Hallo,
ich möchte eine Datei, die ich immer wieder verändere, in zwei Ordnern abspeichern. Bisher speichere ich diese immer zweimal ab, in dem einen und in dem anderen Ordner. Gibt es eine Möglichkeit, das Windows (Word, Excel) das gleichzeig macht?
Danke,
tommyboy
hallo tommyboy
ein filelink reicht nicht? muss es tatsächlich eine eigenständige kopie sein?
„normale“ hausmittel fallen mir keine ein. wenn es um office-dokumente geht, kann man mit wenig aufwand ein makro schreiben, dass beim speichern automatisch aufgerufen wird und die datei umkopiert. ev. kann das betriebssytem auch sowas automatisch, nur wird da ein ziemlich tiefgreifendes programm notwendig, für dass viel fachwissen notwendig ist.
lg
erwin
Danke für den Tipp.
Natürlich reicht ein Filelink, daran habe ich nicht gedacht.
Nur: was passiert, wenn ich die Datei, auf die verwiesen wird, verschiebe? Das kann passieren, wenn ich meine Festplatte mal wieder sortiere…
tommyboy
Hallo,
ich möchte eine Datei, die ich immer wieder verändere, in zwei
Ordnern abspeichern.
die Datei soll also in zwei Ordnern desselben Dateisystems gleichzeitig vorhanden sein? Das wäre auf NTFS-Laufwerken ein zweiter harter Link - etwa vermittels fsutil (vgl. http://www.microsoft.com/resources/documentation/win…).
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PHvL
Danke für den Tipp.
Natürlich reicht ein Filelink, daran habe ich nicht gedacht.
Nur: was passiert, wenn ich die Datei, auf die verwiesen wird,
verschiebe? Das kann passieren, wenn ich meine Festplatte mal
wieder sortiere…
im schlimmsten fall beginnt windows nach dem original zu suchen.
m.
Danke für die Hilfe, aber leider kann ich mit dieser Antwort nichts anfangen.
tommyboy
hallo tommyboy
ntfs kennt zwei arten von verknüpfungen: die „einfach“, die du vom explorer aus mit „verknüpfung anlegen“ erzeugen kannst. diese verknüpfungen sind intern aber nur dateien mit der dateiendung lnk, in denen der originalpfad der datei drinnen steht. probleme dabei:
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die anwendungen müssen mit den verknüpfungen umgehen können. denn das betriebssystem greift nicht für die anwendungen transparent auf die verknüpfung zu. glücklicherweise können fast alle programme mit den verknüpfungen umgehen.
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die verknüpfung zeigt nur auf den pfad, den die datei zum zeitpunkt der anlage der verknüpfung gehabt hat. verschiebst du die datei nachträglich, zeigt die verknüpfung ins leere. windows erkennt das normalerweise und bringt einen suchdialog, mit dem nach der datei gesucht werden kann. der ist aber nicht immer hilfreich.
die andere art von verknüpfung ist eigentlich technisch was ganz anders. sie nennen sich technisch „junction points“ und sind was ähnliches wie „hard links“ unter linux. junction points sind extrem mächtig, ermöglichen sie doch, eine datei für die anwendungen transparent unter zwei dateinamen anzugreifen (d.h. die anwendung muss das nicht explizit unterstützen). mit junction points kann man auch ganze laufwerke unter einem verzeichnis „anhängen“ (also ohne laufwerksbuchstaben). allerdings kann aus welchem grund auch immer ein „standard-windows“ nicht solche junction points anlegen. man benötigt extra programme (eines wird weiter oben ja genannt). wenn du kein wort von dem verstehst, was ich da schreibe, dann lass die finger davon. wie immer windows - die dinge, die wirklich mächtig sind, sind auch gefährlich.
lg
erwin
Hallo,
die andere art von verknüpfung ist eigentlich technisch was
ganz anders. sie nennen sich technisch „junction points“ und
sind was ähnliches wie „hard links“ unter linux.
jetzt bringst du etwas durcheinander: Ein junction point ist ein Reparse Point und damit soetwas ähnliches wie ein symbolischer Link (ab Vista sind symbolische Links als Reparse Points auch für Dateien implementiert) - ein hard link ist ein (weiterer) Verzeichniseintrag für eine bereits existierende Datei.
junction points sind extrem mächtig, ermöglichen sie doch,
eine datei für die anwendungen transparent unter zwei
dateinamen anzugreifen (d.h. die anwendung muss das nicht
explizit unterstützen).
Das leistet auch ein harter Link.
man benötigt extra programme (eines wird weiter oben ja genannt).
fsutil, wie von mir verlinkt, legt harte Links an und ist im Lieferumfang von Windows XP enthalten.
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PHvL
Hallo,
Danke für die Hilfe, aber leider kann ich mit dieser Antwort
nichts anfangen.
es wäre günstig, wenn du konkrete Angaben machen würdest, was du nicht verstehst.
Auf der Festplatte (NTFS) sind die Dateien zunächst nicht mit Namen gespeichert sondern quasi durchnummeriert und zusätzlich gibt es ein Verzeichnis, in dem die Dateinamen (und -pfade) jeweils auf eine dieser Nummern verweisen. Jetzt kann man einfach einen Eintrag im Verzeichnis vornehmen, der nicht auf eine neue Dateinummer verweist, sondern auf eine bereits existierende („harter Link“) - das hat zur Folge, dass ein und dieselbe Datei in zwei Verzeichnissen oder mit zwei verschiedenen Namen auftaucht. Diese beiden Namen für die Datei sind dabei völlig gleichberechtigt
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ändert man den Inhalt der Datei unter einem Namen, ändert er sich auch unter dem anderen Namen;
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wird einer der harten Links gelöscht, so ist die Datei eben nur noch unter dem anderen erreichbar - eine Datei ist erst gelöscht, wenn alle harten Links gelöscht sind;
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wird einer der harten Links verschoben, hat das keinen Einfluss auf die anderen - sie funktionieren weiter.
Der Befehl zum Erzeugen solcher harter Links unter Windows XP ist
fsutil hardlink create neuerName existierendeDatei
Harte Links funktionieren allerdings nur innerhalb eines Dateisystems.
–
PHvL
Danke für die Hilfe, aber leider kann ich mit dieser Antwort
nichts anfangen.
tommyboy
Wenn du dich mit Dateisystemen nicht auskennst, ist es ratsam, von soetwas die Finger zu lassen. (Sicherheit)