AAALSO…
und naabend erstmal!
Folgendes Problem:
Jemand (35 Jahre alt, männlich) hat eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen und bekommt von dieser nun auch Leistungen (seit ca. 5 Jahren) wegen eines Bandscheibenvorfalls.
Nun darf die Person seitens der Versicherung keiner geregelten Tätigkeit mehr nachgehen, weil diese sonst die Leistungen streichen würden. Die Person war vor dem Eintritt der Berufsunfähigkeit selbständig, erhält entsprechend gute Leistungen, müsste also theoretisch nicht mehr arbeiten, möchte aber gerne.
Leider sind mehr als Minijobs seitens der Versicherung nicht drin…
Frage 1:
Ist das so eigentlich rechtens bzw. gängige Praxis? Die Person ist ja nur gegen Berufsunfähigkeit versichert, für mein Verständnis also: Wenn eine Friseurin wegen einer Allergie Ihren Beruf nicht mehr ausüben kann, aber wohl z. B. als Kindergärtnerin, Sekretärin etc. arbeiten könnte, ist sie BERUFSunfähig; kann sie gar nicht mehr arbeiten, weil sie (blödes Beispiel) erblindet wäre sie ARBEITSunfähig - sehe ich das jetzt verkehrt?
Müsste die Versicherung der Friseurin die Leistungen nicht trotzdem bezahlen, wenn sie weiter bei Aldi an der Kasse sitzt, weil sie eben ihren BERUF nicht mehr ausüben kann??
Frage 2:
Die Person müsste sich nun auch krankenversichern (bisher privat was ziemlich ins Geld geht). Was gibt es für möglichkeiten für diese Person ausser nach einer billigeren Krankenversicherung zu suchen?
Wäre es möglich, dass sich dieser bei seiner gesetzlich Krankenversicherten Lebenspartnerin (nicht verheiratet, keine Kinder) „familienversichert“?
Wäre es möglich, dass er über den Minijob krankenversichert ist?
Oder müsste gar die BU die Kosten für die Krankenversicherung mittragen?
Für Antworten dankt
Kat
