Hey ihrs,
ich hätte da mal ne Frage. Ich weiß jetzt allerdings nicht ob ich hier richtig bin. Falls nein, entschuldige ich mich gleich vorab.
Also, ich bin gebürtig aus Rumänien. Spätaussiedler. Lebe seit 17 Jahren in Deutschland. Nun hat mir meine Mutter gesagt, ich wäre noch nicht eingebürgert. Die deutsche Staatsangehörigkeit habe ich allerdings. Nun kostet so eine Einbürgerung mal eben fast 300 Euro. Habe ich irgendwelche Nachteile dadurch, mich nicht einbürgern zu lassen? Oder habe ich als rum. Staatsbürger, der ich ja anscheinend noch bin, irgendwelche Verpflichtungen? Wäre es sinnvoll das Geld zu investieren oder ist es im Prinzip egal?
Danke für eure Antworten
Gruß
Heli
Hallo!
…ich wäre noch nicht eingebürgert. Die deutsche Staatsangehörigkeit
habe ich allerdings.
Wenn Du deutsche Staatsangehörige bist, brauchst Du keine Einbürgerung. Du bist längst eingebürgert.
Gruß
Wolfgang
Danke
Hey Wolfgang,
danke für deine schnelle Antwort. Jetzt war ich doch leicht verwirrt. Aber wenn es so ist, dann ist ja alles ok und ich brauch mir keine Gedanken mehr machen. Danke.
Gruß
Heli
PS: Nachdem meine Mutter das sagte, hab ich ein bisschen gegoogelt. Und eben dort war die Rede von Einbürgerung kostet um 300,- Euro. Da war ich dann schon leicht am zittern *g*
Hallo,
als Spätaussiedler haben damals Deine Eltern und Du bestimmt ein Aufnahmeverfahren durchlaufen, einen Registrierschein und einen „Vertriebenenausweis“ erhalten. Dadurch hat Du, wenn Du darin aufgeführt bist, den „Deutschstatus“ erworben, d.h. Du bist deutscher Staatsangehöriger. Eine Einbürgerung ist nicht mehr erforderlich. Neben der deutschen hast Du natürlich noch die rum. Staatsbürgerschaft, falls sie nicht abgelegt wurde. Du kannst aber einen Staatsangehörigkeitsausweis beantragen, d.h. mit der Urkunde würde ausgesagt, dass Du deutscher Staatsangehöriger bist. Nimm bitte mit Deiner Gemeinde Kontakt bezügl. der Durchführung auf. Die Kosten sind geringer.
Gruß Feuerstein