halle www.ler,
Homöopathische Mittel, verschreibsungsfreie Mittelchen wurden von Ärzten ja schon häufig mir Argusaugen bedacht. Nun ist es amtlich — vieles was uns lieb und teuer war (haben ja schließlich selbst bezahlt) verschwindet aus den Apothekenregalen. Ein Hoch auf Antibiotika und Co…
Ist das wirklich gut für den Patienten, geht es hier nicht um die ganz große Geldmaschinerie der Gesundheitsmedizin? Ich selbst habe genügend Beispiele von „Arzneimittelprodukten“ die bei mir sehr wohl, bei der Nachbarin nicht helfen - und umgekehrt. Und die Kassen haben ja keinen Nachteil, wenn wir es selbst bezahlen. Nein, wir sparen — denn nun gehts zum Dok – Gebühr für Arztbesuch, — dann in die Apotheke — Zuzahlung beim Medikament ---- und zahlen dürfen auch wir immer.
Ich denke z.B. an ein flüssiges Schmerzmittel – gibt es in gleicher Zusammensetzung auch von einer anderen Firma, schmeckt aber absolut bitter,eklig. Warum muss ich das Mittel nehmen, das ich wieder ausk…, und bekomme das andere nicht, wenn ich die Differenz selbst bezahle.
Oder die ganze homöopathische Pallette – will man auf diesem Wege die Heilpraktiker und Ärzte für Naturheilkunde ausrotten??
Ich verstehe diese Attacke wirklich nicht. Sollen die Kassen doch froh sein, wenn sie nicht zahlen müssen!!
Was denkt ihr darüber?
kikut
Hi,
die ganze Sache ist wohl so verfahren wie das ganze Gesundheitswesen.
Die meisten der betroffenen Medikamente sind wohl die Altbestände aus einer Zeit, wo das Zulassungsverfahren in der Art noch nicht bestand. Die Gründe, warum der HErsteller es nicht später zugelassen hat, können vielfältige sein:
- Der Hertsteller weiß oder vermutet die Unwirksamkeit
- Der Hersteller spekulierte darauf, dass der immer wieder geforderte Nachweis der Wiksamkeit nicht kommt (a la Einwegpfand für Bierdosen)
- kleinere Hersteller können sich klinische Studien nicht immer leisten
- es gibt z.T. mehrere Hersteller für die nicht mehr patentierten Altmedikamente- wer soll die Zulassugn beantragen und die Kosten tragen?
—> Die bessere Lösung wäre sicher, auf den Medikamenten deutlich einen Hinweis anzubringen, ob es eines mit oder ohne Zulassung ist. dann kann der Patient zusammen mit dem Arzt selbst entscheiden, ob ihm die Investition wert ist.
Dass die Kassen nicht für Medikamente zahlen wollen, deren Wirksamkeit nicht nachgewiesen ist, ist nachzuvollziehen. Aber dass man es nicht mal mehr privat kaufen kann…
Ich bin kein Verfechter der Homöopathie, aber auch wenn man nur die auch von Schulmedizineren anerkannten „Placeboeffekte“, eigentlich eher eine Selbstheilung durch den Körper selbst nimmt, auch wenn dadurch nur 10% der Behandelten geholfen wird ist das auch ein Effekt.
In der Schulmedizin werden ja auch in nahezu aussichtslosen Fällen noch OP’s gemacht, wenn man nur eine Chance des Erfolges sieht.
Fazit: Der Mensch neigt zum Umschlagen von einem Extrem in das andere (erst fast gar keine Kontrolle --> dann gleich alles verbieten)
A.
Hallo!
Es gibt so viele Schulmediziner, die erkannt haben, dass an der Heilpraktik und Homöopatie nichts verwerfliches ist, und sie haben sich in diesen Bereichen ausbilden lassen.
Leider werden Homöopatie und Heilpraktik von vielen als verwerflich behandelt.
Es ist schon seltsam, dass immer alles bewiesen werden muß, und das viele Menschen vor Dingen Angst zu haben scheinen, die man nicht beweisen kann, dabei leben sie mit so vielen Dingen, die niemand erklären kann.
In Asien scheinen die Menschen schlauer zu sein, als hier…
Aber wie will eine Stress-Gesellschaft, die ständig unter Zeitdruck steht, in der es nur auf Leistung ankommt, schon von einem gesünderen Leben hören???
Ich denke, dass spielt eine große Rolle!
Und ich muß ehrlich sagen, dass mich diese Ablehnende Haltung der Schulmedizin richtig ankotzt( sorry…aber kein anderes Wort triffts genau), aber vielleicht ist es die Angst der Schulmediziner davor, dass die Heilerfolge der Heilpraktik und Homöopatie größer sein könnten, weil die Methoden der Schulmedizin in vielen Fällen nicht ausreichend sind.
Daher wäre doch eine Verbindung gut!
Die kommenden Generationen der Mediziner, werden zum Glück offener sein für die alternativen Heilmethoden, dass sieht man an den Vorträgen, an dem , was gelehrt wird, und auch am Interesse der Medizinstudenten selbst.
Und ich denke, dass genau diese Offenheit gegenüber den alternativen Heilmethoden das einzig richtige ist, denn für die Gesundheit und für mehr Heilerfolge sollte man wirklich alles nur mögliche versuchen.
Man hat früher auch Frauen als Hexen verbrannt, die Kräuter gesammelt haben…
Berlind
eben-miteinander…
miteinander Schulmediziner und Heilpraktik und Homöopathie, aber das liebe Pia, ist leider ein noch unerfüllbarer Wunschtraum.
Und ich muß ehrlich sagen, dass mich diese Ablehnende Haltung
der Schulmedizin richtig ankotzt( sorry…aber kein anderes
Wort triffts genau),
da stimme ich dir uneingeschränkt zu, manchmal habe ich das Gefühl ein Spielball zwischen diesen beiden Welten zu sein.
:aber vielleicht ist es die Angst der
Schulmediziner davor, dass die Heilerfolge der Heilpraktik und
Homöopatie größer sein könnten, weil die Methoden der
Schulmedizin in vielen Fällen nicht ausreichend sind.
Daher wäre doch eine Verbindung gut!
Die kommenden Generationen der Mediziner, werden zum Glück
offener sein für die alternativen Heilmethoden, dass sieht man
an den Vorträgen, an dem , was gelehrt wird, und auch am
Interesse der Medizinstudenten selbst.
Ich würde es mir wünschen. Wieviele Schulmediziner haben z.B. auch ein paar Semester sich mit Ernährung beschäftigt? Ein Tierarzt muss sich damit auseinandersetzen - aber für unsere Tiere tun wir ja auch mehr, als für uns.
Und ich denke, dass genau diese Offenheit gegenüber den
alternativen Heilmethoden das einzig richtige ist, denn für
die Gesundheit und für mehr Heilerfolge sollte man wirklich
alles nur mögliche versuchen.
Man hat früher auch Frauen als Hexen verbrannt, die Kräuter
gesammelt haben…
richtig,
grinsende Grüße kikut
freut mich richtig, dass du meiner Meinung bist!
Ansonsten bin ich hier eher alleine mit meiner Meinung;O))))
Grüßle
Pia
Hi Pia,
mir scheint, die Debatte läuft in die falsche Richtung. Die meisten Ärzte, die ich kenne, sind Pragmatiker, die einfach sagen: „Wer heilt, hat Recht“, deshalb lassen sie die Heilpraktiker durchaus leben und verschreiben sogar selbst homöopathische und Naturheilmittel. Die Ärzte, die standhaft die Schulmedizin vertreten, sind meist keine Ärzte (mehr), sondern nur noch Funktionäre.
Es geht weniger um Standesdünkel als um die Frage, ob die Solidargemeinschaft alles bezahlen soll, was irgend jemand (vielleicht im guten Glauben) für nützlich hält. Ich muss gestehen, dass mich die Idee, für alles zu zahlen, woran ein anderer glaubt, nicht begeistert. Die größte Heilkraft dürfen wir wohl der Autosuggestion zuschreiben: Der Patient glaubt, deswegen hilft das Mittel / die Methode. Und da fängt mein Problem an: ich glaube nicht. Würde ich zwar gern, geht aber nicht. Und nun? Ganz einfach, ich gehe hier nach der alten Bauernregel „Was nichts kostet, taugt auch nichts“ und bin dafür, dass ein jeder seinen Glauben leben, ihn aber auch bezahlen soll. Dann scheidet sich nämlich ganz schnell die Spreu vom Weizen. Dann gibt’s auch keine Diskussionen mehr, ob Glaube oder Aberglaube geholfen hat.
Gruß Ralf
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freut mich richtig, dass du meiner Meinung bist!
Ansonsten bin ich hier eher alleine mit meiner Meinung;O))))
Grüßle
Pia
glaube ich nicht, denn ich meine, viele äußern sich einfach nicht mehr, weil sie dann niedergemacht werden.
cu kikut