ich bin ja bekanntlich bekennende Backstümperin, wollte mich aber dennoch demnächst an Bagels rantrauen, weil ich ein super-simples Rezept ausgegraben habe…
Dann wurde ich aber stutzig. In dem Besagten heißt es nämlich (nach dem Punkt ‚Durchbohren mit dem Kochlöffel-Stiel‘)
Bagels für eine Minute in kochendes Wasser geben, abtropfen lassen
Hmmm… Ich mag ja ein Back-Doofi sein, aber selbst ich weiß, daß Bagels nicht gekocht sondern gebacken werden (und in einer Minute werden sie eh nicht fertig). *g*
Könnte mich vielleicht jemand aufklären, was es mit dem Wasserbad auf sich hat?
Das stimmt schon so wie es in Deinem Rezept steht. Bagels
werden kurz für ca. 30 Sekunden gekocht und erst dann
gebacken.
Das glaube ich Euch schon, aber weißt Du auch warum? Darum
ging es mir nämlich… In dem ‚Abkochen‘ sehe ich nämlich
keinen richtigen Sinn.
der Sinn liegt darin, die Oberfläche zu „verkleistern“.
Ähnlich geht man bei Laugenbrezen vor. Auch da werden die Teiglinge in 60° heißem, in diesem Fall Laugenbad, gebeizt.
Ohne das wird die Oberfläche nicht so, wie sie soll.
würdest Du uns das Rezept auch zur Verfügung stellen?
Aber selbstredend!
Für 12 Stück 20 g frische Hefe und eine Prise ucker in 1/4 l lauwarmen Wasser auflösen. 400 g Mehl, 2 TL Salz und 50 g Butter unterkneten. 40 Minuten gehen lassen.
In 12 Stücke teilen, jedes zu einer Kugel formen, mit einem bemehlten Kochlöffelstiel ein Loch in die Mitte bohren. Bagels dann für eine Minute in kochendes Wasser geben, rausfischen und abtropfen lassen. Mit Mohn oder Sesam bestreuen und bei 225^C (Ofen vorheizen!) ca. 20 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen nach Belieben belegen.
Wie gesagt, das Rezept ist nicht eigenpfötigst ausprobiert, aber von den vielen, die ich mir angeschaut habe, klang das am einfachsten…