Ein PC fürs Internet, einer fürs Private?

Private PC:

Auf dem werden z.B.
Mails verschlüsselt, dann auf USB Stick kopiert, der dann am
Internet-PC für den endgültigen Versand angeschlossen wird.

Das ist der Punkt, an dem ich hängen bleibe. Ich denke an einen „privaten PC“ ohne Anschluß am Netz(werk) und befürchte, wenn ich Daten von diesem PC auf einen Datenträger (USB-Stick) kopiere, daß die dann im „Internet PC“ irgendwie hinterlegt oder eingesehen werden könnten, irgendwo z.B. in einem mir nicht bekannten temporären Ordner, auf den vom Netz dann zugegriffen werden könnte. Es geht auch darum, daß solche empfindlichen Daten auf dem „Internet PC“ zurückbleiben könnten, in irgendwelchen „Schubladen“ schlummern, obwohl sie nur auf dem Stick hätten bleiben sollen. Es geht um die Frage, ob ich die Daten auf dem USB-Stick bearbeiten kann, ohne Gefahr zu laufen, daß sie auf dem „Internet PC“ oder auf irgend einem anderen PC, in den ich den Stick reinstecke, zurückbleiben.

Wenn Du schreibst, Du verschlüsselst die Daten, bevor Du sie auf den Stick kopierst, dann mußt Du sie doch auch wieder entschlüsseln, wenn Du sie auf dem „Internet PC“ ansehen möchtest, oder?

Der Internet-PC bekommt nur verschlüsselte Daten zu sehen. Ver- und Entschlüsselt wird ausschließlich nur auf dem private PC. Nur so wird sichergestellt, dass keine Klartextspuren auf dem Internet-PC kommen.

wenn ich Daten von diesem PC auf einen Datenträger (USB-Stick)
kopiere, daß die dann im „Internet PC“ irgendwie hinterlegt

Der Internet-PC bekommt nur verschlüsselte Daten zu sehen.
Ver- und Entschlüsselt wird ausschließlich nur auf dem private
PC. Nur so wird sichergestellt, dass keine Klartextspuren auf
dem Internet-PC kommen.

Wenn ich mit meinem USB-Stick in die Firma gehe und dort am Firmen-PC meine Schriftstücke, die auf dem Stick sind, bearbeiten oder zeigen möchte, dann muß ich sie entschlüsseln. Das ist dann wohl der Moment, wo sie unkontrollierbar einsehbar werden.

Das ist also anders, wie wenn ich einem Mitarbeiter in der Firma ein Blatt Papier mir Text zu lesen gebe und es anschließend wieder an mich nehme. Da bleiben keine dokumentierten Spuren zurück, außer im Gedächtnis des Mitarbeiters.