Und für alle anderen; meines jetztigen Wissenstandes nach sind
Kinder im Anhänger aufgrund der Kippsicherheit besser
untergebracht als auf dem Fahrrad, wo es ja auch erst mitkann
wenn es schon selber sitzt; bei einem Unfall landet es nicht
gleich auf der Straße sondern bleibt im Hänger sitzten.
pseudo-sicherheit!
das kind bleibt nicht im hänger sitzen. wenn es nicht unter dem fahrzeug begraben wird, fliegt es in hohem bodem durch die luft, knallt ans nächste blech oder auf den boden. die süßen überrollbügelchen auf fingerstarkem material bewirken keine sicherheit, sondern deine kaufentscheidung.
alle tests dieser karren waren vernichtend!
Ins Auto stecken tun midesten 95% meiner Bekannten, und daß es
5% gibt, die nie mit ihren Kindern Auto fahren liegt
vermutlich an der hohen Zahl ADFCler in meinem Bekanntenkreis.
Jetzt zufrieden?
Ja, tun wir auch, und alle, die ich kenne - aber NICHT als Neugeborene, und NICHT ungeschützt. Und selcbst Du wirst ja wohl nicht behaupten wollen, daß die Kinder im Fahrradanhänger sicherer sind als im Kindersitz im Auto!?
kaum masse, quasi keine knautschzone, geringer radabstand, hoher schwerpunkt. die karre ist in sich so instabil, daß sie wohl einfach zerlegt wird. selbst ein gurt hilft nicht, weil das zarte material die kräfte nicht auffangen kann (aber toll aussehen tut der bestimmt). im besten fall kippt der ganze unsinn einfach nur um. das kind wird schlagartig auf die geschwindigkeit des fahrzeuges beschleunigt, das draufknallt. solltest du wirklich noch nach den folgen für den kleinen insassen fragen müssen? erst vor kurzer zeit wurden in einem test autos auf die anhänger losgelassen. die dummys hatten nicht viel zu lachen.
tino
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Und genau diese Tests würden uns interessieren. Vielleicht kannst Du ja angeben, wer, wann, was, mit welchem Ergebnis getestet hat und wo wir es nachlesen können.
Tu mir
einen Gefallen, und erkundige Dich bitte mal nach der Zahl der
Verkehrsteilnehmer, die hier in Deutschland tagtäglich unter
Einfluß von Drogen, Medikamenten und Alkohol am Steuer sitzen.
Heißt das, daß ich unser Kind dann am besten überhaupt nicht aus dem Haus lasse? Diese unfähigen Autofahrer werden ja nicht grad bloß auf Fahrradanhänger zielen, oder.
Und dann sag mir nochmal, daß diese Anhänger auf
Stoßstangenhöhe praktisch sind. In meinen Augen ist ALLES
besser als diese Dinger, auch Fahrradsitze.
btw, wir denken auch eher an Freizeitgestaltung mit Fahrrad, soll heissen, Isarauen und ähnliches.(Autobahnen und Bundesstrassen werden wir mangels entsprechender Geschwindigkeit nicht benutzen dürfen.) Da ist der nicht umgekippte Anhänger vielleicht doch besser als der Kindersitz der mit Vater, Kind und Fahrrad am Boden liegt.
ich denke, ein fest am fahrrad montierter kindersitz ist noch immer die geeignetste variante. es geht letztlich auch darum, daß der radfahrer seine unmittelbare umgebung am besten kontrollieren kann. und die ist nun mal einfach das rad, dieses ding, mit welchem er physischen kontakt hat. die karre hintendran ist in dem moment schon wieder eine welt für sich.
tino
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ins Auto stecken tun midesten 95% meiner Bekannten, und daß es
5% gibt, die nie mit ihren Kindern Auto fahren liegt
vermutlich an der hohen Zahl ADFCler in meinem Bekanntenkreis.
Jetzt zufrieden?
Ja, tun wir auch, und alle, die ich kenne - aber NICHT als
Neugeborene,
Huch, und wie kommen die Mütter neuerdings aus der Klinik heim? Ich wurde mit dem Taxi abgeholt (als meine Tochter noch ziemlich neugeboren war)
Zum Thema Helm gerne eine eigene Erfahrung: Ich bin seit 34
Jahren mit dem Fahrrad unterwegs und hatte in meinem ganzen
Radlerleben genau einen Unfall mit Kopfverletzung.
Diese hättest Du mit Helm vielleicht nicht gehabt!
Lies doch bitte das ganze Stement. Übrigens: Lieber eine
Platzwunde am Kopf nähen lassen, als die Halswirbelsäule
irreversibel beschädigen, wie es im zweiten Teil der
uNfallfolgenbeschreibung unten gemeint war…
Das habe ich! Und es gibt - um mal einen Vergleich zu starten
ganz sicher auch bei KFZ Situationen, in denen man ohne
Anschnallgurt, Helm, Airbag, ABS und Seitenaufprallschutz (ok
die letzten drei sind keine Pflicht) besser dran ist als
mit!
Nur ist die Summe aller mir bekannten Radler - außerhalb von sportlichen Veranstaltungen e- benso wie ich nahezu ausschließlich mit verstauchten Händen, aufgeschlagenen Knieen, und als schlimmstem einer gebrochenen Schulter von Unfallort aufgestanden bzw. getragen worden. Das mit den Kopfverletzungen, und noch wichtiger, daß das, was sich Fahrradhelm nennt, besser davor schützen kann als das reflecartige Abstützen, Abrollen, und was der memschliche Körper bei den **fahrradtypischen Geschwindigkeiten> so bietet, ist ein Gerücht. Hier, bei den Geschwindigkeiten, ist auch der Denkfehler, Auto- und Motorradunfälle in diese Überlegung mti einzubeziehen.
Nachdem Du es unbedingt wissen wolltest: Die Lieblingstudie der Helmbefürworter stellt sich so z.B. dar, daß nicht nur die Kopfverletzungen zurückgegangen wären, wenn der Helm die Schutzursache gewsesen wären, sondern z.B. auch die Knieverletzungen. Bei näherem Hinsehen stellt sich dann heraus, daß in der Gruppe der Nicht-Helmträger mehr Alltagsradler im Berufsverkehr unterwegs waren, während die Helmträger eher in der Freizeit im Grünen strampelten. Und Eigenunfälle von Radlern haben Gott sei Dank, dann doch weniger Unfallfolgen als solche mit Beteiligung motorisierter Verkehrsteilnehmer.
Huch, und wie kommen die Mütter neuerdings aus der Klinik
heim? Ich wurde mit dem Taxi abgeholt (als meine Tochter noch
ziemlich neugeboren war)
Ich rate mal, daß das für die meisten eine notwendige Ausnahme darstellt. Unsere Kinder sind gar nicht aus der Klinik heimgekommen, da sie gleich zu hause geboren sind.
ich denke, ein fest am fahrrad montierter kindersitz ist noch
immer die geeignetste variante. es geht letztlich auch darum,
daß der radfahrer seine unmittelbare umgebung am besten
kontrollieren kann. und die ist nun mal einfach das rad,
dieses ding, mit welchem er physischen kontakt hat. die karre
hintendran ist in dem moment schon wieder eine welt für sich.
tino
… stell dir vor, du reißt mit dem rad einen stern - meistens wird der anhänger stehen bleiben, ohne umzukippen … und dann mach den versuch mit einer in den kindersitz am rad gelegten wassermelone (=kinderkopf) und lass das rad bei geringem tempo umkippen … schaut nicht so gut aus, oder?
freilich: wenn dich ein auto abschießt, hast du am rad nicht so viel zu lachen. das gilt für kindersitz und hänger gleichermaßen.
in österreich forcieren radfahrklubs die hänger seit einigen jahren, und es gibt keine statistik, die zeigt, daß es dadurch für di kids gefährlicher geworden wäre. ganz sicher ist es für die unterhaltsamer, bequemer und gesünder (wirbelsäule!) geworden.