Ein Transistor Oszillator

Hallo!
Ich suche einen einfachen Oszillator (LC oder RC), der sich mit einem Transistor und ein paar weiteren Bauteilen realisieren lässt. Frequenz ist eigentlich egal, optimal wären so 50-100 khz. Er soll sehr lange mit einer Batterie (1,5 V) auskommen, also fallen die Inverter oder 555 Schaltungen schonmal flach. Weiss da vielleicht jemand was passendes? Im Netz konnte ich nicht wirklich was passendes finden.

Dann habe ich noch eine Frage zu Induktivitäten. Normale Spulen auf einem Ferrit gibts ja massig. Wie sieht es eigentlich mit zwei Spulen auf einem Ferrit Kern aus? Also im Prinzip wie ein Trafo, nur halt viel viel kleiner.

Hört sich jetzt wieder alles sehr fachmännisch an, aber leider weiss ich´s nicht besser :frowning:

Hallo Christoph,

Du wirst Probleme bekommen, einen Oszillator stromsparender als mit 2 C-Mos-Invertern aufzubauen.

Die Frage zum Trafo mit Ferritkern konnte ich nicht erkennen. Falls Du wissen möchtest, ob es Trafos mit Ferritkern gibt: Ja, gibt es. Weil aber die Anwendungsmöglichkeiten buchstäblich unendlich vielfältig sind, gibt es keine fertigen Standard-Trafos mit Ferritkern. Man braucht also Ferritkern, Wickelkörper und Wickeldraht und muß das Teil selbst herstellen.

Gruß
Wolfgang

Hallo Christoph!

Hast Du dich schon mal hier…

http://www.epanorama.net/links/oscillator.html

umgeschaut?

Gruß

Pit

C-Mos
Hallo,
wie Wolfgang schon schrieb, kann man mit einem C-Mos-IC
z.B. 74HC00 für niedrige Frequenzen schon einen sehr
Stromsparenden Generator bauen.
Wenn Du dann noch die Variante mit 2,5V…3,3V Betriebsspannung
nimmst, dann kann so ein Teil mit einer Lithium-Batt. mehrere
Jahre laufen (glaube, die heißen 74LHCxx. oder so)
Allerdings mit 1,5V wirds wohl nicht gehen. Über 2V solltest Du
der Schaltung schon gönnen.
Falls Du aber bischen experimentieren willst, kannst Du ja auch
einen „bistabilen Multivibrator“ aus 2 Transistoren 4 Widersänden
und 2 Kond. einen kleinen Taktgenerator bauen.
Wie weit man da mit der Betriebsspannung runterkommt, ist mir
nicht ganz klar. Theoretisch sollten bis. ca 1,5V möglich sein.
Ist dann aber nicht sehr stabil und nicht so stromsparend.

Die kleinen Ferritkerntrafos gibs natürlich, z.B. in
den kleinen DC/DC-Wandlern.
Wie schon gesagt, ohne Angabe der Wünsche und Randbedingungen
kann keiner mehr sagen.
Falls Du allerdings die vorher erzeugten ca. 50…100Hz irgend-
wie transformieren willst, vergiss es. Sowas macht man eher
mit 50…100Khz.
Gruß Uwi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ja, danke. Da war ich auch schon. Leider nichts passendes außer dem üblichen…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Christoph,

Du wirst Probleme bekommen, einen Oszillator stromsparender
als mit 2 C-Mos-Invertern aufzubauen.

Danke für die Antwort. Das mit dem Verbrauch mag sein. Mir ging es vor allem um die benötigte Spannung. Wahrscheinlich werde ich es trotzdem mal mit 74HC versuchen.

Die Frage zum Trafo mit Ferritkern konnte ich nicht erkennen.
Falls Du wissen möchtest, ob es Trafos mit Ferritkern gibt:
Ja, gibt es. Weil aber die Anwendungsmöglichkeiten
buchstäblich unendlich vielfältig sind, gibt es keine fertigen
Standard-Trafos mit Ferritkern. Man braucht also Ferritkern,
Wickelkörper und Wickeldraht und muß das Teil selbst
herstellen.

Ah, gut. Genau das wollte ich wissen. Bei diesem Artikel hier (habe ich leider ganz knapp verpasst):
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?viewitem&item=30…
handelt es sich doch auch um zwei Spulen auf einem Ferrit, oder?

Gruß
Wolfgang

Hallo,
wie Wolfgang schon schrieb, kann man mit einem C-Mos-IC
z.B. 74HC00 für niedrige Frequenzen schon einen sehr
Stromsparenden Generator bauen.

Danke für die Antwort. Dazu hatte ich Herrn Dreyer schon etwas geschrieben. Wahrscheinlich werde ich jedoch HC nehmen müssen.

Wenn Du dann noch die Variante mit 2,5V…3,3V
Betriebsspannung
nimmst, dann kann so ein Teil mit einer Lithium-Batt. mehrere
Jahre laufen (glaube, die heißen 74LHCxx. oder so)
Allerdings mit 1,5V wirds wohl nicht gehen. Über 2V solltest
Du
der Schaltung schon gönnen.

s.o.

Falls Du aber bischen experimentieren willst, kannst Du ja
auch
einen „bistabilen Multivibrator“ aus 2 Transistoren 4
Widersänden
und 2 Kond. einen kleinen Taktgenerator bauen.
Wie weit man da mit der Betriebsspannung runterkommt, ist mir
nicht ganz klar. Theoretisch sollten bis. ca 1,5V möglich
sein.
Ist dann aber nicht sehr stabil und nicht so stromsparend.

Von der Stabilität her würde es mir schon ausreichen, aber der Verbrauch dürfte relativ hoch im Vergleich zu anderen Lösungen sein.

Die kleinen Ferritkerntrafos gibs natürlich, z.B. in
den kleinen DC/DC-Wandlern.
Wie schon gesagt, ohne Angabe der Wünsche und Randbedingungen
kann keiner mehr sagen.
Falls Du allerdings die vorher erzeugten ca. 50…100Hz
irgend-
wie transformieren willst, vergiss es. Sowas macht man eher
mit 50…100Khz.
Gruß Uwi

mir ging´s ja auch um 50-100 khz :smile:
Naja, ich werd mal sehen, ob ich´s mit 74HC04 und einem selbstgebauten Ferrit Trafo hinbekomme.

Danke nochmal.

Achso… nochmal zur Anwendung. Eine LED (-> max. 3,6 V) soll so lange wie möglich leuchten. Die Batterie (1,5 V) sollte bestmöglich genutzt werden. Die Leuchtstärke sollte nur wenig über die Zeit hin abnehmen. Vielleicht hilft das etwas besser, um die Anforderungen klarzustellen. Eine sehr gute Schaltung habe ich schon gefunden:
http://www.emanator.demon.co.uk/bigclive/joule.htm
nur würde ich diese gern noch abwandeln, evtl. mit einstellbarer Frequenz etc…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

bistabil? astabil! owT
.

.

-)

ich denke es wusste trotzdem jeder was gemeint war…

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?viewitem&item=30…
handelt es sich doch auch um zwei Spulen auf einem Ferrit,
oder?

Hallo Christoph,

Ja! Die dort angebotenen Spulen mit Ferritkern dienen als Energiespeicher in Schaltnetzteilen. Die Bauform, Bauart und Material des Kerns, Anordnung der Wicklungen, Art des Wickeldrahtes als Volldraht, Litze oder flaches Band, bestimmen die Eignung für die unterschiedlichen Einsatzfälle. Das reicht von Stabferriten mit Wicklungen aus Litze für LW- und MW-Antennen, über Speicherdrosseln mit einem Ferritkern mit Luftspalt im magnetischen Weg bis zu Transformatoren. Ferrite gibts in zig verschiedenen Sorten für kleine Leistung bei hoher Frequenz bis in den UKW-Bereich bis zum Material für Trafokerne, das oft nur bis zu einigen zig kHz brauchbar ist, sich aber für die Übertragung hoher Leistung bis zu mehreren kW eignet.

Gruß
Wolfgang

ja logisch :smile:o.w.T.

.

Hallo,
prinzipiell wird es möglich sein, aus 1,5V die ca. 4V
für den Betrieb der LED zu machen aber

  1. wird die Schaltung bei so kleiner Spannung mühselig
  2. Der Wirkungsgrad wird eher schlecht
  3. Wenn die 1,5-Batt belastet wird, dann ist sie schnell
    unter 1,5V und es wird noch mühseliger oder die Schaltung
    geht nicht mehr, obwohl noch haufen Saft in der Batt. ist

Warum nimmst Du also nicht doch lieber eine geeignetere
Spannungsquelle?
Gruß Uwi

Achso… nochmal zur Anwendung. Eine LED (-> max. 3,6 V)
soll so lange wie möglich leuchten. Die Batterie (1,5 V)
sollte bestmöglich genutzt werden. Die Leuchtstärke sollte nur
wenig über die Zeit hin abnehmen. Vielleicht hilft das etwas
besser, um die Anforderungen klarzustellen. Eine sehr gute
Schaltung habe ich schon gefunden:
http://www.emanator.demon.co.uk/bigclive/joule.htm
nur würde ich diese gern noch abwandeln, evtl. mit
einstellbarer Frequenz etc…

Hallo!
Ich suche einen einfachen Oszillator (LC oder RC), der sich
mit einem Transistor und ein paar weiteren Bauteilen
realisieren lässt. Frequenz ist eigentlich egal, optimal wären
so 50-100 khz. Er soll sehr lange mit einer Batterie (1,5 V)
auskommen, also fallen die Inverter oder 555 Schaltungen
schonmal flach. Weiss da vielleicht jemand was passendes? Im
Netz konnte ich nicht wirklich was passendes finden.

Dann habe ich noch eine Frage zu Induktivitäten. Normale
Spulen auf einem Ferrit gibts ja massig. Wie sieht es
eigentlich mit zwei Spulen auf einem Ferrit Kern aus? Also im
Prinzip wie ein Trafo, nur halt viel viel kleiner.

Hört sich jetzt wieder alles sehr fachmännisch an, aber leider
weiss ich´s nicht besser :frowning:

moin
die ultimative lösung mit 7 LED und DC2DC up wandler gesteuert durch nen PIC mit konstand leerlutschleistungs regelung für den LIon akku gabs vor einigen monaten in elektor

ciao norbert

genau das richtige
Hallo,
es gibt von Zetex
-> http://www.zetex.com/

einen neuen IC, der genau dafür entwickelt wurde.
Typ: ZXSC100

Ich glaube, ähnliches gibt’s auch noch von anderen
Herstellern.

Gruß Uwi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

moings…

es gibt von Zetex
-> http://www.zetex.com/

einen neuen IC, der genau dafür entwickelt wurde.
Typ: ZXSC100

Ich glaub, du meinst den ZXSC300, der ist speziell für LEDs
mit geringerer Aussenbeschaltung als der ZXSC100…

Servutz
Stephan

Hallo,

es gibt von Zetex
-> http://www.zetex.com/

einen neuen IC, der genau dafür entwickelt wurde.
Typ: ZXSC100

Ich glaub, du meinst den ZXSC300, der ist speziell für LEDs
mit geringerer Aussenbeschaltung als der ZXSC100…

beide sind toll, aber wo kriegt man die Teile her? Sowas bräuchte ich, um ein ausschließlich Batteriegeeignetes Gerät (4 Batterien) auf Akkubetrieb umzustellen (3 Akkus + Wandler).

Axel

moings…

http://www.aufzu.de/semi/zetex.html

dort findest du Deutschlandvertretung, Distributoren…

Servutz
Stephan

Hallo,
privat ist sowas sicher bischen schwieriger aber sonst
fragt man einfach bei den vom Hersteller ausgewiesenen
Distributoren nach.

Für ZETEX also z.B. Eurodis Enatechnik oder Future Elektronik.

Bei letzteren habe ich den IC angeboten bekommen.
Gruß Uwi

…, aber wo kriegt man die Teile her? Sowas
bräuchte ich, um ein ausschließlich Batteriegeeignetes Gerät
(4 Batterien) auf Akkubetrieb umzustellen (3 Akkus + Wandler).

Danke! (o.w.T.)
-nix-