Hallo,
mein Vater will in seinem alten Bauernhaus eine Zentralheizung einbauen. Diese soll mit Heuz gefeuert werden. Die zu beheizende Fläche beträgt ca. 150m²; alles ebenerdig.
Welche Möglichkeiten gibt es hier und was kosten diese Anlagen? Kann man hierfür Fördermittel erhalten?
Mit besten Grüßen
Sonja
Hi Sonja,
auf Anhieb fällt mir da nur der Link zur KfW ein (www.kfw.de).
Wenns was zu holen gibt, kannst du das da rausfinden.
Gruß
Holger
Hi Sonja,
handelt sich wohl um eine sogenannte Palletheizung. Die werden oft gefördert, da sie regenerative Energien zum Heizen benutzen.
Der Nachteil: Die Holzwirtschaft ist nicht auf die (neue) große Nachfrage eingestellt. Wie auch ? Ein Baum braucht jahrzehnte bis er soweit ist… und nur mit Sägespänen reicht es nicht aus.
In OWL z.B. sind in manchen Regionen dadurch die Holzpreise so gestiegen, dass es keine Alternative mehr zur dort üblichen Ölheizung ist.
Wie du sicher weißt, hat OWL regional sehr hohe Baumbestände… die aber trotzdem nicht groß genug sind.
Frage mal bei einem Heizungsfachmann nach. Die wollen ihre Produkte ja verkaufen und haben deshalb auch Infos, wo du Fördergelder bekommen kannst.
Gruß
BJ
Hallo,
nein, eine Palletheizung sollte es nicht sein. Die Heizung soll mit Stückgut gefeuert werden. Aber trotzdem vielen Dank für die Antworten!
Mit besten Grüßen
Sonja
Hallo Sonja
Da es sich bei der Heizungsart um einen Kessel mit regenarativer bzw. alternativer Energiequelle handelt ist eine Förderung eventuell möglich.
Meist sind die Anlagenkosten jedoch um einiges höher als bei einer konventionellen Öl- oder Gasheizung. Denn bei einem Kessel mit Scheitholzbetrieb muß zusätzlich auch ein Pufferspeicher aufgestellt werden der die freiwerdende Energie beim Kesselbetrieb wie ein Akku zwischenlagert.
Würde mir als Alternative mal einen Holz- oder Pelletsofen offen halten der z.B. im Wohnraum steht und in der Übergangszeit für ausreichend Wärme sorgt und gleichzeitig mittels eines Wärmetauschers Heizenergie an einen Pufferspeicher abgibt. Parallel dazu oder in Spitzenanforderungszeiten (Winter) kann dann eine Gas- oder Ölheizung den Ofen unterstützen.
Ist aus der Ferne alles schlecht zu beurteilen, man müßte das Gebäude vor Ort sehen, die benötigte Heizlast DIN EN 12831 für das Gebäude ermitteln und dann kann über die Heizung nachgedacht bzw. etwas passendes zum Gebäude ausgewählt werden.
Noch ein Punkt der berücksichtigt werden sollte ist die Feinstaubbelastung durch einen festbrennstoffkessel.
Hoffe das hilft dir weiter?
Schönes Wochenende 
Gruß
Nelsont
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Hallo
Diese Anlagen werden im Moment gefördert und zwar nicht von der KfW Bank sondern von der Bafa (www.Bafa.de).
Eine Kombination mit Solar, damit du im Sommer nicht auch Heizen musst
kann eine gute Sache sein (Solar wird auch gefördert).
Wichtig ist jedoch dass alles Zusammen passt und für das Gebäude optimiert ist, also Wärmebedarf genau ermitteln, Puffer darauf abstimmen, usw…
Tipp: Lass einen guten Energieberater kommen, der alles berechnet und dir bei den Zuschüssen hilft.
Gruß Michael
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Hallo!
Holzheizungen boomen zurzeit.
Ich möchte trotzdem auf folgenden Artikel hinweisen:
http://www.zeit.de/2006/19/U-Holz_fen_xml
Gruß,
Martin