Ein wenig Protest - Eine gute Idee

Hier die erste Reaktion…(Re-Mail)
Hier die Reaktion der Regulierungsbehörde (*wauh* nach 12 Std.!):

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Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat am 15.09.00 von Amts wegen eine offizielles Verfahren der nachträglichen Entgeltregulierung gegen die Deutsche Telekom AG eingeleitet.

Gegenstand des Verfahrens sind die Entgelte, die von der Deutschen Telekom AG im Zusammenhang mit Verbindungen über das Telefonnetz zu Online-Diensten gegenüber Internet-Service-Providern (ISP) und Anbietern von Online-Diensten erhoben werden. Neben der Entgelthöhe, hier insbesondere dem Verdacht von
Abschlägen, werden mögliche Diskriminierungstatbestände untersucht. Ein Diskriminierungsverdacht besteht derzeit insbesondere im Hinblick auf die Wettbewerbschancen von ISP und Online-Diensteanbietern außerhalb des Konzernverbundes der Deutschen Telekom AG , da diese aus Wettbewerbsgründen
Endkunden eine Flat rate anbieten, zugleich aber die wichtigste Vorleistung, das sog. Angebot für Online-Diensteanbieter (AfOD), lediglich minutenabhängig von der Deutschen Telekom AG beziehen können. Des Weiteren wird vor dem Hintergrund einer Beschwerde der Mediaways GmbH die Frage der Entgelte, die für die Verbindungen zu ISP bzw. Online-Dienste-Anbietern im Rahmen des AfOD und des T-Interconnnect OnlineConnect (TICOC) erhoben
werden, erneut in die Gesamtprüfung einbezogen.
Die Regulierungsbehörde ist im Interesse des Verbrauchers bemüht, das Verfahren so schnell wie möglich abzuschließen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Ihr Serviceteam (Fischer)
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Vielleicht sollte man den Protest eher zur Telekom richten :wink:
Jedenfalls kommen wir hiermit weiter als mit dummen, einfältigen Gähn-Postings (Sorry).

Grüßend
DerDUDE

Hi Hafenmaus!

Du machst ja mächtig Wirbel hier und kämpfst für den großen Wirtschaftsliberalismus um nicht Darwinismus zu sagen.

Zum einen hoffe ich für dich, dass du niemals ein Opfer deines eigenen Darwinismus, ähm Wirtschaftsliberalismus wirst.

Zum anderen zeigt das Re-Mail der Regulierungsbehörde (oben), dass „unser“ Verdacht der Manipulation durchaus auch von anderer Seite gesehen und verfolgt wird.

Ich finde es klasse, dass es der Regulierungsbehörde nicht zum Gähnen zumute ist.

Mfg.
derDUDE

Re-Hi all!

Also nochmals.

* InWest (später Surf1) hatte eine Flat für DM 140,- (bei einer Einrichtungsgebühr von DM 300,-). Auch dieser Anbieter ist vom Netz gegangen, weil die Abgaben an den Riesen nicht zu decken waren.

* In anderen Ländern (beispielsweise USA) lachen die sich kaputt über Flatrategebühren („What the hell is this?“, so die Antwort einer Bekannten). Das wäre der normale Weg der Dinge, dass wir eben keine oder kaum mehr Begühren bezahlen (Warum sollen wir eigentlich dafür bezahlen, uns die millionenfache Werbung auf allen Seiten reinzuziehen?).
Die Alternative, werbefinanziertes Surfen, wird jetzt wohl wieder aktuell, wo ich dann zwar ein Banner sehe, aber bei 2Pf./Min. 1,5 Pf. zurückbekomme.

* „Die kleinen Anbieter haben sich verrechnet.“ So ist es wohl, obwohl ich es dann doch etwas seltsam finde, dass sich alle (!) verrechnen.

* Die Sache mit der Telekom ist ja die (so steht es auch im Re-Mail der Behörde), dass sie zum einen Minutenpreise (1,7 Pf.) an die Kleinanbieter verkaufen, aber gleichzeitig eine Flatrate unterhalb der Kostendeckung anbieten.

=> Ich erinnere an das Urteil gegen die grossen Supermarktketten. Sie mussten ihre Dumpingpreise bei den täglichen Ge-(Ver-)brauchsgüter wieder hochsetzen, weil sie unter dem Herstellungspreis lagen. Zum anderen hat z.B. Spar einfach die Markenprodukte aus dem Regal genommen, weil diese Konzerne nicht deren Preise akzeptierten wollten.

* Also (Hafenmaus), mir war das vorher nicht klar, was die Anbieter da eingehen. Ich muss mich als Privatmann/frau doch auch darauf verlasseen können, dass Produkte angemessen vermarktet werden. Ich kann nicht über Alles und alle Verstrickungen Bescheid wissen. Du auch nicht.

* Der neueste Beschluss der EU (dpa-Meldung vom 3. Oktober) auch die Telefon-Ortsnetze für Kleinanbieter zu öffnen, zeigt ebenfalls, dass bisher eine Wettbewerbsverzerrung stattgefunden hat.

* Dass die Telekom sich heftig unsicher ist, bei ihren Angeboten, zeigt die einjährige Bindung. Das führt nicht gerade zu einer Flexibilität auf dem Markt. So bindet man Kunden und nimmt den Kleinen potentielle Kunden weg, selbst wenn sie ein neues Angebot machen.

* Naja, und zum Marktliberalismus (Darwinismus) habe ich mich ja oben (Posting) schon mal ausgelassen.

Im Interesse der User, der globalen Ökonomie, der Internationalisierung, des Informationszeitalters und des Fortschritts, ist es doch sehr übel, dass man sich hier so über den Tisch ziehen lassen muss. Egal wer Schuld ist. Ob eine Spaltung in t-onliner und non-t-onliner sinnvoll ist, halte ich für denkbar ungünstig.

Hoffen wir auf das Beste.
In diesem Sinne

Grüße
DerDUDE

Au weia!
Du wirfst anderen Leuten Darwinismus vor und predigst die Planwirtschaft. Was anderes nämlich ist es nicht, wenn Markt, Angebot und Nachfrage zentral gesteuert werden. Und wer nach einer kompletten Regulierung von oben schreit, ist nicht in der Lage selber marktwirtschaftlich zu denken und zu handeln.

Wer sich in die Pleite steuert, ist zumeist selber schuld. Ich bin nicht so vermessen, bei vielen Anbietern von Betrug zu sprechen, aber es ist wohl oft sehr naheliegend.

Nochmal, was kann die Telekom dafür, wenn andere Firmen versagen? Sie hatten alle eine Chance, die Telekom wurde von der RB verpflichtet, anderen diese Chance zu ermöglichen. Genutzt haben es die wenigsten.

Fertig und Aus. So ist halt das Geschäft.

*zustimmundschweigend* o.w.T.
.

Die Hafenmaus blickt nicht durch…
Die gute Hafenmaus hat offensichtlich nicht den Durchblick…

Wenn die RegTP bzw. der Staat vor einigen Jahren dafür sorgt, daß der Wettbewerb auf einem bestimmten Gebiet eingestellt wird und faktisch per Gesetz ein Monopol geschaffen wird, dann muß diese bei der „Entmonopolisierung“ des Marktes ein paar Jahre später auch dafür Sorge tragen, daß die Chancen wieder gleich verteilt werden.

Das hat weder was mit Planwirtschaft, noch mit Verkalkulieren zu tun.

Natürlich wussten die anderen von den Gebühren und hätten besser kalkulieren müssen. Was wäre dabei rausgekommen?:

Die Anbieter, die 820,80 DM für ihre Flatrate verlangen (Durchleitungsgebühr von 1,9Pf/Min * 60Min * 24Std * 30Tage) gehen pleite. Sowas!?! Die spinnen wohl?!? Dann müssen Sie besser kalkulieren… hä?

Marktwirtschaft beinhaltet logischerweise auch Pleiten. Aber wenn alle Anbieter bis auf einen vom Markt gefegt werden, ist das weder gut für den Kunden, noch für den Markt insgesamt.

Ohne Wettbewerb würden wir noch immer in zwei mit 'ner Schnur verbundenen Blechbüchsen schnacken.

MfG, Lars…

Hi,

wenn mich nicht alles täuscht, war die Telekom diejenige, die
dafür kritisiert wurde, keine Flat für 100DM anbieten zu
wollen.

Nana, ich würde mal sagen daß die Telekom mit ihren 100 DM und auch mit 79 DM 100% Gewinn gemacht hat. Es sind doch die Gebühren, die die anderen Anbieter and die Telekom zahlen müssen um das Netz zu nutzen, die die Mitbewerber ruiniert haben. Der Telekom steht dieses Netz doch unbegrenzt zur Verfügung, lediglich Wartungskosten fallen an, die eh schon entstanden wären, Fixkosten halt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die variablen Kosten durch die T-flat steigen.

So, und das regt mich auf! Die Telekom bleibt bei den Gebühren für die letzte Meile udn ruht sich auf Ihrem Thorn aus, während alle Mitbewerber in die Knie gehen!

Wie lange soll das noch weitergehen???

Hafenmaus, Deine Postings bringen micht echt auf die Palme!

Du wirfst anderen Leuten Darwinismus vor und predigst die
Planwirtschaft. Was anderes nämlich ist es nicht, wenn Markt,
Angebot und Nachfrage zentral gesteuert werden. Und wer nach
einer kompletten Regulierung von oben schreit, ist nicht in
der Lage selber marktwirtschaftlich zu denken und zu handeln.

Aber was ist es, wenn ein Unternehmen die Basis für die Konkurrenz ist? Wenn der Mitbewerber das System des Monopolisten nutzen muß um überhaupt auf den Markt zu gelangen? Wenn es damals bei der Einführung des Privatfernsehens gehißen hätte: So, wir haben zwei Kanäle, ARD und ZDF, RTL und SAT1, ihr dürft Nachts von 3 bis 5 hier senden uns zahlt noch viel Geld an uns. Die hätten sich kaum durchgesetzt. Und es ist mit den Flats doch fast genauso…

Außerdem wird wohl nicht Regulierung gefordert, sondern freier Wettbewerb! Ist nun mal dumm das de Behörde Regulierungsbehörde heisst. Und solange die Telekom machen kann, was sie will wird sich daran nichts ändern!

Wer sich in die Pleite steuert, ist zumeist selber schuld.

Das ist wohl richtig, die Flats kamen zu früh. Solange das große T nicht vom Thron geholt wird werden keine Anbieter Fuß fassen können!

Abschließend (zwar nicht wirklich produktiv, was soll’s?):

NIEDER MIT DER TELEKOM!!!

Natürlich wussten die anderen von den Gebühren und hätten
besser kalkulieren müssen. Was wäre dabei rausgekommen?:
Die Anbieter, die 820,80 DM für ihre Flatrate verlangen
(Durchleitungsgebühr von 1,9Pf/Min * 60Min * 24Std * 30Tage)
gehen pleite. Sowas!?! Die spinnen wohl?!? Dann müssen Sie
besser kalkulieren… hä?

Har har har :wink:

Wer so kalkuliert, darf nochmal die Schulbank in der Grundschule drücken!!! Ich zähle mich zu den Vielsurfern (surfe: 110 - 120 h monatlich). Hm, wieviel Prozent der surfenden Bevölkerung surfen 24h und das 7 Tage die Woche??? Sowas nennt man Standleitung und das ist alt und hat auch keine 820,80 DM gekostet!!!

Der Kapitalismus ist hart und egoistisch (das haben wir auch schon in der Schule gelernt), was heißt da „hätten besser kalkulieren können“? Wer sowas sagt ist pleite, hat auf dem Markt keine große Chance :frowning: Gibt nicht viele Firmen die solche Fehlkalkulationen verkraften. Und wenn se nicht früh genug erkennen wann Schluss sein muss, Pech gehabt! Da kann keiner heulend zu Mutti rennen und petzen, dann gibt’s n Keks und die Welt ist wieder in Ordnung :wink:

Aber
wenn alle Anbieter bis auf einen vom Markt gefegt werden, ist
das weder gut für den Kunden, noch für den Markt insgesamt.

Logisch :smile:

Ohne Wettbewerb würden wir noch immer in zwei mit 'ner Schnur
verbundenen Blechbüchsen schnacken.

hm… Wettbewerb und Erfindungsgeist mögen dicht beieinander liegen, aber nicht jede geniale Erfindung kam aus dem Wettbewerbszwang hervor.
Eigentlich heißt es ja „Not macht erfinderisch“ :wink:

MfG

Jana

Hi

Nana, ich würde mal sagen daß die Telekom mit ihren 100 DM und
auch mit 79 DM 100% Gewinn gemacht hat. Es sind doch die
Gebühren, die die anderen Anbieter and die Telekom zahlen
müssen um das Netz zu nutzen, die die Mitbewerber ruiniert
haben. Der Telekom steht dieses Netz doch unbegrenzt zur
Verfügung, lediglich Wartungskosten fallen an, die eh schon

Der Telekom steht das Netz schon unbegrenzt zur Verfügung… T-Online jedoch nicht. Die müssen nämlich wie alle anderen Provider auch Leitungsgebühren an die Telekom zahlen.

Grüßle
Frank K.

Noch mal Auweia!

Hafenmaus, Deine Postings bringen micht echt auf die Palme!

Das ist nicht mein Problem.

Außerdem wird wohl nicht Regulierung gefordert, sondern freier
Wettbewerb!

Meine Rede? Freier Wettbewerb. Und die Flates sind freier Wettbewerb. Nochmal zum verinnerlichen: Die alternativen Anbieter haben die Telekom mit ihren zu niedrig angesetzten Preisen doch zum Nachziehen gezwungen! Wenn sie dadurch ihren Ruin forcieren, ist das der Telekom Schuld?

Ist nun mal dumm das de Behörde
Regulierungsbehörde heisst. Und solange die Telekom machen
kann, was sie will wird sich daran nichts ändern!

Sie kann ja nicht machen, was sie will. Denn das regelt ja die RB. Diese hat seit ihrem Bestehen sehr viel für die neuen Anbieter getan, der Telekom immer wieder das Stopschild gezeigt, Zählt das etwa nicht? Immerhin war es die RB, die der Telekom lange Zeit eine Flat unter 100,-DM untersagt hat, wo es andere bereits anboten.

Wer sich in die Pleite steuert, ist zumeist selber schuld.

Das ist wohl richtig, die Flats kamen zu früh. Solange das
große T nicht vom Thron geholt wird werden keine Anbieter Fuß
fassen können!

Doch doch. Es gibt ja genug Anbieter (lokal und regional, die mit ihren Inet-Angeboten durchaus gut fahren. Nur die Flate-Rum-Taktierei hat vielen das Genick gebrochen. Eine Flate von 89,-DM kann sich nu mal nur T leisten, dass sollten allerdings viele Anbieter vorher gewusst haben.

Abschließend (zwar nicht wirklich produktiv, was soll’s?):

NIEDER MIT DER TELEKOM!!!

Das wird früher oder später passieren, die Frage ist nur: wann?

CIAo

Wer blickt nicht durch?

Marktwirtschaft beinhaltet logischerweise auch Pleiten. Aber
wenn alle Anbieter bis auf einen vom Markt gefegt werden, ist
das weder gut für den Kunden, noch für den Markt insgesamt.

Bis jetzt haben sich die Anbieter noch immer selber vom Markt gekickt. Das T einen grossen Vorteil hat, sei unbestritten. Aber sie hat bestimmt keine Schuld an dem Versagen anderer, oder etwa doch?

Ohne Wettbewerb würden wir noch immer in zwei mit 'ner Schnur
verbundenen Blechbüchsen schnacken.

Siehst, und im Wettbewerb überleben nur die Cleveren und Tüchtigen.

Mal kurz zu deiner ‚Feier‘ bzgl. der Remail. Ich war schon ziemlich überrascht, daß du eine Mailaktion vom Stapel lässt, um dich in ein bereits bestehendes Verfahren einzuklinken. Der Artikel der Remail war weithin bekannt durch Funk und Fernsehen, nur nicht auf RTL2. Sich dann aber für die Antwort noch mehr zu feieren halte ich für arg übertrieben. Um aber nicht nur derart Kritik zu bringen, möchte ich gerne weitergehend was dazu sagen. Die RegTP hat Preise festgelegt, immer nur von kurzer Dauer. Sie werdene auch bei jedem Mal neu verhandelt mit dem Ziel, irgendwann die Gebühren für die letzte Meile auf Null zu setzen. Die EU hat im Zuge der Vereinheitlichung alle Länder, in denen das noch nicht so ist, darauf nochmal hingewiesen. dabei lasse ich mal aussen vor, ob sie dazu berechtigt sind oder nicht (s. Tabakwerbung). Der Spagat der RegTP ist Zugeständnis der Refinanzierung des recht teuren Ausbaus des Ortsnetzes. Dies mußte auch in unwirrtschaftlichen Gegenden ausgebaut werden, da man ja privatisierter Staatsbetrieb ist. Die Kosten dafür sind mir zwar nicht genau bekannt, müssen aber immens hoch sein. WEnn nämlich nicht, wäre das Ortsnetz durch andere Anbieter viel weiter ausgebaut. Mannesmann hat ja reichlich Geld im Rücken. Was kam raus? Eine lächerliche Anzahl. Damit ist die Kostenseite also geklärt.
Jetz kommen Flatrate-Anbieter daher und hoffen, dass du und ich nicht so lange surfen oder die Gebühren niedriger werden. Ein sehr ernstzunehmendes Geschäftsgebaren, ehrlich (ACHTUNG: IRONIE, kommt ja sonst beim Lesen nie so rüber). ICh gebe auch nicht meinen ganzen Lohn vor Zahlung der festen Unkosten aus, nur weil ich hoffe, Samstag im Lotto zu gewinnen. Und damit sind wäre auch hier wieder das Thema ‚Verkalkuliert auf dem Rücken gutgläubiger Kunden‘, zu denen ich (MIC) auch gehörte. Jetzt aber alles bei denen zu suchen, die vorab investiert und sich die Möglichkeit geschaffen haben, ist auch ein bisschen einfach. Und zum Thema Flatrate brauchen möchte ich nochmal kurz erwähnen, daß die einzigen Menschen, die wirklich einen dauerhaften Vielsurferzugang benötigen, diesen auch steuerlich absetzen können. Und nur zur Befriedigung von ‚ich muß alles mitbekommen‘ bis zu ‚ich ziehe MP3’s und verkaufe illegal CD’S auf dem Flohmarkt‘ hätte sich der Markt nicht so rasant umkrempeln müssen, sondern sich in Ruhe entwickeln können. Stetiges hinterhinkendes Wachstum ist auch im internationalen Vergleich einfacher zu verkraften als so massive Rückschläge wie diese.

HomerJ

Hi HomerJ!

Na, das war ja mal eine mehr oder weniger sinnvolle und inhaltliche Antwort :wink:

Mal kurz zu deiner ‚Feier‘ bzgl. der Remail. Ich war schon
ziemlich überrascht, daß du eine Mailaktion vom Stapel lässt,
um dich in ein bereits bestehendes Verfahren einzuklinken. Der
Artikel der Remail war weithin bekannt durch Funk und
Fernsehen, nur nicht auf RTL2.

* Wann kam er?

* Mein Begehr ist nicht die Feierei (dazu besteht zur Zeit wirklich kein Anlass).

* Ich schloss mich lediglich einem Aufruf an, doch mal seinen Unmut über die Verhältnisse in Form von Mails auszulassen.

* Dazu stehe ich immer noch. Schaden kann es nicht, weiter „Dampf“ dahinter zu machen. Auch wenn der Adressat vielleicht besser ein anderer sein sollte.

* 15.9. (Beginn des Verfahrens) ist nicht gerade lange her. Leider ist mir diese Meldung in Funk und Fernsehen, nicht bekannt gewesen. Übrigens den meisten Leuten hier offensichtlich auch nicht. Sonst hätten die Postings anders ausgesehen.

* Und eben das sollte eigentlich auch nur erreicht werden; eben aktuelle, objektive und informative Beiträge zur Diskussion beizusteuern. Nur so kommen wir weiter.

Um aber
nicht nur derart Kritik zu bringen, möchte ich gerne
weitergehend was dazu sagen. Die RegTP hat Preise festgelegt,
immer nur von kurzer Dauer. Sie werdene auch bei jedem Mal neu
verhandelt mit dem Ziel, irgendwann die Gebühren für die
letzte Meile auf Null zu setzen. Die EU hat im Zuge der
Vereinheitlichung alle Länder, in denen das noch nicht so ist,
darauf nochmal hingewiesen. dabei lasse ich mal aussen vor, ob
sie dazu berechtigt sind oder nicht (s. Tabakwerbung).

* Hoffen wir, dass es anders kommt.

Der

Spagat der RegTP ist Zugeständnis der Refinanzierung des recht
teuren Ausbaus des Ortsnetzes. Dies mußte auch in
unwirrtschaftlichen Gegenden ausgebaut werden, da man ja
privatisierter Staatsbetrieb ist. Die Kosten dafür sind mir
zwar nicht genau bekannt, müssen aber immens hoch sein. WEnn
nämlich nicht, wäre das Ortsnetz durch andere Anbieter viel
weiter ausgebaut. Mannesmann hat ja reichlich Geld im Rücken.
Was kam raus? Eine lächerliche Anzahl. Damit ist die
Kostenseite also geklärt.

Jetz kommen Flatrate-Anbieter daher und hoffen, dass du und
ich nicht so lange surfen oder die Gebühren niedriger werden.
Ein sehr ernstzunehmendes Geschäftsgebaren, ehrlich (ACHTUNG:
IRONIE, kommt ja sonst beim Lesen nie so rüber). ICh gebe auch
nicht meinen ganzen Lohn vor Zahlung der festen Unkosten aus,
nur weil ich hoffe, Samstag im Lotto zu gewinnen. Und damit
sind wäre auch hier wieder das Thema ‚Verkalkuliert auf dem
Rücken gutgläubiger Kunden‘, zu denen ich (MIC) auch gehörte.
Jetzt aber alles bei denen zu suchen, die vorab investiert und
sich die Möglichkeit geschaffen haben, ist auch ein bisschen
einfach. Und zum Thema Flatrate brauchen möchte ich nochmal
kurz erwähnen, daß die einzigen Menschen, die wirklich einen
dauerhaften Vielsurferzugang benötigen, diesen auch steuerlich
absetzen können. Und nur zur Befriedigung von ‚ich muß alles
mitbekommen‘ bis zu ‚ich ziehe MP3’s und verkaufe illegal CD’S
auf dem Flohmarkt‘ hätte sich der Markt nicht so rasant
umkrempeln müssen, sondern sich in Ruhe entwickeln können.
Stetiges hinterhinkendes Wachstum ist auch im internationalen
Vergleich einfacher zu verkraften als so massive Rückschläge
wie diese.

HomerJ

Interessante Aspekte.

Zu manchen habe ich mich ja schon geäussert.

Das mit der Motivation der Dauersurfer ist echt eine Sache, die weitgehend übersehen wurde…und bis heute nicht klar ist, wie damit umzugehen ist (u.a. MP3-Kopien, illegale Inhalte oder Hackern, die ja auch dazu beitragen (die Hacker), dass Zugangscodes geknackt werden und so den Anbietern schaden.). Mal von psychologischen und sozialen Folgen abgesehen.

Was mir immer wieder Bauchschmerzen bereitet, ist die Verteidigung der Riesenkonzerne (EU und Regulierungsbehörde reagieren), aber hier im Forum stellt sich alles hinter/vor die Telekom?
Und wegen des Ausbaus des Tel.-Netzes. Ich erinnere daran, dass die Telekom seit Jahren vor der Privatisierung uns 12 bzw. 24 Pfennig die Minute abnahm! Und: Es ist kein armes Unternehmen!

Und letztlich: AOL, Telekom oder Flatkleinanbieter hin oder her. Was ist denn nun mit den Usern? Ich war jetzt schon bei 5 Anbietern. Mehrere Male habe ich zwei Flatrates gleichzeitig bezahlt, obwohl nur eine funktionierte. Permanent muss ich AddCom als I-by-Call-Anbieter nutzen (wie jetzt gerade auch).
—hierdurch vielleicht auch mein Engagement in den Postings zu erklären —. Wirft sich auch mal einer vor mich/uns und sagt, ja er kann nichts dafür, also bekommt er sein Geld zurück?

Als Studenten, die vielleicht mehr Mailen, Im Netz recherchieren oder eben auch eine Homepage betreiben oder gerne im Netz online mit internationalen Leuten Back-Gammon spielen möchten :wink:, lohnt sich eine Flat schon. Absetzen können wir es nicht.

So. Soweit meine weiteren Versuche mal wieder die Diskussion mehr, oder wahrscheinlich weniger zu bereichern.

Grüße
DerDUDE

Warum sollte ich gegen die Telekom protestieren, wenn die
anderen zu doof zum kalkulieren sind???
Die Preise waren schließlich allen vorher bekannt.

Fast alle Anbieter nutzen die Technik und das KnowHow der
Telekom. Das wussten sie, bevor sie ihre Dienste anboten, sie
wussten auch vorher, dass sie an die Telekom zahlen müssen.
Sie wussten genauso, dass das Geld irgendwo herkommen musste,
und zwar vom Kunden. Doch das war und ist zuwenig. Nun die
Telekom für alles verantwortlich zu machen, ist eine riesen
Sauerei.

Nur mal schnell 5 Monate kassiert, dann den Hahn zu und alles

auf die Telekom geschoben…und die Kunden fallen noch
drauf rein…blöd blöd

CIAo

BRAVO zu deiner ansicht!!!..irgendwelche nasen meinen immer motzen zu dürfen und über die telekom kann man ja immer motzen:

ich persönlich vertrete die ansicht das die telekom mal wirklich ihre leistungen so berechnen sollen wie es eigentlich von der höhe zustande kommt.
hat doch der ach so arme bürger noch vor gar nicht so langer zeit 65,- für einen telefonanschluß bezahlt da hat sich auch der größte miesepeter gefreut…egal ob die telekom mit einem bagger anrücken mußte und erdarbeiten gemacht werden mußten, egal ob mitarbeiter stundenlang geschufftet haben…65,- im sinne des kunden. da wurde kein material wie ein bagger in rechnung gestellt oder die insgesamte arbeitsstunden der männer…
heute sind es glaub ich 100,- und wenn ich sehe welche arbeiten selbst heute noch dafür ausgelegt werden…ist es ein witz…
ein weiterer punkt: viele anbieter MIETEN sich leistungen und vor allem das wissen der telekom und auch das will bezahlt werden.
das gleiche spiel haben wir bei vermieter und mieter…das sollte auch bei dem größten motzhannes klar durchkommen.
bevor man ohne grund motzt und zu einem boykott aufruft sollte man sich erst mal ausreichend informieren wie die hintergrundsituation aussieht und nicht nur wer augenscheinlich der billigere ist!

250,-für eine flatrate…du lebst entweder auf dem mond oder redest nur irgndwelchen sabbelnasen nach dem gesicht.

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Hi,

wenn mich nicht alles täuscht, war die Telekom diejenige, die
dafür kritisiert wurde, keine Flat für 100DM anbieten zu
wollen.
Warum machten die das - eben weil die wissen, das es nicht
kostendeckend ist.
Andere sind dann vorgeprescht, und wie es häufig ist ziehen
die „Großen“ dann mit, auch wenn das halten der Marktanteile
erstmal ein Verlustgeschäft ist.
Nun sind die Vorprescher in die Knie gegangen.
So war das Szenario, warum soll ich also der Telekom einen
Vorwurf machen?

BRAVO…ist ja mittlerweile allgemein durch das sehr viele anbieter die kunden anziehen wollten mit den superflaterates am boden liegen…aber es gibt halt immer noch leute die das geschehen nicht erkennen und immer einen buhmann suchen…

Gruß,
micha

Nana, ich würde mal sagen daß die Telekom mit ihren 100 DM und

auch mit 79 DM 100% Gewinn gemacht hat. Es sind doch die
Gebühren, die die anderen Anbieter and die Telekom zahlen
müssen um das Netz zu nutzen, die die Mitbewerber ruiniert
haben. Der Telekom steht dieses Netz doch unbegrenzt zur
Verfügung, lediglich Wartungskosten fallen an, die eh schon
entstanden wären, Fixkosten halt. Ich kann mir nicht
vorstellen, daß die variablen Kosten durch die T-flat steigen.

schon erstaunlich wo manche leute ihre informationne her haben.
vielleicht solltest du ein bischen vorsichtiger sein und erst mal die bilanzen einsehen bevor du von 100% sprichst…den das istja wohl mehr ein wunsch denken.

kein eigenverschulden???
dies eanbieter die du u.a nenst haben sich nach vorne geschmissen mit super billig flatrates…wobei die telekom schon im vorfeld darauf hinweis das diese rates nicht zu tragen sind. aber nicht hören kann muß fühlen…!!!
das liegt aber nicnt im verschulden der telekomoder einer machtposition…das ist humbug!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Als Studenten, die vielleicht mehr Mailen, Im Netz
recherchieren oder eben auch eine Homepage betreiben oder
gerne im Netz online mit internationalen Leuten Back-Gammon
spielen möchten :wink:, lohnt sich eine Flat schon. Absetzen
können wir es nicht.

Es ging ja auch nicht darum, bei wem sie sich lohnt. SOndern darum, daß einige Mitposter behaupteten, eine Flatrate zu benötigen. Und da wird es wolh etwas anders aussehen. Und zum reinen Rumsurfen bleibt den armen Studenten ja immer noch eine dieser ‚mickrigen‘ Uni-umsonst-Standleitungen. Und wer was anders sagt, hat Angst, sein Prof liest mit.

HomerJ