Hallo an dich,
interessante Frage die sicher alle betrifft die das lesen und auch nicht lesen und die auch mich beschäftigt und noch nicht gelöst habe, dazu habe ich u.a einiges von Epikur gehört u.a. folgendes (zitat:
Ziel des Lebens ist die absolute Lust, die durch Abwesenheit von körperlichem Leid und durch eine Seele, die frei von Furcht, also ausgeglichen ist, entsteht.
Der Körper will nur:
,Nicht hungern, nicht dürsten, nicht frieren."
Die Seele will:
,Nicht Angst haben."
Dieses Ziel darf der Mensch nie aus dem Blick verlieren, vor allem muß er jede seiner Handlungen sorgfältig abwägen, da bloße Sinnenlüste keinen wirklichen Schmerz beseitigen können, aber durchaus seine Ursache sein können. Deshalb muß man auch oft verzichten, manchmal sogar momentanen Schmerz in Kauf nehmen, um später einen größeren Lustgewinn zu erreichen.
Wie ist dieses Ziel nun zu erreichen?
Die Abwesenheit körperlichen Leides ist für Epikur kein besonderes Problem: die Intensität von Schmerz ist immer antiproportional zu dessen Dauer; das macht ihn nicht nur erträglich, dieses Bewußtsein sorgt auch dafür, daß Schmerz für die Glückseligkeit bedeutungslos wird.
,Den glückseligen Tag feiernd und zugleich als letzten meines Lebens vollendend schreibe ich euch dies: ihn begleiten Blasen- und Darmkoliken, die keine Steigerung zulassen. Doch all dem widersetzt sich die Freude meines Herzens über die Erinnerung an die von uns abgeschlossenen Erörterungen…" Epikur
Schwieriger wird es mit der Ausgeglichenheit der Seele. Sie ist zu erreichen durch die Befreiung von der Furcht vor dem Tod und den Göttern, was durch das Studium der Natur zu erreichen ist und die Befreiung von nichtigen Bedürfnissen; dies gelingt durch philosophische Einsicht.
Erstrebenswert sind für Epikur in erster Linie nur die Dinge, die zur Erfüllung unserer grundlegenden Bedürfnisse dienen. Diese sind aber leicht zu erreichen, so daß sie uns keine Schwierigkeiten machen. Alles was darüber hinausgeht, ist für unser Glück nicht von Bedeutung:
,Den Menschen nutzt der naturwidrige Reichtum ebensowenig wie das Nachfüllen von Wasser in ein schon gefülltes Gefäß, denn offenbar fließt beides wieder nach außen ab." Epikur
Epikur empfiehlt also ein genügsames Leben, der Mensch soll unabhängig von äußeren Einflüssen werden . So ist auch sein Ausspruch:
,Lebe im Verborgenen!"
zu deuten.
Ist die Glückseligkeit einmal erreicht, lebt der Mensch wie Zeus selbst; ihre Qualität wird von ihrer Dauer nicht beeinflußt. Sie ist der Höhepunkt des Lebens, der Mensch ist vollkommen von ihr erfüllt und hat keine Wünsche mehr; er kann dann ruhig sterben
vermutlich ist es insgesamt eine frage der wahrnehmung, der sicht auf die Dinge und das Leben die den Umgang mit dem bevorstehéndem Tod besser gelingen lässt, denn dieser ist nun mal unausweichlich .-))
Evtl ist es auch eine Frage der Persönlichkeitsstruktur ob das gut oder icht so gut gelingt, aber da kenne ich mich leider nicht so gut aus .-((
viele liebe grüße MC