Einbau von Kunststofffenstern? Mietminderung?

Hallo!

Folgende Ausgangslage:
In einem Haus verfügen beinahe alle Wohnungen über Kunststoffensterrahmen mit Isolierverglasung - einzige Ausnahme: eine Wohnung auf der Rückseite, Endgeschoss, 2 Aussenwände. In dieser Wohnung sind noch Holzfensterrahmen mit Isolierverglasung verbaut.

Welche möglichkeiten hat der Mieter, den Einbau von neuen Kunststoffrahmen zu forcieren?

Es ist ja anzunehmen, dass die Holzrahmen nicht so dicht schliessen wie die neuen Kunststoffrahmen, und damit die Heizkosten der Wohnung höher sind.

Muessen solche Mängel erst explizit nachgewiesen werden? Oder gibt es eine generelle Möglichkeit, durch verweis auf den Ausstattungsstand der anderen Wohnungen im Haus, den einbau der Kunsttoffrahmen zu fordern?

und wenn ja: welche?

Vielen Dank für eure Antworten!

Dirk

Hallo!

Es ist ja anzunehmen, dass die Holzrahmen nicht so dicht
schliessen wie die neuen Kunststoffrahmen, und damit die
Heizkosten der Wohnung höher sind.

Solange es nicht wirklich reinzieht oder reinregnet, sind
Holzrahmen-Fenster kein Mangel.

Dass andere Wohnungen moderner eingerichtet sind, ist egal.
Es gibt eben Wohnungen, die höherwertiger/moderner sind als
andere.

Also: Rechtlich keinerlei Anspruch.

Gruß, trobi

Es ist ja anzunehmen, dass die Holzrahmen nicht so dicht
schliessen wie die neuen Kunststoffrahmen, und damit die
Heizkosten der Wohnung höher sind.

Hallo,

diese Annahme ist falsch, da Holzrahmen einen durchaus vergleichbaren Wärmedurchgangswert haben, manche sogar besser. Bei einem Holzisolierglasfenster kann angenommen werden, dass auch der Rahmen eine entsprechende Dicke aufweist.

Grüße
EK

Hallo,

wenn du das forcieren willst, kannst du ja deinem Vermieter eine Beteiligung (höhere Miete) anbieten. Ist aber vermutlich nicht dein Ding.

Ansonsten sind Holzrahmen mit Isolierglas nicht an sich schlechter als Kunststoffrahmen.

Gruß

Peter

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Hallo Dirk,

Es ist ja anzunehmen, dass die Holzrahmen nicht so dicht
schliessen wie die neuen Kunststoffrahmen, und damit die
Heizkosten der Wohnung höher sind.

Da wird viel Quatsch verbreitet und sogar technisch umgesetzt.
Ein dichtes Fenster ergibt zwar auf dem Papier gute Wärmedämmwerte welche dann mit Schimmelbildung in der Wohnung erkauft werden.
Oder man muss ein Fenster immer etwas offen lassen, was dann wärmetechnisch auch keine Vorteile bietet.

Nach der Sanierung eines Nachbarblocks (Gebäudeisolation, neue dichte Fenster) gab es sofort Feuchtigkeitsprobleme. Der Bauphysiker meinte man müsste halt jede Stunde stosslüften. Nun, nachts möchte ich eigentlich durchschlafen und tagsüber ist meist keiner zu Hause …
Nach 3 oder 4 Monaten wurde das Problem gelöst indem man alle Gummidichtungen der Fenster rausgerissen hat !

MfG Peter(TOO)

Na das nenn’ ich mal einen eindeutigen Ratschlag!

Vielen Dank euch allen!