meine Eltern haben sich eine Einbauküche gekauft, wo unserer Meinung nach einige Fehler gemacht wurden.
Wir haben zwei Steckdosen in der Küche gehabt. Eine Steckdose ist aufgrund eines Schrankes, der jetzt vor der Steckdose steht nicht mehr zu benutzen.
Die Herdplatte wurde genau unter der zweiten Steckdose montiert, sodass die Gefahr besteht, dass ein Stromkabel (Vom Wasserkocher, Mixer etc.) mit der Heißen Herdplatte in Berührung kommt. Es ist somit auch unmöglich gleichzeitig zu kochen und nebenbei den Wasserkocher/Mixer zu benutzen, da die Gefahr zu hoch ist!
Findet ihr nicht, dass solche Sicherheitsvorkehrungen vom Küchenplaner beachtet werden müssen?
Habt ihr irgendwelche Erfahrungen damit gemacht? Wenn ja wie kann man dagegen vorgehen?
Hallo!
Die Frage solltest du mit dem küchenplaner vor Ort klären.Er kann Dir dann zeigen daß es baulich ,vor Ort ,nicht anders ging oder du merkst „der hat einfach nicht mitgedacht“.
MFG
Wir haben zwei Steckdosen in der Küche gehabt. Eine
Steckdose ist aufgrund eines Schrankes, der jetzt vor der
Steckdose steht nicht mehr zu benutzen.
Die Herdplatte wurde genau unter der zweiten Steckdose
montiert, sodass die Gefahr besteht, dass ein Stromkabel (Vom
Wasserkocher, Mixer etc.) mit der Heißen Herdplatte in
Berührung kommt. Es ist somit auch unmöglich gleichzeitig zu
kochen und nebenbei den Wasserkocher/Mixer zu benutzen, da die
Gefahr zu hoch ist!
Findet ihr nicht, dass solche Sicherheitsvorkehrungen vom
Küchenplaner beachtet werden müssen?
Unsere Küche wurde zusammen mit der Verkäuferin im Geschäft geplant. Sie kannte die Räumlichkeiten vor Ort nicht. Wir hatten damals für unseren Neubau eine Küche gekauft, d.h. die Steckdosen wurden der Küche entsprechend geplant.
Ich gehe mal davon aus, dass Deine Eltern ihre alte gegen eine neue Küche ausgetauscht haben?
Hat der Verkäufer nach den vorhandenen Steckdosen gefragt bzw. haben Deine Eltern ihm mitgeteilt, wo diese angebracht sind?
Ich denke, wenn der Verkäufer nicht vor Ort war, dann kann man dem Geschäft auch nicht unbedingt die Schuld für die Fehler geben, ausser er hätte überhaupt nicht nach der Lage der S. gefragt. Ein guter Verkäufer hätte das berücksichtigen müssen. Auf jeden Fall würde ich das von ihm erwarten.
… u.U. wurden die Planungsunterlagen seitens des Auftraggebers nicht sorgfälltig genug gewürdigt. Da könnte an der einen oder anderen Stelle ein kleiner Hinweis stehen, dass die Installationen „bauseits“ zu verändern sind.
War der Planer gar nicht bei euch vor Ort?
War dies überhaupt sein Job?
War das vereinbart oder musste er alles von seinem Schreibtisch aus planen?
Konnte er die Lage der Steckdosen überhaupt wissen?
Habt ihr sie ihm nicht mitgeteilt?
Gab er euch keinen Papier-Plan mit?
Warum ist es euch selbst erst aufgefallen, als die Küche bereits fertig montiert war.
Wart ihr selber vielleicht nicht vor Ort und an der „Planung“ beteiligt???
Wie geht sowas?
als „Mann vom bau“ kenne ich es so, dass der Elektriker die Steckdosen (und sonstigen Anschlüsse) und der Installateur (Spülen- und ggf. Spülmaschinenanschluß) seine Einbauten anhand des Küchenplanes ausführt.
Ansonsten achteten in allen mir bekannten Fällen die Bauherrn (meistens die Frauen, die später in der Küche arbeiteten) genauestens auf derartige Dinge.
So eine Panne hat immer zwei Ursachen: die, entsprechende Anschlüsse gekannt zu haben und die, trotzdem die Planung so vorgenommen und genehmigt zu haben.
Wer hier an welcher Stelle was ignoriert hat, kann der Fallschilderung genau so wenig entnommen werden wie die Frage, wer die notwendigen Änderungen bezahlen muss.
Für das Problem gibt es vier technische Lösungen: entweder nutzt man die verdeckte Steckdose für ein fest angeschlossenes Gerät, in dem man es einsteckt und das Kabel dauerhaft hinter dem Schrank führt und klebt für das Gerät an der Herdsteckdose das Kabel an der Wand fest und verlegt es dann hinter die Abschklussleiste, oder man versetzt die Steckdosen entsprechend.
Bei einem Fliesenspiegel müssten die Fugen erst sauber aufgetrennt werden, vorsichtig tief genug ausgemeißelt werden, Unterputzdosen und Kabel neu gesetzt, die alte Dose verschlossen und alles neu verfliest werden. Fummmelig, zeitaufwendig aber die perfekte Lösung.
Die dritte und „billigste“ Lösung wäre ein Verlängerungskabel mit Dreifachstecker, der auf der Arbeitsplatte liegt.
Die letzte Lösung wäre, die Steckdosen in die Unter- oder Seitenwand des Schrankes einzubauen - so man denn die guten neuen Schränke gleich anbohren will