 zeilen pro seite einzureichen sind. und dtv z.b. sagt nur, daß er gern kein ganzes manuskript, sondern nur ca. 30 seiten exposé hätte.
Das „tendenziell“ hab ich eingefügt, weil ich neulich ein Buch
gesehen habe, das ohne Großbuchstaben geschrieben wurde
(Glaube aber, das war BOD).
wenn jemand über BoD veröffentlicht, nimmt er -a anders als bei der veröffentlichung über einen „normalen“ verlag - eine dienstleitung in anspruch. im prinzip ist das so, als würde er mehrseitige visitenkarten drucken lassen. und da der kunde könig ist, kann er sein werk auch rückwärts drucken lassen oder pro seite nur einen buchstaben.
wer das dann lesen soll, steht auf einem anderen blatt. (lektorat, werbung und vertrieb gibt es z.b. bei BoD nicht. denen ist es naturgemäß schnurz, ob dein buch ein erfolg wird oder nicht.)
schöne grüße
ann
Arial?
sofern keine besonderen abmachungen getroffen werden, gilt
immer normseite, arial 12pt, abstand 2-zeilig und die in der
betreffenden woche geltende rechtschreibung.
Wieso Arial? Arial ist doch eine serifenlose Schrift und damit ausgedruckt schwerer lesbar. Oder nicht?
Wieso Arial? Arial ist doch eine serifenlose Schrift und damit
ausgedruckt schwerer lesbar. Oder nicht?
stimmt. ich bevorzuge dafür eine serifenschrift (times new roman z.b.).
aber viele verlage wollen arial. siehe meine nächste antwort.